FC Bayern im Champions-League-Schock

Die bittere Niederlage des FC Bayern gegen Chelsea, deprimierende Stimmung beim Bayern-Bankett: Der Tag nach dem Finale - hier im Liveticker
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Ein Bild, das Bände spricht: Enttäuschte Bayernfans an der Leopoldstraße.
dpa/Felix Hörhager Ein Bild, das Bände spricht: Enttäuschte Bayernfans an der Leopoldstraße.

12 Uhr: Auch ein 48-Stunden-Liveticker geht mal zu Ende. An dieser Stelle verabschieden auch wir uns vom Champions-League-Finale dahoam und bedanken uns bei den vielen Usern von abendzeitung-muenchen.de. Auf unserer Homepage halten wir Sie natürlich weiterhin über das Geschehen rund um den FC Bayern auf dem Laufenden!

11:37 Uhr: Gerade kommt der Polizeibericht zum Champions-League-Wochenende rein. 140 Festnahmen hat es in München gegeben! Kurios: Ein Chelsea-Fan ist auf eine der großen Figuren an der Feldherrnhalle geklettert. In etwa 15 Metern Höhe steckte der Mann plötzlich fest und kam nicht mehr herunter. Die Feuerwehr half dem verirrten Engländer.

11:29 Uhr: Auch Horst Seehofer hat die Niederlage zugesetzt: „Ich bin fix und foxi. Fußball ist grausam“, schrieb der CSU-Vorsitzende am Sonntag kurz nach Mitternacht auf seiner Facebook-Seite. „Bayern war spitze!/HS“, ergänzte er.

11:23 UhrUli Hoeneß übt im Sportgespräch mit dem SID Kritik an der Mannschaft. "Ich habe keine Jens Jeremies gesehen", sagt der Bayern-Präsident. Und: "Vielleicht haben wir nicht genug Spieler, die das erzwingen wollen". Das ganze Interview gibt's hier

11:11 Uhr: Trauerstimmung bei Bayern, Jubel beim EHC. Das Münchner Eishockey ist gerettet, berichtet AZ-Reporter Matthias Kerber hier.

11:09 Uhr: Tote Hose an der Säbener Straße. Einzelne Fans stehen am Trainingsgelände und hoffen, dass sich die Mannschaft zeigt. Aber die Bayern-Spieler werden wohl nicht auftauchen.

11 Uhr: Vor dem Mandarin Oriental Hotel hat sich eine Menschentraube gebildet. Jeden Moment sollen die Chelsea-Spieler in ihren Bus einsteigen und in Richtung Flughafen fahren

10:42 Uhr: Nette Anekdote: Angeblich hat Abramowitsch dem P1 eine Million Euro Euro geboten, wenn er die Nobeldisko komplett für die Chelsea-Party haben kann. Die Besitzer um Michael Käfer haben das Angebot laut Bild-Zeitung aber abgelehnt. Sie wollten keine Stammgäste vergraulen. Am Ende soll er dann in einem VIP-Bereich doch noch im P1 gefeiert haben.

10:32 Uhr: Wenigstens Sat1 kann sich freuen: Das Bayern-Spiel hat dem Sender einen Quotenrekord bereitet. 16,77 Millionen sehen das Bayern-Drama.

10:12 Uhr: Hängende Köpfe beim Bayern-Bankett: Die Bilder aus dem Postpalast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10:09 Uhr: Jubel und Trauer liegen oft ganz nah beinander: Unser Video-Reporter hat die Stimmung beim Public Viewing eingefangen. Hier gibt's das Video.

09:58 Uhr: Bayern-Star Thomas Müller meldet sich auf seiner Facebook-Seite:  „Hab kein Auge zugemacht. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben.  „Soooooooooooo bitter! Fußball kann grausam sein!“

09:15 Uhr: Um 02:17 Uhr beginnt Karl-Heinz Rummenigge seine Rede und sagt: „Ich habe das 1999 erlebt, als wir in Barcelona so dramatisch 1:2 verloren haben. Das war damals auch unglaublich brutal, aber ich habe fast den Eindruck, heute Abend ist das irgendwie noch bitterer, noch brutaler und eigentlich auch überflüssiger. Und das tut unglaublich weh"

09:10 Uhr: Gerade kommt Sport-Vize Jochen Schlosser in die Redaktion und berichtet kurz von der deprimierenden Stimmung am Bayern-Bankett im Postpalast. auf der großen Leinwand stand trotzdem "Mia san Mia".

