Richard Neudecker: Mein Kopfballspiel? "Kann man sich eigentlich nicht anschauen"

Richard Neudecker zeigt beim Sieg gegen den SC Verl eine starke Leistung und erzielt eines seiner seltenen Kopfballtore. Der Mittelfeldspieler selbst zeigt sich happy: "Der Steini hat mich ja eigentlich angeschossen."
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Nicht gerade für seine Kopfballstärke bekannt: Richard Neudecker, der gegen den SC Verl per Kopf den Siegtreffer erzielte.
Nicht gerade für seine Kopfballstärke bekannt: Richard Neudecker, der gegen den SC Verl per Kopf den Siegtreffer erzielte. © IMAGO / Philippe Ruiz

München - Da waren es nur noch vier! Dank des 3:2-Erfolgs in einer phasenweise spektakulären Partie gegen Aufsteiger SC Verl robben sich die Löwen weiter an die Aufstiegsränge heran und nutzen den Ausrutscher des FC Ingolstadt, der im Parallelspiel gegen den FC Bayern nicht über ein 2:2 hinauskommt. Auch der Tabellenzweite Hansa Rostock spielt für die Löwen und muss sich daheim gegen den SV Magdeburg 0:2 geschlagen geben - damit liegt die Kogge ebenfalls nur noch vier Zähler vor den Münchnern.

Verlassen konnten sich die Sechzger am Samstag einmal mehr auf Kapitän Sascha Mölders, der die Partie nach einem frühen Gegentreffer durch Justin Eilers (2. Minute) mit seinem Doppelpack innerhalb von vier Minuten (15., 19.) fast im Alleingang drehte. Doch auch in Unterzahl zeigten die offensivstarken Gäste Moral und kamen durch Aygün Yildirim zum Ausgleich.

Neudecker: "Verl war mit zehn Leuten besser als mit elf"

Für den entscheidenden Treffer sorgte schließlich Mittelfeldspieler Richard Neudecker (65.). Und das auf für ihn untypische Weise - nämlich per Kopf. "Also mein Kopfballspiel kann man sich eigentlich nicht anschauen", sagte der 24-jährige Altöttinger nach der Partie mit breitem Grinsen bei "Magenta Sport". Sein Dank galt Vorbereiter Phillipp Steinhart, der bereits die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:1 gegeben hatte. "Steini hat mich ja eigentlich angeschossen, da konnte ich gar nicht mehr ausweichen."

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Obwohl die Gäste aus Verl ab der 50. Minute in Unterzahl agierten, blieb die Partie der beiden offensivstärksten Mannschaften der Liga bis zum Schluss spannend. "Ich bin durchgedreht. Verl war mit zehn Leuten besser als mit elf", sagte auch Neudecker, der in der 71. Minute durch Daniel Wein ersetzt wurde: "Da haben sie uns teilweise hergespielt. Aber das ist am Ende egal, weil wir die drei Punkte haben."

Die von Sportchef Günther Gorenzel ausgerufene Löwenjagd hat also begonnen - und könnte in den kommenden Wochen noch richtig an Fahrt aufnehmen. Am 35. Spieltag (4. Mai) Treffen der FC Ingolstadt und Hansa Rostock im direkten Duell aufeinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg, die Chancen auf einen Aufstiegs-Showdown am letzten Spieltag gegen die "Schanzer" stehen für die Löwen also nicht einmal so schlecht.

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