Werder-Kapitän Kruse motzt gegen Bayerns Boateng

Nach dem Sieg des FC Bayern bei Werder Bremen geraten Jérôme Boateng und Max Kruse aneinander. Hinterher erklärt der Bremer, worum es angeblich ging.
| Patrick Mayer
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München/Bremen - Es wurde hitzig im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern (2:3).

Bemen gegen Bayern: Immer wieder Wortgefechte

Angesichts der Spannung im Spielverlauf, gab es immer wieder Wortgefechte und kleinere Reibereien zwischen den Spielern beider Seiten. Da war zum Beispiel der finnische Innenverteidiger Niklas Moisander, der Thomas Müller bei dessen Auswechslung in der 89. Minute förmlich vom Platz schieben wollte. Beide Spieler sagten sich daraufhin ordentlich die Meinung.

Einmal kam Niko Kovac sogar auf den Platz, um dazwischen zu gehen, als es eine Rudelbildung gab. Ob der Kroate das wirklich durfte? Schiedsrichter Daniel Siebert ließ die Szene ungesühnt. Immer wieder im Mittelpunkt stand: Werder-Kapitän Max Kruse.

Max Kruse ist kaum zu halten

Der 31-jährige Stürmer ist für sein Temperament bekannt. Kritiker sagen, dieses hätte ihm seine Nationalmannschaftskarriere gekostet. Während der Partie peitschte der Angreifer seine Werderaner immer wieder verbal nach vorn. Als Schiedsrichter Siebert den Bayern den zweifelhaften Elfmeter zusprach, der durch Robert Lewandowski die Entscheidung brachte (80. Minute), war der einstige Gladbacher außer sich, bestürmte den Referee regelrecht. Auch mit James stritt er sich. Und bei dem Clinch zwischen Müller und Moisander gab er den wenig zimperlichen Fürsprecher für seinen Mannschaftskameraden.

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Nach der Niederlage geriet er schließlich noch mit Weltmeister Jérôme Boateng aneinander. Unmittelbar nach Schlusspfiff motzten die beiden Profis einander an. Bayern-Coach Niko Kovac musste dazwischen gehen, beide trennen. Hinterher schilderte Kruse, was sich zugetragen hatte.

Kruse wettert gegen Boateng

"Es geht nicht um die Szene. Es ging allgemein darum, dass er meint, dass sie verdient gewonnen hätten, dass sie schon zur Halbzeit 4:0 führen müssen", sagte der Stürmer auf Boateng angesprochen: "Soll er mich nicht voll quatschen, sondern sich mit seinen Fans freuen. Sowas gehört im Fußball dazu."

Die Sache war damit wohl erledigt. Der Bremer Ärger über den fragwürdigen Elfmeter nach vermeintlichem Foul an Kingsley Coman dürfte dagegen nur allmählich verfliegen. Kruse: "Wenn das ein Elfmeter ist - wofür haben wir den Videobeweis, wenn er (Videoschiedsrichter, d. Red.) das nicht sieht. Dann können wir ihn wieder abschaffen."

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