09:05 Uhr: Willkommen zurück! Die Chelsea-Rufe verstimmen auch am Sonntagmorgen noch nicht. Am Hauptbahnhof torkeln noch immer Fans der Champions-League-Sieger durch die U-Bahn. Scheint wohl eine etwas längere Nacht gewesen zu sein. Auch am Sonntag versorgen wir Sie trotz der tragischen Bayern-Niederlage mit allen News rund um das große Finale dahoam.

 


 

01.13 Uhr: Keine besonderen Vorkommnisse - singende Chelsea-Fans nicht mitgerechnet. Hier beenden wir den Live-Ticker. Ja, schad is' - aber totzdem werden wir uns am Sonntagmorgen pünktlich um 9 Uhr zurückmelden. Vielen Dank für die bisherige Aufmerksamkeit! Und Kopf hoch.

0.35 Uhr: Betrunkene an der Hackerbücke springen ins Gleis und blockieren den Zugverkehr. Ausgerechnet jetzt, wo viele einfach nur noch nach Hause wollen...

0.22 Uhr: Eine gute Nachricht zum Schluss: Ein Einsatzleiter der Rettungskräfte berichtet der AZ, dass es deutlich weniger Verletzte gab als befürchtet - auch dank des Glasverbots in der Innenstadt. Hoffentlich bleibt's auch den Rest der Nacht so.

0.20 Uhr: AZ-Livetickerer Timo Lokoschat, der gleich seine 14-Stunden-Schicht beendet, räumt zirka 20 aufgebogene Büroklammern von seinem Schreibtisch.

0.17 Uhr: Sportchef Jans will seine Karte fürs Bayern-Bankett im Postpalast verschenken. "Ich mag da nicht hin. Kann das jemand für mich übernehmen bitte."

0.15 Uhr: Fotograf Gregor Feindt kommt in die Redaktion. Er fragt, ob er auch die Jubel-Fotos ins System stellen oder gleich löschen soll. Wir wollen alles. Gehört dazu. 

 

 

 

 

 

 

 

 

0.10 Uhr: "Was geht in Ihnen vor?", wird Thomas Müller im Fernseh-Interview gefragt. "Was soll da vorgehen? Da ist nichts", antwortet er.

0.08 Uhr: Franz Beckenbauer lobt auf Sat 1 die Bescheidenheit von Roman Abramowitsch. Ahja.

23:57 Uhr: Kein Trost, aber trotzdem schön: AZ-Sportchef Gunnar Jans hat ein Video der Eröffnungs-Choreografie gemacht. Hier kann man's anschauen.

23:52 Uhr: "Starres Entsetzen. Stummer Aufbruch", schreibt Lokalchef Michael Schilling vom Oly-Stadion aus. Die Jubelbilder, die gerade auf Sat 1 laufen, will sich hier keiner mehr antun.

23:46 Uhr: AZ-Rathausreporter Willi Bock ruft von der Leopoldstraße aus an. Vor einer halben Stunde musste er in den Hörer brüllen, jetzt kann er ganz leise sprechen. "Hör mal", sagt er und wartet drei Sekunden. Und man hört nichts. "Das ist hier wie auf einer schlechten Party. Alles verläuft sich."

23:43 Uhr: Trauermarsch auf der Arnulfstraße. Tausende, von der Theresienwiese kommend, ziehen fast wortlos vorbei.

23:40 Uhr: Arjen Robben weint sich an der Schulter von Didier Drogba aus.

23.34 Uhr: Den gibt's auch im Olympiastadion. Einige Bayernfans sitzen wie geschockt auf ihrem Platz und schauen ins Leere.

23:31 Uhr: Auf der Theresienwiese fliegen Steine gegen die Leinwand. Keine Feier findet statt, sondern ein Massen-Exodus.

23:30 Uhr: Nooooooooooooooooooooooooooooooooo!

23:29 Uhr: Schweinsteiger verschießt. Trifft Chelsea, siegt Chelsea.

23:27 Uhr: Ein AZ-Mitarbeiter im Newsroom scheint für Chelsea zu sein. Wohl lebensmüde.

23.24 Uhr: Auf der Theresienweise wird abwechselnd "Tor!" und "Neuer!" geschrien. Nicht nur da.

23:24 Uhr: Neuer, titanisch.

