Pavard vor Spiel gegen DFB-Elf: "Es gibt keine Geschenke"

"Sie haben große Spieler wie Thomas Müller zurückgeholt", spricht Bayerns französischer Nationalspieler Benjamin Pavard voller Respekt über seinen Münchner Kollegen und EM-Gruppengegner Deutschland.
| AZ/dpa
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Bayern Münchens Benjamin Pavard in Aktion. (Archivbild)
Bayern Münchens Benjamin Pavard in Aktion. (Archivbild) © Tom Weller/dpa

Paris/München - Der französische Weltmeister Benjamin Pavard geht mit großer Vorfreude in das Gruppenspiel der Fußball-EM am 15. Juni gegen seine Wahlheimat Deutschland.

Pavard: "Das wird ein schweres Spiel gegen eine starke Mannschaft"

"Das erste Spiel gegen Deutschland in München ist schon etwas Besonderes. Ich treffe auf viele Freunde aus dem Verein", sagte der Abwehrspieler des FC Bayern. "Aber während des Spiels sind es meine Gegner. Da gibt es keine Geschenke."

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Die bisherigen zwei Jahre in München hätten ihm "sehr geholfen, mich zu verbessern", sagte der 25-Jährige. "Ich habe dort wichtige Erfahrungen gesammelt und viele Titel gewonnen. Bayern ist ein großer Verein, aber auch sehr familiär. Deshalb spielen auch so viele Spieler so lange dort." Vor dem DFB-Team hat er durchaus Respekt. "Das wird ein schweres Spiel gegen eine starke Mannschaft", sagte Pavard: "Sie haben große Spieler wie Thomas Müller zurückgeholt und viele gute, junge Spieler."

Pavard hofft auf Tolisso-Einsatz

Für Dienstag wünscht sich Pavard einen Einsatz seines Vereinskollegen Corentin Tolisso, der sich trotz einer Verletzungspause von Februar bis Mai offenbar ins Team gespielt hat.

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"Coco ist ein toller Mensch und ein absoluter Profi", sagte Pavard: "Wir haben nie an ihm gezweifelt. Er war immer fokussiert und ist mental sehr stark. Und wenn er gespielt hat, hat er immer seine Leistung gebracht. Egal, ob für die Bayern oder für Frankreich."

An das Halbfinale der letzten EM 2016 zwischen Frankreich und Deutschland (2:0) erinnert sich Pavard noch gut, obwohl er damals noch gar nicht dabei war. "Ich habe das damals mit meinen Freunden in Lille geschaut. Das war ein großartiger Moment", sagte er: "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich nun hier sitze und dabei bin."

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