Nagelsmann sucht Rechtsverteidiger für neues System: Umschulung oder doch ein Neuzugang?

Die Zeichen verdichten sich, dass sich aus taktischer Sicht beim FC Bayern unter Julian Nagelsmann einiges verändern wird. Deshalb ist der designierte Coach wohl schon auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger.
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Läuft Serge Gnabry (r.) unter Julian Nagelsmann als Rechtsverteidiger auf?
Läuft Serge Gnabry (r.) unter Julian Nagelsmann als Rechtsverteidiger auf? © imago/Philippe Ruiz

München - Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Julian Nagelsmann sein geliebtes 3-4-3-System aus Leipzig und Hoffenheim beim FC Bayern zumindest teilweise etablieren will. 

Während mit Alphonso Davies auf der linken Seite der ideale Spieler für dieses System vorhanden ist, müssen die Bayern auf der rechten Seite kreativ werden - entweder auf dem Transfermarkt oder mit dem vorhandenen Personal.

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Erst kürzlich betonte Präsident Herbert Hainer einmal mehr, dass nach Innenverteidiger-Neuzugang Dayot Upamecano in diesem Sommer keine weiteren Großinvestitionen auf dem Spielermarkt getätigt werden sollen. Damit fallen die großen Namen wie Ex-BVB-Star Achraf Hakimi von Inter Mailand - sein Marktwert wird auf 60 Millionen Euro geschätzt - ohnehin raus. 

Wie in den vergangenen Jahren halten die Münchner Ausschau nach günstigen Alternativen oder Leihgeschäften, die im besten Fall noch Potenzial haben. Ein Spieler dieser Kategorie wäre möglicherweise Denzel Dumfries von der PSV Eindhoven. Der rechte Außenverteidiger machte zuletzt in der Fünferkette der Niederländer auf sich aufmerksam, als er die Elftal zum 3:2-Auftaktsieg über die Ukraine köpfte.

Der 25-Jährige besitzt in Eindhoven einen Vertrag bis 2023, soll jedoch eine Ausstiegsklausel von 15 Millionen Euro besitzen. Gerüchten zufolge hat Sportvorstand Hasan Salihamidzic bereits Kontakt zu Berater Mino Raiola aufgenommen. 

Interne Lösung: Flügel-Star könnte umgeschult werden

Wie die "Sport Bild" berichtet, plant Nagelsmann den FC Bayern in der kommenden Saison taktisch möglichst breit aufzustellen. Das heißt auch, spontan während eines Spiels von einer Dreierkette auf eine Viererkette umstellen zu können. Es bedarf also eine Reihe an Spielern, die aufgrund ihrer Fähigkeiten mehrere Positionen ausfüllen können.

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Der bisherige Rechtsverteidiger Benjamin Pavard sei in Augen des 33-jährigen Übungsleiters nicht schnell genug für die Position im anvisierten System. Dem Bericht zufolge könnte deshalb auch Serge Gnabry für die vakante rechte Seite infrage kommen. 

So würde Nagelsmann den Flügelflitzer aus der gemeinsamen Zeit in Hoffenheim sehr schätzen und ihm die Rolle des Schienenspielers auf rechts zutrauen. Der Neu-Trainer bezeichne diese Spieler als "Joker".

Es wird sich zeigen, ob und wie sich Gnabry an seine mögliche neue Rolle anpassen kann - oder ob sich Nagelsmann am Ende doch für ein anderes System entscheiden muss, sollte er keine Lösung auf der rechten Seite finden. 

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