23:18 Uhr: Gerade keine Mails mehr vom AZ-Team aus der Arena. Wer will's Ihnen verdenken?! 

23:16 Uhr: Elfmeterschießen!

23:11 Uhr: Häufigste Formulierung auf Twitter in Großbritannien: "C'mon Bayern". Wer das schreibt? Chelsea-Hasser!

 

 

 

 

 

 

 

 

23:04 Uhr: SMS oder Anrufe aus dem Oly, der Arena oder von der Theresienwiese? Zurzeit nahezu unmöglich. Wegen der Spannung. Und der Netz-Überlastung.

22:58 Uhr: Ein Lokalredakteur, der seine Wohnung an drei Chelsea-Fans untervermietet hat, macht sich Sorgen um seine Einrichtung. "Die machen die kaputt, egal wie's jetzt ausgeht."

22:55 Uhr: Hoffentlich behält Twitter-Userin "BuntesDasein" nicht Recht. Sie schreibt: "Ich befürchte ja, dass das geplante Partysaufen nachher in depressives Trosttrinken umschlagen muss."

22:45 Uhr: :(((((((((((((((((((((((

22:44 Uhr: Elfmeter für Bayern!

22:38 Uhr: Auf der Theresienwiese fliegen nach dem Ausgleich Steine auf die Leinwand. Zum Glück keine Volltreffer. Geht ja noch weiter.

22:34 Uhr: "Chelsea ist nicht Manchester", beschwört AZ-Sportchef Gunnar Jans auf Twitter.

22:29 Uhr: Sch.... Ausgleich.

22:25 Uhr: Besser als jeder Orakel-Dackel: AZ-Reporter Patrick Strasser hat auf Twitter nachweislich auf 1:0 durch Thomas Müller in der 79. Minute getippt. Die fünf Minuten Differenz sehen wir ihm nach.

22:24 Uhr: Tooooooooooooooooooooooooor! 1:0 durch Thomas Müller. Die Arena tobt, die Theresienwiese bebt, das Olystadion brennt, die Leopoldstraße rastet aus.

22:24 Uhr: Selten sind Münchens Straßen so leer wie jetzt - abgesehen von der Leopoldstraße.

22:22 Uhr: Moderne Zeiten: Die drei AZ-Reporter im Stadion sitzen quasi über Jupp Heynckes und könnten, wenn sie wollten, auch taktische Anweisungen reinrufen. Vor ihnen am Pult steht ein TV-Gerät mit dem Fernsehbild des Spiels, Gunnar Jans twittert parallel live auf seinem iPad, Patrick Strasser hört nebenbei noch die BR-Live-Reportage und Filippo Cataldo schreibt's auf. 

22:15 Uhr: Lokalvize Thomas Müller meldet sich mit einer kurzen SMS aus dem Oly: "Stimmung wie im echten Stadion."

22:13 Uhr: "Das ist ein einziger Abnutzungskampf", meint unser FCB-Mann Patrick Strasser.

22:12 Uhr: In diesem Internet, also bei Twitter, sind Lippenleser übrigens der Meinung, Ribéry habe nach dem nicht gegebenen Abseitstor "Putain" gebrüllt. Ihr könnt ja mal bei Langenscheidt nachschlagen, was das bedeutet. Oder mit einem Übersetzungsprogramm. AZ-Service: Hier.

22:10 Uhr: Die 30.000 Fans von der Theresienwiese hört man bis zur Donnersberger Brücke, berichten Anwohner.

22:05 Uhr: Online-Chef Stephan Kabosch hält es nicht mehr auf seinem Platz. Er verteilt Schweineöhrchen an die AZ-Crew.

21:59 Uhr: "Hab ne Idee: Computer im Olympiastadion hacken und auf RTL oder Pro7 umschalten", schreibt User lauffreund_de auf Twitter. Da läuft "25 Jahre Kuschelrock" und eine Doku über Seevögel und Rochen. Auch schön. 

21:52 Uhr: Soeben kommt auch Fritz Wepper wieder runter vom VIP-Bereich auf die Haupttribüne. Ehe er sich auf seinen Platz setzt, begrüßt er noch den Kabarettisten und AZ-Kolumnisten Django Asül. Wepper ist offenbar ohne weibliche Begleitung in der Arena. Vielleicht hatten beide keine Lust.

