"Wir haben nichts aus dem Bielefeld-Spiel gelernt": Neuer wird nach Frankfurt-Pleite deutlich

Nach der bitteren Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt gibt sich Bayern-Kapitän Manuel Neuer ungewohnt deutlich.Trainer Hansi Flick nimmt das Team hingegen in Schutz.
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Kassierte gegen Frankfurt zwei Gegentore: Manuel Neuer.
Kassierte gegen Frankfurt zwei Gegentore: Manuel Neuer. © Arne Dedert /dpa

München - Die 1:2-Auswärtsniederlage im Bundesliga-Spitzenspiel bei Eintracht Frankfurt wurmt nach Abpfiff die Stars des FC Bayern.

Besonders die fehlende Einstellung zu Beginn des Spiels trübt die in der zweiten Hälfte ordentliche Leistung. Nach dem Spiel mach Kapitän Manuel Neuer eine klare Ansage.

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Neuer: "Das reicht nicht gegen eine solche Mannschaft"

"Wir haben nichts aus dem Bielefeld-Spiel gelernt. Da muss von Beginn an Aggressivität auf dem Platz sein. Das reicht nicht gegen eine solche Mannschaft", wird Neuer nach Abpfiff bei "Sky" deutlich. Ungewohnt deutliche Worte des sonst eher ruhigen Bayern-Schlussmannes. 

"In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Bild gezeigt. Wenn wir so von Anfang an gespielt hätten, gewinnen wir das Spiel", ärgert sich der Kapitän der Münchner. Die deutlich besere zweite Hälfte belegen auch die Zahlen. Während in der ersten Halbzeit nur vier Flanken vor das gegnerische Tor gebracht wurden, gelangen in der zweiten Hälfte 18 Hereingaben. 

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Flick mit Ansage an die Konkurrenz

Durch den zweiten Punktverlust in Folge droht der Vorsprung auf den Tabellenzweiten RB Leipzig am Sonntag auf zwei Punkte zu schmelzen: "Die Spieler sind auch nur Menschen, die Personaldecke ist angespannt", erklärte Bayern-TrainerHansi Flick nach dem Spiel.

Nach dem Champions-League-Spiel am Dienstag in Rom (21 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker), sind die Bayern kommendes Wochenende in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln gefragt. "Es ist eine lange Saison. Wenn alle zurückkommen und wir so spielen wie nach der Pause, holen wir unsere Punkte", zeigt sich Flick optimistisch. Eine Rückkehr ins Team könnte am Samstag Thomas Müller feiern, der sich aktuell noch in Quarantäne befindet.

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