Startelf-Comeback von Kingsley Coman: Eine Herzensangelegenheit

Erstmals seit seiner OP am Herzen steht Kingsley Coman in der Startelf des FC Bayern - und wird Spieler der Partie.
| Patrick Strasser
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"Ich bin glücklich, dass ich ohne Herzprobleme spielen kann, alles gut", sagt Kingsley Coman (r.) hier mit Robert Lewandowski.
"Ich bin glücklich, dass ich ohne Herzprobleme spielen kann, alles gut", sagt Kingsley Coman (r.) hier mit Robert Lewandowski. © picture alliance/dpa

Er strahlte. Und anders als so viele Spieler, die nach irgendeiner Partie die Trophäe "Man of the Match" in die Hand gedrückt bekommen, freute sich Kingsley Coman wirklich über diese Auszeichnung in Lissabon.

Der Franzose hatte beim 4:0 der Bayern bei Benfica kein Tor erzielt, konnte auch keinen Assist in seinen 86 Minuten Einsatzzeit verbuchen, und doch brillierte er mit seinen Tempodribblings und - dann nicht verwerteten - Vorlagen. Erstmals seit dem Supercup Mitte August bei Borussia Dortmund (3:1) stand Coman in der Anfangsformation.

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Coman nach Herz-OP: "Ich fühle mich sehr gut"

Nach einer Wadenverletzung zu Beginn der Saison und einem kleineren Eingriff am Herzen Mitte September hatte der 25-Jährige erst beim 5:1-Feuerwerk letzten Sonntag in Leverkusen sein Comeback geben können.

Fünf Wochen Ruhepause und Aufbautraining lagen hinter ihm. Er wirkte befreit. "Ich fühle mich sehr gut und bin sehr glücklich, dass ich ohne Herzprobleme spielen kann", sagte Coman: "Es ist alles gut."

Beginnt Coman auch am Samstag gegen Hoffenheim?

Nagelsmanns Assistent und Vertreter als Cheftrainer Dino Toppmöller meinte über die Leistung des Flügelstürmers: "Das hat sich bei King schon im Training angedeutet. Er hat da seit zwei Wochen tolle Leistungen gezeigt. Er war total heiß auf seinen Startelf-Einsatz, und man hat ja gesehen: Wenn er aufdreht, dann ist es für jeden Verteidiger der Welt schwer, dieses Tempo und diese Haken zu verteidigen. Er hat sich gut eingebracht, kam ja für Serge Gnabry in die Startelf, der zuletzt auch herausragende Leistungen gebracht hat. Wir sind froh, dass wir da auf vielen Positionen solche Topspieler haben." Aber wer von den beiden beginnt am Samstag gegen Hoffenheim (15.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker)? Knifflig.

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Comans Vertrag läuft noch bis 2023. Die Vertragsgespräche über eine Verlängerung ruhen aktuell wegen zu hoher Gehaltsforderungen. Kommt man zu keiner Einigung, soll der Franzose im Sommer 2022 zu einem hohen Erlös verkauft werden.

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