21:51 Uhr: Es wird neblig in der Arena. Und es stinkt im Unterrang. Weil oben ein paar Idioten Bengalos gezündet und sie nach unten geworfen haben. "Das hat die Uefa jetzt wohl davon, dass sie diejenigen, die bei Heimspielen normalerweise auf den Stehplätzen sind, in den Oberrang verfrachtet haben", sagt Reporter Filippo Cataldo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21:47 Uhr: Zweite Halbzeit. Roman Abramowitsch wirkt unzufrieden.

21:40 Uhr: Vuvuzela-Klänge im Großraumbüro! Aber keiner der Anwesenden will's gewesen sein. Die Fanfare schien aus Michael Graeters Büro gekommen zu sein. Aber das ist leer. Mal abgesehen von ein paar Unterlassungserklärungen und einigen noch nicht gedruckten Scoops.

21:38 Uhr: Anruf eines elfjährigen Buben in der AZ-Redaktion. Er beklagt sich darüber, dass er in der Halbzeitpause ins Bett muss. Verständlich. Der Arme.

21:37 Uhr: "Eine solche Chancenauswertung kenne ich sonst nur von meinem FC Nürnberg." Twittert CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl.

21:27 Uhr: 42. Minute: Müller wird im Strafraum gefoult, Gomez kommt aus 10 Metern frei zum Schuss – und haut ihn drüber. Unglaublich! "Komisches Gefühl, sich beim kollektiven Hände über den Kopf schlagen bei der Gomez-Chance grad im TV sehen zu können", schreibt Reporter und Löwen-Fan Filippo Cataldo. "Wie war das gleich nochmal mit der Neutralität?"

21:13 Uhr:

Zwei Zahlen, die die Bayern-Dominanz abbilden: Fast 65 Prozent Ballbesitz und ein Eckenverhältnis von 7:0.

21:10 Uhr: Rein akustisch ist die Arena fest in Bayern-Hand. Die Südkurve macht einen guten Job heute. Die Chelsea-Fans sind seltsam leise. Sonnenbrand?

21:07 Uhr: "Eigentlich geht es doch nur um ein Spiel", meint ein Preuße in Reihe 2. Irgendwas hat der Mann wohl falsch verstanden, schreibt Lokalredakteur Rudolf Huber aus der Arena.

21:05 Uhr: So sieht's die AZ-Sportredaktion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20:55 Uhr: Synchronität auf Bayerisch: Wenn in der Arena gesungen wird "Steht auf, wenn ihr Bayern seid", stehen auch die Zuschauer im Oly auf.

20.52 Uhr: Neutrale Beobachter: AZ-Online-Chef Stephan Kabosch und Mitarbeiter Mario Lochner im Newsroom.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.50 Uhr: Rathausreporter Willi Bock berichtet am Telefon von Festnahmen kurz vor Spielbeginn. Es geht um gefälschte Tickets.

20:47 Uhr: Gelbe Karte für Bastian Schweinsteiger - Handspiel. Kollege Strasser, als Kind mal rot, entfährt es bei der Gelben Karte für Schweinsteiger. "Ach, sch...! So ein Sch...!". Er fängt sich aber gleich wieder. Wir sind ja neutral.

20.45 Uhr: Anpfiff!

20:43 Uhr: Mario Gomez und Arjen Robben haben beim Einlaufen fast nur Augen für die gigantische "Unsere Stadt - Unser Stadion - Unser Pokal"- Choreographie in der Südkurve. Selbst AZ-Reporter Cataldo, fußballerisch schon immer eher blau, entlockt sich ein: "Die ist schon sehr, sehr geil."

20:40 Uhr: So, alle nochmal Bieseln gehn, in fünf Minuten geht's los!

20:30 Uhr: Das ist der Platz, von dem die AZ-Sportredaktion das Spiel verfolgt. Unterrang West, Reihe 12, Sitze 5-7. Gibt wohl schlechtere Aussichten heute Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.25 Uhr: "Was ist jetzt noch zu tun?", fragt Johannes B. Kerner Franz Beckenbauer. Antwort: "Nix mehr."

20:23 Uhr: "65.000 Zuschauer sitzen hier also drin, fiebern mit beim Finale. 65.000, mich eingeschlossen, in einem Stadion ohne einen einzigen Spieler - letztlich vor der Glotze. Leicht pervers, das Ganze." Worte vom Vize-Lokalchef Thomas Müller.

20.20 Uhr: "Wenn du mich wirklich liebst, gehen wir gegen 20.30 ins Kino/Hotel/Spazieren." Schreibt Autorin Sibylle Berg auf Twitter.

