Köllners Heimkehr: Der 1860-Coach schwärmt immer noch für Nürnberg

Für ein Testspiel kehrt der Löwen-Coach zu dem Verein zurück, mit dem er einst aufgestiegen ist - und für den er immer noch ein bisschen schwärmt: "Der Club wird einer meiner Herzensvereine bleiben."
| Matthias Eicher
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Bierdusche nach dem Aufstieg in die Bundesliga: Michael Köllner, damals als Cheftrainer des Clubs, kehrt nun mit den Sechzgern zurück.
Bierdusche nach dem Aufstieg in die Bundesliga: Michael Köllner, damals als Cheftrainer des Clubs, kehrt nun mit den Sechzgern zurück. © dpa/Daniel Maurer

München - Von Giesings liebgewonnenen Höhen die A9 hoch und zurück an den Ort seines größten Triumphes, zum Valznerweiher: Das Testspiel des TSV 1860 am Samstag (ab 13 Uhr im AZ-Liveticker) beim 1. FC Nürnberg ist für Cheftrainer Michael Köllner eine Reise in die eigene Vergangenheit.

"Der Club wird immer einer meiner Herzensvereine bleiben, das wird sich nicht ändern", sagt der Oberpfälzer über die ganz gewiss auch etwas emotionale Rückkehr an jenen Ort, mit dem ihn außer einem eigenen Domizil noch so vieles verbindet. Köllners Heimkehr.

"Grundsätzlich freue ich mich sehr auf das Max-Morlock-Stadion"

"Ich verfolge alle Spiele, drücke der Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute die Daumen", gestand der heimliche FCN-Fan, wenngleich er längst beim TSV zur Identifikationsfigur geworden ist. Im Sommer 2018 hatte er eine talentierte, aber nicht topfavorisierte Nürnberger Mannschaft in die Bundesliga geführt. Prägende Momente, die nun im altbekannten Rund womöglich nochmal an ihm vorüberziehen werden: "Grundsätzlich freue ich mich sehr auf das Max-Morlock-Stadion", sagt Köllner, "auf ein Spiel vor Zuschauern, vom Verein sind ja nicht mehr so viele da."

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Zwischen dem weiß-blauen Traditionsklub aus Giesing und den nicht minder ruhmreichen rot-weißen Cluberern sei gar kein so großer Unterschied auszumachen, so Köllner: "Aber das macht diese Vereine auch einfach aus: Dass die Menschen mit ihrem Verein aufwachsen, leben und irgendwann sterben."

In Schönheit sterben sollten die Sechzger nicht auf dem Rasen, denn das bayerische Duell ist der letzte Härtetest vor dem Zweitliga-Auftakt gegen die Würzburger Kickers am kommenden Samstag (11 Uhr). Der Abschluss-Test am Sonntag gegen Regionalligist VfR Aalen ist dagegen eher für die Reservisten angesetzt.

Ex-Löwe Schindler freut sich auf Wiedersehen mit Mölders

Zurück zum klangvolleren Aufeinandertreffen: Auf Seiten der Hausherren steht mit dem ehemaligen 1860-Kapitän Christopher Schindler bekanntlich ein Ur-Löwe auf dem Rasen.

Der 31-Jährige ist nach seinem Abenteuer beim englischen Klub Huddersfield Town nach Deutschland zurückgekehrt und dürfte nach einer Knieverletzung zumindest 45 Minuten lang auflaufen. Schindler freut sich ebenfalls auf ein Wiedersehen mit Torjäger und Ex-Kollege Sascha Mölders und Co.: "Die zwei alten Säcke gegeneinander. . ."

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