Michael Köllner setzt auf seine Junglöwen: TSV 1860 darf sich auf Geldregen freuen

In der abgelaufenen Saison feierten unter Trainer Michael Köllner insgesamt sieben Talente ihr Profi-Debüt. Dem TSV 1860 winkt daher eine Auszahlung aus dem Nachwuchsfördertopf des DFB.
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Michael Köllner - hier noch mit Bart - gilt als großer Nachwuchsförderer.
Michael Köllner - hier noch mit Bart - gilt als großer Nachwuchsförderer. © IMAGO / Zink

München - Die gute Nachwuchsarbeit des TSV 1860 zahlt sich aus - und zwar im wörtlichen Sinne: In der abgelaufenen Saison feierten gleich sieben Spieler ihr Drittliga-Debüt.

Maxim Gresler und Lorenz Knöferl waren bei ihrem ersten Profi-Einsatz gerade einmal 17 Jahre jung. Dazu kamen noch Niklas Lang, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Tom Kretzschmar, der beim großen Showdown in Ingolstadt nach der Roten Karte für Stammtorhüter Marco Hiller eingewechselt wurde und gleich zu überzeugen wusste.

TSV 1860 setzt auf seine Junglöwen

Ein Novum dabei: Alle Debütanten wurden im hauseigenen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) ausgebildet. Abgesehen von Durrans fallen alle Spieler noch unter die U21-Grenze und haben einen deutschen Pass. Die Sechzger dürfen sich daher auf eine ordentliche Auszahlung aus dem Nachwuchsfördertopf des DFB freuen.

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Dieser wurde 2018 eingeführt und soll die Drittligisten dazu motivieren, auf ihre Nachwuchsspieler zu setzen. Insgesamt werden 2,9 Millionen Euro brutto ausgeschüttet. Der jeweilige Betrag ergibt sich aus der Bewertung des Leistungszentrums - das der Löwen hält aktuell drei von drei möglichen Sternen - und der Einsatzzeit der jungen Spieler.

Großprojekt: TSV 1860 will sein NLZ grundlegend sanieren

Der ausgeschüttete Betrag aus dem Fördertopf darf ausschließlich für die Nachwuchsarbeit aufgewendet werden, was den Löwen derzeit durchaus gelegen kommt. Wie der Klub zuletzt bekanntgab, soll das NLZ bis 2025 grundlegend saniert werden. Um die Kosten zu decken, befindet man sich aktuell auf der Suche nach Unterstützern und Partnern für das Großprojekt.

Auch in der kommenden Saison dürfen sich die Fans der Sechzger sicher wieder auf neue Gesichter aus dem eigenen Unterbau freuen. Schon im Winter ließ Trainer Michael Köllner, der ohnehin als großer Nachwuchsförderer gilt, mehrere Talente bei den Profis mittrainieren. Einer davon war der Schweizer Juniorennationalspieler Nathan Wicht (17), der in der vergangenen Woche mit seinem ersten Profivertrag ausgestattet wurde.

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