20.14 Uhr: Franz Beckenbauer sagt seinen Satz: "Gehts raus und spielts Fußball." In der Wochenendausgabe der AZ haben wir ihn abgewandelt: "Gehts raus und schreibts G'schichte."

20:10 Uhr: Rathausreporter Willi Bock radelt über die Leopoldstraße und ist froh über das heute geltende Glasverbot. Fast alle Lokale halten sich daran, servieren das Bier in Papp- und Plastikbechern. Auch die Supermärkte haben tagsüber die Dosen nach vorne gestellt und die Flaschen nach hinten geräumt.

20:02 Uhr: Rote Leuchtschrift über dem Residenztheater: "Heute werden (keine) Wunder geschehen."

20:01 Uhr: Sportchef Jans ist als Letzter seiner Crew in der Arena eingetroffen. Die vier Reporter treffen sich im Pressezentrum zum Media Launch. Es gibt Schweinsbraten mit Kartoffelgratin.

20:00 Uhr: Einlass am Oly. Quälend langsam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19:53 Uhr: Und das sind jene elf Herren, die einen Bayern-Sieg verhindern sollen. Der FC Chelsea London spielt mit: 17 Bosingwa, 4 David Luiz, 24 Cahill, 3 Cole – 12 Mikel, 8 Lampard – 34 Bertrand, 10 Mata, 21 Kalou – 11 Drogba. Überraschung: Trainer Di Matteo schickt mit Bertrand einen Debütanten aufs Feld.

19:51 Uhr: Tengelmann an der Leopoldstraße zeitweise "wegen Überfüllung geschlossen", meldet Rathausreporter Willi Bock.

19.50 Uhr: Jemand hat Sportchef Jans einen Aufkleber "FC Bayern Supporter" auf die Vespa geklebt. "Ob ich damit als unabhängiger Berichterstatter in der Arena vorfahren darf?"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19:46 Uhr: "Allein der Anmarsch zum Stadion ist Genuss pur", schreibt Lokalvize und Bayernfan Thomas Müller - und meint natürlich das Oly. "Der meisterhaft modellierte Landschaftspark mit dem kahlkuppigen Berg, dem zweigeteilten See, dem betonseligen Theatron, dem immer noch faszinierenden Zeltdach. Und, von der Parkseite zunächst kaum sichtbar, weil zur Hälfte im Erdhügel versenkt: das mit Sicherheit schönste Stadion der Welt."

19:45 Uhr: Auf dem Marienplatz kommt man nur noch hüpfend vorwärts, meldet Lokalredakteurin Anne-Kathrin Koophamel. 

19:40 Uhr: Am Oly-Stadion läuft's nicht ganz rund. Die Ordner wirken vom Andrang überrascht. Die Fans sind von der ewigen Warterei genervt.

19:35 Uhr: Die Aufstellung ist da! Der FC Bayern spielt wenig überraschend mit: Neuer – Lahm, Boateng, Timoschtschuk, Contento - Kroos, Schweinsteiger – Robben, Müller, Ribéry – Gomez. Eine mutige Aufstellung? „Da sind praktisch sechs Offensivkräfte auf dem Platz. Ich kann nur hoffen, dass das gutgeht“, urteilt Franz Beckenbauer.

19.37 Uhr: Großer Supermarkt in Pasing. Getränkeabteilung: Eine Gruppe rotgekleideter junger Männer tigert schon seit einer Weile aufgeregt hin und her. "Es gibt gar kein Augustiner mehr!", ruft einer. Auch sonst ist sind die meisten Sorten ausverkauft. Nur noch eine Marke Billig-Helles ist da. "Dann müssen wir halt das Weißbier mitnehmen", meint einer. "Spinnst du? Davon kann ich höchsten zwei trinken, mehr schaff ich einfach nicht. Und zwei reichen heute auf keinen Fall, egal wies ausgeht." 

19:31 Uhr: Reporter Patrick Strasser brauchte 45 Minuten vom Sendlinger Tor nach Fröttmaning. Kurz vor der Münchner Freiheit hatte jemand die Notbremse gezogen. Strasser trieb schon die Sorge um, das erste Tor der Bayern zu verpassen. 

19:21 Uhr: Die Bayerische Staatsoper meldet: "Aktueller Stand Capuleti vs. Montecchi: 0:0".

