FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge über den FC Arsenal und den TSV 1860

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge warnt vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Arsenal vor allzu großer Lässigkeit und freut sich auf das Wiedersehen mit Arsenal-Coach Arséne Wenger.  
| az/dpa
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Fordert einen seriösen Auftritt beim FC Arsenal: Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
firo/Augenklick Fordert einen seriösen Auftritt beim FC Arsenal: Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge warnt vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Arsenal vor allzu großer Lässigkeit und freut sich auf das Wiedersehen mit Arsenal-Coach Arséne Wenger.

London - Arsène Wenger weht beim FC Arsenal nicht erst seit dem 1:3 am Sonntag gegen den FC Liverpool ein scharfer Wind ins Gesicht. Die Trainerlegende verzichtete dabei verletzungsbedingt auf Mesut Özil  und rechtfertigte sich dafür, dass er Topscorer Alexis Sanchez erst zur Pause eingewechselt hatte. Er habe Spieler gebraucht, "die stark in der Luft" seien, erklärte der Franzose nach der bitteren Pleite des Champions-League-Gegners des FC Bayern.

Unmittelbar vor dem Abflug zum Achtelfinal-Rückspiel am Dienstag (20:45 Uhr Sky und im AZ-Liveticker) erklärte Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge: "Wir haben ein gutes Verhältnis zu Arsenal. Ich habe auch persönlich ein sehr gutes Verhältnis zu Arsène Wenger, den ich auch sehr schätze."

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Und er erinnerte daran, dass der deutsche Rekordmeister mal an einer Verpflichtung Wengers interessiert war: "Einmal haben wir es versucht - einmal in den Neunzigern. Es ist gescheitert, weil er sich anders entschieden hat. Er ist dann nach Japan gegangen damals (Saison 1995/1996, Nagoya Grampus, d. Red.). Er wollte diese Erfahrung machen und deswegen ist das leider nicht zustande gekommen."

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Kein Betriebsausflug

Der FC Bayern brach mit großer Zuversicht zum Achtelfinal-Rückspiel auf. "Wir machen keinen Betriebsausflug, sondern das ist Champions League. Die Tür ist auf, aber wir müssen jetzt noch seriös und respektvoll durchgehen", sagte Rummenigge am Montag am Münchner Flughafen.

Das 5:1 aus dem Hinspiel sei ohne Frage ein "erstklassiges Ergebnis", sagte Rummenigge am Münchner Flughafen. Der FC Bayern müsse mit einem "Schuss Demut" an die nächsten Aufgaben gehen, forderte der Vorstandschef. "So haben wir das 2013 unter Jupp Heynckes gemacht und so werden wir das jetzt auch wieder machen", erinnerte Rummenigge an das Jahr des Triple-Triumphs.

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Er fügte hinzu: "Ganz ruhig und sachlich und seriös den Gegner spielen in der Hoffnung, dass wir dann am Ende des Tages im Mai oder vielleicht sogar im Juni dann eben dabei sind." Am 3. Juni wird in Cardiff das Finale der Champions League ausgetragen.

Angeführt wurde die Bayern-Reisegruppe vom leicht angeschlagenenManuel Neuer, der als Kapitän der Vertreter des gesperrten Philipp Lahm ist. Außer Lahm fehlt beim Duell um den Viertelfinal-Einzug nur der für sein Comeback arbeitende Jérôme Boateng.

Der beim 3:0 am Samstag gegen den 1. FC Köln angeschlagen ausgewechselte Douglas Costa trat die Reise in Englands Hauptstadt an.

Rummenigge über die Löwen

Rummenigge äußerte sich auch über die Vorgänge der letzten Wochen beim Lokalrivalen TSV 1860 inklusive der Presseboykotts. "Das ist Profifußball. Wenn die Leistung mal nicht stimmt, oder das Ergebnis nicht stimmt, dann gibt es auch Kritik. Fertig", sagte der Ex-Nationalspieler." Auf die Reporter-Nachfrage, wie er das gerade erlebe, was bei 1860 abläuft, antwortete er: "Mit einem großen Schmunzeln."

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