Noten zu TSV 1860 gegen SC Verl: Mölders unwiderstehlich - Neudecker als "Kopfball-Ungeheuer"

Der TSV 1860 ringt den SC Verl in einem phasenweise spektakulären Spiel 3:2 nieder - die Noten für die Löwen.
| Matthias Eicher
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Der TSV 1860 darf weiter vom Aufstieg träumen.
Der TSV 1860 darf weiter vom Aufstieg träumen. © IMAGO / Jan Huebner

München - Der Traum vom Aufstieg lebt! Dank einem 3:2-Sieg gegen den SC Verl verkürzen die Löwen den Rückstand auf den Tabellendritten FC Ingolstadt auf vier Zähler. Gegen den Aufsteiger zeigt sich Doppelpacker Sascha Mölders wieder einmal in blendender Form, dazu überzeugt "Kampfzwerg" Richard Neudecker als "Kopfball-Ungeheuer".

Die Noten für den TSV 1860

MARCO HILLER, NOTE 4: Nicht sein bester Auftritt. Machte sich ganz breit beim 0:1, doch der Ball prallte von seiner Brust dennoch ins Tor. Ganz wichtige katzenartige Parade, als Eilers ein zweites Mal alleine vor ihm auftauchte. Segelte vor dem 2:2 am Ball vorbei.

MARIUS WILLSCH, NOTE 2: Marschierte rauf und runter. Leitete eine Menge gefährlicher Szenen ein. Bitter seine "Vorlage" vor dem 2:2, aber er kann sich nicht in Luft auflösen.

SEMI BELKAHIA, NOTE 4: Kam beim 0:1 ein paar Schritte zu spät. Schwamm auch insgesamt gegen spielstarken Aufsteiger öfter, als es Köllner lieb sein konnte.

STEPHAN SALGER, NOTE 4: Nach Gelbsperre zurück. Auch eine Teilschuld am 0:1 und insgesamt nicht so souverän wie beim Gros der bisherigen Saisonspiele.

Steinhart mit Doppel-Assist, Neudecker trifft per Kopf

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Präzise Flanke vor dem 2:1 für seinen Spezl Mölders. Doch nicht nur das: Defensiv zwar nicht fehlerlos, aber vorne immer wieder Vorbereiter – und per Schlenzer und Kopfball verpasste er auch noch selbst das 3:1 jeweils knapp. Umso wichtiger seine Maßflanke vor dem 3:2. 

DENNIS DRESSEL, NOTE 3: Nicht viel hielt ihn auf der Sechs, als Sechzig hinten lag. Stand sinnbildlich für das Aufbäumen der Sechzger, das von der Körpersprache her auch, aber bei weitem nicht nur an Mölders lag. Am Ende wackelte er und Sechzigs ganzer Defensiv-Verbund bedenklich.

MERVEILLE BIANKADI, NOTE 2: Der Winter-Neulöwe rannte immer wieder an. Mustergültiger Assist vor dem Ausgleich. Hacken-Vorarbeit für Steinhart. Nicht alles klappte, dennoch ein Garant für den Sieg.

RICHARD NEUDECKER, NOTE 1: Die Einsatzbereitschaft des "Kampfzwergs" war einmal mehr riesengroß. Nicht immer schön, aber immer voller Biss und Leidenschaft. Leitete das 2:1 ein. Und dann stieg es hoch – das "Kopfball-Ungeheuer" (Zitat Stadionsprecher Rainer Kmeth).

Mölders unaufhaltsam, Tallig nähert sich Topform an

ERIK TALLIG, NOTE 2: Knüpft immer mehr an das Hoch seiner bärenstarken Saison-Anfangsphase an – jetzt in mancher Situation auch sichtlich routinierter. Konnte durch Laufstärke, Übersicht und starke Ballverlagerungen punkten. In dieser Form ein absoluter Gewinn.

STEFAN LEX, NOTE 3: Unglaublich präsent neben und hinter Mölders. Hatte in enorm vielen Offensiv-Aktionen seine Füße mit im Spiel, ackerte auch defensiv. Manche Flanke oder mancher Abschluss misslang aber trotz, was eine bessere Note verhindert.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 1: Schon kurz nach dem Rückstand auf dem Weg zum Ausgleich, aber im letzten Moment gestört (9.). Doch der Monster-Mölders war an diesem Tag nicht zu bremsen: In der 15 und 19. Minute drehte er das Ding – Saisontreffer Nummer 19 und 20. Und fast genauso wichtig: Mehr Anführer als heute geht nicht.

DANIEL WEIN, FABIAN GREILINGER, KEANU STAUDE und DENNIS ERDMANN kamen zu spät für eine Bewertung.

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