19:20 Uhr: Die gelbgesperrten David Alaba und Holger Holger Badstuber sitzen bei Johannes B. Kerner. Sie müssen beim Finale dahoam zuschauen. „Ich bin schon ein bisserl traurig, da nicht dabei sein zu dürfen“, sagt der junge Ösi Alaba. Und Kerner: „Ein bisserl traurig? Ist das eine wienerische Untertreibung?“

19:18 Uhr: Je näher man dem Stadion kommt, desto höher werden die angebotenen Preise für Last-Minute-Tickets. Zum Beispiel: 3000 Euro für zwei Tickets, 4000 für vier.

19:15 Uhr: Unmoralisches Angebot an Sport-Vize Jochen Schlosser: 700 Euro für ein Ticket will ihm der verzweifelte Mann mit dem Pappschild zahlen. Schlosser lehnt natürlich ab. Auch die vorbeiziehenden Kartenbesitzer haben nur ein müdes Lächeln für den Suchenden übrig. Wer jetzt in letzter Minute auf seine Eintrittskarte verzichten soll, wird sicher erst ab mehreren Tausend Euro schwach.

19:11 Uhr: Bedrohlich dunkle Wolken über der Theresienwiese. Und eine furchtbar kleine Leinwand. "Wie soll man da was erkennen?", fragt Polizeireporter Ralph Hub.

19:10 Uhr: Schwabinger Innenhof wird von Bayern-Fanhorde geentert. Reichlich betrunkene Typen versuchen, eine Leinwand aufzubauen. Der Rest wendet sich der Wasserpfeife zu. Zirka sieben Grills am Laufen. 

19:09 Uhr: Chelsea-Fans haben das Tambosi am Odeonsplatz übernommen. Rathausreporterin Julia Lenders beobachtet, wie sie zu ihren Gesängen rhythmisch Stangensellerie in die Luft werfen. Wenn's hilft.

18:55 Uhr: In der U1 zwischen Gern und Maillingerstraße gibt es eine bajuwarische Interpretation von "Marmor, Stein und Eisen bricht" zu hören. Text: "Freu dich nicht, wenn der Robben fällt, damm, damm, damm damm... Es gibt immer einen, der Elfer hält, damm damm, damm damm."

18:51 Uhr: Schlange vorm Oly wie einst. Dabei haben doch alle Karten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.48 Uhr: Die U3 beschließt an der Implerstrasse, einen längeren Stopp einzulegen. AZ-Sportchef Jans verliert dir Nerven, springt aus der Bahn, wirft sich vor ein Taxi und hechelt: "Zum Lenbachplatz!" Dort steht seine Vespa. Triathlon nach Fröttmaning.

18:46 Uhr: Auf der Leopoldstraße torkelt eine betrunkene Chelsea-Truppe herum und versucht, auf den Tramgleisen ein Taxi anzuhalten. Politikredakteurin Annette Zoch kann's bezeugen.

18:43: Bayernreporter Strasser schreibt eine SMS an seinen Ressortleiter Gunnar Jans. Wir haben sie abgefangen. Darin heißt es: "Strassers Innerer-Schweinehund-Orakel hat soeben ergeben: 1-0, Torschütze Müller. Glory is on its way, folks! Denn: 99 nein, 01 ja, 10 nein, 12 YES." In diesem Sinne.

18:39 Uhr: "Da haben sie eine Mega-Leinwand am Theatron, zeigen aber nicht das Spiel", schreibt Lokalvize Thomas Müller per SMS aus dem Olympiapark. Der Rat eines Ordners: "Gehen Sie in die City und schauen Sie dort irgendwo." Wer soll das verstehen?

18:34 Uhr: Der Chelsea-Bus ist soeben am Mandarin-Hotel abgefahren und passiert gerade die Kreuzung Karl-Scharnagl-Ring/Maximilianstraße.

18:33 Uhr: Der Kaiser ist bereits seit eineinhalb Stunden in der Arena. "Ich wollte nicht im Stau stehen."

18:32 Uhr: "Aufgeregt bin ich nicht, aber die Anspannung ist da." Wer hat das gesagt? Natürlich Franz Beckenbauer. Ab jetzt auf Sat1.

18.30 Uhr: AZ Sportchef Gunnar Jans hat seinen Nachmittagsschlaf in seinem Thalkirchner Strandkorb beendet und fragt sich: Ist heut in der Stadt noch irgendwas los?

