Noten: Serge Gnabry ragt beim Auftakt der EM-Qualifikation heraus

Flügelflitzer Serge Gnabry vom FC Bayern ragt beim 3:2 gegen die Niederlande aus einem guten Team heraus. Nur ein Star schwächelt. Die Einzelkritik der AZ.
| Maximilian Koch
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Serge Gnabry lässt sich nach seinem Traumtor gegen die Niederlande von seinen Teamkollegen des FC Bayern feiern.
Christian Charisius/dpa Serge Gnabry lässt sich nach seinem Traumtor gegen die Niederlande von seinen Teamkollegen des FC Bayern feiern.

Amsterdam - Was für ein Statement-Sieg: Die viel kritisierte deutsche Nationalmannschaft bezwingt die Niederlande in der EM-Quali mit 3:2. Besonders der flinke Angriff verdient sich gute Noten. Die AZ-Einzelkritik.

Manuel Neuer, Note 2

Der 32-jährige erhielt erneut den Vorzug vor Marc-André ter Stegen. Für Neuer war es bereits das 86. Länderspiel, er liegt nun gleichauf mit Oliver Kahn. Fantastisch, wie der Bayern-Schlussmann zweimal gegen Babel parierte (25., 27.). Bei den Gegentoren chancenlos, insgesamt stark.

Matthias Ginter, Note 3

Die meisten Angriff der Niederländer liefen über die rechte deutsche Seite, doch der Gladbacher hielt mit einer konzentrierten, abgeklärten Leistung dagegen.

Niklas Süle, Note 3

Löws neuer Abwehrchef vom FC Bayern bereinigte viele Situationen mit seinem Stellungsspiel. Ordentlicher Auftritt. Ließ aber wie viele Teamkollegen in der zweiten Halbzeit nach.

Antonio Rüdiger, Note 4

Zeigte sich auch mal offensiv, köpfte am Tor vorbei (30.). Im Hauptjob als Abwehrkante wie Süle meist souverän. Vor dem 2:2 durch Depay allerdings zu zögerlich (63.).

Thilo Kehrer, Note 5

Der Paris-Star fiel ab in einem insgesamt guten deutschen Team. Hatte Probleme am Ball, wenn er unter Druck gesetzt wurde. Ein ums andere Mal unaufmerksam, etwa beim Treffer zum 1:2, als auch Rüdiger zu spät kam gegen de Ligt (48.).

Joshua Kimmich, Note 3

Geschickt im Zweikampf und mit einer tollen Übersicht gesegnet: Kimmich und Kroos hatten das Spiel lange total unter Kontrolle. Dann wurden die Niederländer stärker. Vertändelte den Ball vor dem Treffer zum 2:2.

Toni Kroos, Note 3

Der Madrilene muss ja inzwischen nicht mehr jedes Länderspiel bestreiten, er darf sich für die Highlights schonen – wie am Sonntag. Wirkte frisch und kreativ, leitete etliche Angriffe ein.

Leon Goretzka, Note 3

Spielte sich mit einem starken Auftritt gegen Serbien in die Startelf. Sehr offensiv unterwegs, stieß immer wieder in die Spitze. Die ganz großen Abschlussmomente hatte der Bayern-Profi diesmal nicht. Wurde als erster Spieler ausgewechselt.

Nico Schulz, Note 2

Der Hoffenheimer sollte die linke Seite absichern und mit Flanken für Gefahr sorgen. Das gelang ihm gut. Schulz war am 1:0 direkt beteiligt. Und dann traf er kurz vor Schluss zum Sieg.

Serge Gnabry, Note 1

Nach seiner Erkältung wieder fit. Und wie! Sein Treffer zum 2:0 in den Winkel war schlicht weltklasse – wie Gnabrys gesamte Leistung in der ersten Halbzeit. Jubelte nach dem Treffer in Chefkoch-Manier. Scharf serviert von Serge.

Leroy Sané, Note 2

Konnte trotz des heftigen Tritts aus der Serbien-Partie mitwirken. Vollendete nach Schulz-Vorlage technisch edel zum 1:0 (15.), vergab kurz darauf eine weitere Chance mit dem rechten Fuß (40.). Sanés Tempo und seine spielerische Klasse beeindruckten.

Ilkay Gündogan, Note 4

Kam für Goretzka ins Spiel, agierte als Zehner. Mit zu vielen einfachen Fehlern im Passspiel. Ungewohnt.

Marco Reus kam zu spät für eine Bewertung.

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