Offensive hui, Defensive pfui: Verkehrte Welt beim TSV 1860

Das Bild beim TSV 1860 hat sich ein wenig gewandelt: Die zu Saisonbeginn äußerst harmlose Löwen-Offensive kommt so langsam ins Rollen, dafür hapert es jetzt in der Hintermannschaft.
| Christina Stelzl
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Haben derzeit einen Lauf: Stefan Lex (li.), Marcel Bär und Sascha Mölders.
Haben derzeit einen Lauf: Stefan Lex (li.), Marcel Bär und Sascha Mölders. © IMAGO / Sven Simon

München – Die Defensive war zu Saisonbeginn das Prunkstück des TSV 1860 . In drei der ersten fünf Saisonspielen hielten die Sechzger die Null.

Zudem kassierte die Elf von Michael Köllner an den ersten acht Spieltagen – bis auf eine Ausnahme – maximal ein Gegentor. Während die Hintermannschaft der Giesinger anfangs also weitestgehend sicher stand, fehlte es Sechzigs Offensive an Durchschlagskraft.

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Bis Mitte Oktober erzielte die beste Offensive der vergangenen Spielzeit gerade einmal elf Tore – zu diesem Zeitpunkt der drittschlechteste Wert in der 3. Liga. Es fehlte "so ein bisschen die Leichtigkeit", monierte der Löwen-Coach. "Wir schaffen es am Ende nicht, die Spieler freizuspielen." Doch mittlerweile hat sich die Lage bei den Löwen umgekehrt.

13 Tore in den letzten vier Partien

Denn: In der Offensive läuft es seither, in den letzten vier Drittliga-Partien schossen die Sechzger mit 13 Treffern gar zwei Tore mehr als an den ersten zwölf Spieltagen zuvor. Das Team befinde sich laut Köllner "in einer konstanten Aufwärtsentwicklung". 

Allerdings musste Marco Hiller in den letzten vier Spielen auch sieben Mal hinter sich greifen. Sogar beim 3:2-Erfolg gegen Schlusslicht Havelse kassierten die Löwen zwei vermeidbare Gegentreffer. 

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"Es waren zuletzt relativ unterschiedliche Tore", analysierte Sechzigs Trainer am Samstag. "Wir haben uns dann das Leben selber schwer gemacht mit einer Schläfrigkeit bei einem Freistoß, der davor schon einmal genauso ausgeführt wurde. So passiert es uns zum zweiten Mal, dass ein Gegner völlig frei im Strafraum zum Pass kommt", führte Köllner aus und ergänzte: "In den nächsten Tagen müssen wir schauen, dass wir das in den Griff kriegen."

Denn viel Zeit, um die Abwehrproblematik zu beheben, blieb den Löwen nicht. Bereits am Dienstagabend (19 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) wartet mit dem SV Waldhof Mannheim der Tabellenvierte zum Nachholspiel im Grünwalder Stadion. Die Devise der Löwen lautet dann: "In diesen Punkten sauberer verteidigen und besser spielen und hoffentlich zu Null spielen."

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