Grünwalder Stadion: Das ist der Stand der Ausbaupläne

Pläne fürs Grünwalder: Rundum-Dach, weniger Stehplätze - aber dafür doppelt so teuer?
| Matthias Eicher
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Bis der Umbau des Grünwalder Stadions endgültig beschlossene Sache ist, wird noch viel Wasser die Isar hinunterfließen.
Bis der Umbau des Grünwalder Stadions endgültig beschlossene Sache ist, wird noch viel Wasser die Isar hinunterfließen. © picture alliance/dpa

München - Wird das Grünwalder Stadion zu einer bundesligatauglichen Spielstätte ausgebaut? Am Dienstag fand eine digitale Stadion-Konferenz zwischen den Drittligisten TSV 1860, FC Bayern II und Türkgücü sowie der Stadt und dem Architektenbüro Albert Speer und Partner "AS&P" statt.

Ausbau des Grünwalder Stadions: Vollüberdachtes Stadion mit maximal 18.105 Zuschauern

Das Ergebnis? Noch lange keines in Sicht. Nach AZ-Informationen wurde den Klubs der Planungsstand nur noch einmal erläutert: Demnach soll die Kapazität im Falle eines Ausbaus auf ein vollüberdachtes Stadion 18.105 Zuschauer nicht überschreiten - eine Zahl, die manchem Fan wie Entscheidungsträgern rund um den zuschauerstarken Traditionsverein Sechzig zu gering erscheint. Weiterer Wermutstropfen: Die Westkurve soll von aktuell 8.800 Stehplätzen auf nur noch 7.700 Ränge verkleinert werden.

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60 Millionen für den Umbau: Löwen wollen finanzielle Klarheit

Das größte Problem der Umsetzung: Während die Corona-Krise der Stadt wie den Vereinen finanziell zusetzt, könnten sich die zuerst mit 30 bis 32 Millionen Euro veranschlagten Kosten auf das Doppelte belaufen - auf über 60 Millionen! Die Stadt fordert deshalb eine klare Haltung der Vereine, sich zu einem Ausbau zu bekennen.

Für Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und 1860 gilt dagegen: Um dem Bauvorhaben zuzustimmen, müsste der Klub erst einmal die finanziellen Konditionen kennen. Mit dem Umbau würden auch die Mietkosten steigen, eine konkrete Summe ist aber noch nicht bekannt. Nicht unwichtig für die Sechzger: Das Grünwalder soll zwar in erster Linie zweitligatauglich ertüchtigt werden, doch die Stadt steht in Kontakt mit der DFL, inwieweit eine Lizenzierung für die Bundesliga möglich wäre. Damit wären wir schon bei Sechzigs nächster Dauer-Baustelle.

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