Uli Hoeneß: Deshalb spielt Franck Ribéry immer noch beim FC Bayern München

Seit seinem Pflichtspieldebüt im Jahr 2007 - beim 4:1 im Ligapokal gegen Werder Bremen traf er gleich doppelt - hat Franck Ribéry 228 Bundesligaspiele für den FC Bayern bestritten. Dass er nun schon seit zehn Jahren in München spielt, ist auch das Verdienst von Uli Hoeneß.  
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Franck Ribéry (links) und Uli Hoeneß auf der Wiesn 2011.
Rauchensteiner/Augenklick Franck Ribéry (links) und Uli Hoeneß auf der Wiesn 2011.

Seit seinem Pflichtspieldebüt im Jahr 2007 - beim 4:1 im Ligapokal gegen Werder Bremen traf er gleich doppelt - hat Franck Ribéry 228 Bundesligaspiele für den FC Bayern bestritten. Dass er nun schon seit zehn Jahren in München spielt, ist auch der Verdienst von Uli Hoeneß.

München - Unter anderem sieben deutsche Meisterschaften, fünf Mal den DFB-Pokal und die Champions League gewann er mit den Münchnern - seit zehn Jahren ist Franck Ribéry schon Teil der großen Familie des FC Bayern. Am 7. Juni 2007 wurde der Franzose gemeinsam mit dem Italiener Luca Toni der Öffentlichkeit präsentiert, am 21. Juli 2007 absolvierte er im Ligapokal beim 4:1 gegen Werder Bremen sein erstes Pflichtspiel für den deutschen Rekordmeister.

Damals kam er in der 81. Minute für einen gewissen Sandro Wagner ins Spiel - der spielt inzwischen bei der TSG 1899 Hoffenheim und triumphierte am Wochenende mit der deutschen Nationalelf beim Confed Cup in Russland.

Ribéry erzielte dann noch zwei Tore und legte an der Seite von Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Miroslav Klose und Oliver Kahn unter Trainer Ottmar Hitzfeld den Grundstein für zehn beeindruckende Jahre beim FC Bayern.

Dass es zehn Jahre wurden, daran hat der damalige und jetzige Bayern-Präsident Uli Hoeneß einen großen Anteil. "Ich hätte nicht gedacht, dass er so lange bleiben würde. Franck hatte das nie vor, seine Berater hatten gesagt, du gehst zwei, drei Jahre nach München", erklärte Hoeneß dem Kicker.

"Das hätte ich nirgends in der Welt bekommen"

Nach zwei Super-Spielzeiten von Ribéry übernimmt mit dem Niederländer Louis van Gaal 2009 ein neuer Trainer bei den Bayern. Weil ihm van Gaal wenige bis gar keine Freiheiten einräumt, wird der Franzose immer unzufriedener, 2011 klopfen dann jede Menge interessierter Klubs bei den Münchnern an - der FC Chelsea, Juventus Turin, der FC Barcelona oder auch Real Madrid. Ribéry ist auf dem Sprung.

Und hier kommt Uli Hoeneß ins Spiel: Der Klubpräsident trifft sich mit seinem Star und dessen Frau zum Abendessen. Ribéry ist sich zu diesem Zeitpunkt mit Real Madrid so gut wie einig. "Am Ende des Abendessens sagte er: Nous restons à Munich, wir bleiben in München", wird Hoeneß zu diesem entscheidenden Treffen vom Kicker zitiert. Was genau er dem heute 34-Jährigen damals sagte, verrät er allerdings nicht.

Der Franzose hat seine Entscheidung nie bereut: "Das, was ich hier erlebt habe, das, was ich hier von den Fans und vor allem von den Menschen im Verein bekomme, das hätte ich nirgends in der Welt bekommen."

25 Millionen Euro zahlten die Münchner damals für Ribéry, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf Topniveau war. Und beim FC Bayern standen und stehen sie zum "Filou", der ihnen ja nicht nur erfolgreiche Momente bescherte - man denke nur an die Prostituierten-Affäre, die Rot-Sperre für das Champions-League-Finale 2010, verschiedene Ausraster und viele Verletzungen.

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