FC Bayern ohne englische Woche: Darauf kommt es jetzt vor Dortmund an

Dem FC Bayern steht vor dem Topspiel am Samstag im Gegensatz zu Gegner Borussia Dortmund keine englische Woche bevor. Das Trainerteam um Hansi Flick kann somit an wichtigen Stellschrauben in der Trainingswoche arbeiten.
| Christina Stelzl
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Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.
Trainer des FC Bayern: Hansi Flick. © IMAGO / Poolfoto

München - So bitter das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel Mitte Januar auch war, einen Vorteil hat es: Während Bayerns kommenden Gegner Borussia Dortmund unter der Woche noch im Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Mönchengladbach ran muss, haben die Münchner genügend Zeit sich auf das Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) in der Allianz Arena vorzubereiten.

Trotz der zuletzt überzeugenden Siege gegen Rom (4:1) und Köln (5:1) gibt es für Trainer Hansi Flick noch ein paar Baustellen, an denen vor dem Duell gegen den Erzrivalen gearbeitet werden muss.

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Defensive des FC Bayern weiter wacklig

"Wir haben zu einfache Ballverluste, dann laufen wir hinterher und das kostet Kraft", monierte Eric Maxim Choupo-Moting nach der Partie gegen die Geißböcke. Auch Teamkollege Gnabry betonte, man müsse aufpassen, "dass wir nicht mehr diese wackeligen Phasen im Spiel haben". 

Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit wankte Bayerns Defensive am Samstag bedenklich. Beim 2:1-Anschlusstreffer durch Ellyes Skhiri in der 49. Minute sah die Hintermannschaft der Münchner nicht gut aus. Der Kölner nutzte ein Missverständnis zwischen Boateng und Alaba, der lediglich 20 Prozent seiner Zweikämpfe gewann, eiskalt aus.

Alaba mit Aussetzern gegen Köln und Rom

Es war nicht der erste gedankliche Aussetzer des Österreichers, der den Rekordmeister nach 13 Jahren im Sommer verlassen wird. Auch in Rom agierte Bayerns Abwehrchef beim einzigen Gegentreffer viel zu passiv.

"Es ist klar, dass mir das ein oder andere nicht so gefallen hat", sagte Flick nach dem Spiel gegen Köln, der weitere Patzer in der Defensive gegen Dortmund verhindern möchte. "Wir werden das Spiel analysieren und am Dienstag darauf eingehen und der Mannschaft die Dinge vorstellen." 

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Müller und Gnabry drängen in die Startelf

Zudem gilt es die Bayern-Stars Serge Gnabry und Thomas Müller für die Startelf fit zu bekommen. Beide feierten gegen Köln nach einer Muskelverletzung bzw. Corona-Infektion ein erfolgreiches Comeback.

Müller legte gerade mal 31 Sekunden nach seiner Einwechslung das so wichtige 3:1 von Robert Lewandowski auf, ehe Gnabry mit seinem Doppelpack als Joker für den 5:1-Endstand sorgte.

Müller legt Sonderschicht ein

"Dass sie sehr wertvoll sind, haben sie diesmal als Einwechselspieler bewiesen, sie haben natürlich auch eine enorme Qualität von Anfang an. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, sie nochmal näher ranzubringen", so Flick.

Gesagt, getan: Am eigentlich trainingsfreien Montag legte Müller eine Extraschicht an der Säbener Straße ein. Der 31-Jährige absolvierte mit Fitness-Coach Holger Broich Pass- und Koordinationsübungen sowie Abschlüsse aufs Tor - und stimmte sich somit bereits auf die Trainingswoche vor dem Klassiker ein.

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