"Jetzt haben sie viel zu verlieren": Köllner setzt Aufstiegskonkurrenz des TSV 1860 unter Druck

Der TSV 1860 hat sich im Aufstiegskampf zurückgemeldet – Löwen-Coach Michael Köllner schickt nun eine Kampfansage an die Konkurrenz.
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Trainer des TSV 1860: Michael Köllner.
Trainer des TSV 1860: Michael Köllner. © IMAGO / kolbert-press

München - Nach dem 0:0 Mitte März bei Kellerkind Lübeck rückte der Aufstieg für den TSV 1860 in Weite ferne: Der Rückstand auf Relationsrang drei, den der FC Ingolstadt belegte, betrug damals neun Zähler –auf Spitzenreiter Dynamo Dresden gar 13 Punkte. Zwischendrin die zweitplatzierte Hansa Rostock, ebenfalls mit neun Punkten Vorsprung auf die Löwen.

Es folgte ein knapper 1:0-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen Dynamo Dresden. "Wir hatten zuletzt das nötige Matchglück, das wir vorher nicht so oft hatten. Gegen Dresden schießt du kurz vor Schluss das entscheidende Tor", sagte Michael Köllner auf der Pressekonferenz am Freitag.

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1860 zurück im Aufstiegsrennen - Konkurrenz unter Druck

Der vergangene Spieltag lief dann wie gemahlen für die Sechzger: Gegen den KFC Uerdingen feierten die Löwen einen souveränen 3:1-Auswärtserfolg, bereits zur Halbzeit "war das Thema durch", so Köllner. Noch besser: Die Aufstiegskonkurrenz patzte! Dresden und Rostock nahmen sich beim torlosen Remis gegenseitig die Punkte weg. der FC Ingolstadt musste sich in Magdeburg mit 0:2 geschlagen geben.

Und so ist Sechzigs Rückstand auf die Spitzenränge innerhalb weniger Wochen ordentlich zusammengeschmolzen. Auf die drittplatzierten Schanzer beträgt der Abstand nur noch sechs Punkte, Rostock und Tabellenführer Dresden haben jeweils einen Zähler mehr auf dem Konto. "Die sechs, sieben, acht Punkte Rückstand sind eine Menge Holz", weiß Köllner einzuordnen, doch er weiß auch: Der Druck liegt jetzt bei der Konkurrenz.

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Köllner: "Sind stark genug, jede Mannschaft zu besiegen"

"Aber jetzt haben sie viel zu verlieren. Wir haben in den letzten beiden Spielen fünf Punkte auf Dresden gutgemacht, die Dinge können sich schon noch in eine gewisse Richtung drehen, wenn die da vorne nachlassen", gibt sich der Oberpfälzer angriffslustig.

Doch erstmal gilt es in den verbleibenden acht Spielen die eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Am Samstag (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) wartet mit dem SC Verl "ein brutal schweres Heimspiel" auf Sechzig. "Wir sind stark genug, jede Mannschaft zu besiegen, das wissen wir – wenn wir uns auf uns konzentrieren", sagt Köllner – und danach erst kann wieder auf die Konkurrenz geschielt und auf Schützenhilfe gehofft werden.

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