18:21 Uhr: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich das Spiel nicht entgehen lassen. Angeblich schaut sie es sich beim G8-Treffen im amerikanischen Camp David an - mit dem britischen Premier James Cameron. Hoffentlich stehen danach keine wichtigen Verhandlungen auf der Tagesordnung.

18.18 Uhr: Laut englischen Medien will Chelsea-Coach di Matteo offensiv beginnen. Didier Drogba und Fernando Torres sollen gemeinsam stürmen.

18:06 Uhr: AZ-Lokalredakteur Rudolf Huber meldet sich aufgeregt per E-Mail: "Es ist wirklich wahr! Ich habe mein Ticket! Und so schaut es aus!" Das Beweisfoto:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17:56 Uhr: Vier Männer in Chelsea-Trikots stehen ratlos vor ihren dicken, mattschwarzen SUV mit Russland-Kennzeichen auf dem Parkplatz des V-Markts in Haidhausen. Eine Blondine in Highheels und mit XXL-Sonnenbrille tippt mit ihren roten Fingernägeln auf einem Stadtplan herum. AZ-Reporter Christoph Maier beschließt, bei der Wegfindung zur Allianz Arena nicht zu helfen.

17:38 Uhr: "Meine Gegenüber-Nachbarn hören seit fünf Stunden ,Football is coming home' auf Repeat-Taste", mailt Leute-Kolumnistin Kimberly Hoppe. Ist halt die englische Version von "Finale dahoam".

17:35 Uhr: Polizeireporter Ralph Hub kommt in die Redaktion. Viele Neuigkeiten hat er nicht dabei. Am Vormittag gab's eine Schlägerei am Stachus, inklusive Stuhl. Dort wurde auch ein bengalisches Feuer abgebrannt. Wie auch am Hauptbahnhof (den Bericht dazu gibt es hier). Außerdem nahm die Polizei einen Mann fest, der gefälschte Fan-Artikel verkaufte. Das war's bislang.

17:26 Uhr: Für die Bayern gibt es in Unterschleissheim jetzt Kaffee und Kuchen - letzte Stärkung, bevor es zur Arena geht.

17:24 Uhr: Versöhnlicher Kommentar eines anonymen Löwen-Fans auf az-muenchen.de: "Ich bin seit 45 Jahren Löwe - und trotzdem soll der Pott in München bleiben. Auch wenn ich kein Roter bin, bin ich Münchner, Bayer und Deutscher. Lieber FC Bayern als die Engländer. Auf die Löwen!"

17.23 Uhr: Bayerntrikots sind in der gesamten Innenstadt ausverkauft, schreibt Kulturredakteur Robert Braunmüller. Hat er gehört.

17:20 Uhr: Der Biergarten am Chinesischen Turm ist voll. "Alle blockieren seit Stunden ihre Tische. Dabei sehen einige so aus, als würden sie von dem Spiel eh schon nichts mehr mitkriegen", meldet Rathausreporterin Julia Lenders. Polizeireporter Ralph Hub sieht Engländer am Eisbach ihren Rausch ausschlafen. Ob sie rechtzeitig wach werden?

17:15 Uhr: Schauplatz Platzl: Rote und Blaue duellieren sich mit Gesängen - und Filmen sich gegenseitig mit ihren Handys.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17:08 Uhr: Auch Löwen haben was vom Tag: Die Sonnenplätze vorm "Dodici", der Bar von 1860-Verteidiger Necat Aygün in der Hohenzollernstraße, sind alle belegt - und der Chef fährt gut gelaunt im Porsche davon. Bestimmt will er das Finale schauen.

17:01 Uhr: AZ-Vizelokalchef Thomas Müller bringt Verpflegung für Livetickerer Timo Lokoschat vorbei, der von 11 bis 24 Uhr Schicht schiebt. Leberkäs- und Salamisemmeln, Erdbeertorte und irgendwas mit Nuss. Danke! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16:51 Uhr: Fan-Gesänge auf fast allen Straßen der Innenstadt. "In den Cafés geht es dagegen sehr gesittet zu", berichtet Reporter Julian Galinski. "Da sitzen glatzköpfige Chelsea-Anhänger und essen ganz artig ihren Salat."

16.48 Uhr: Hier trifft Orange auf Rot. Die Menge singt sich warm: "Who the f... is Chelsea?"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.40 Uhr: Die U6 fährt wieder. Als die Türen endlich geschlossen sind, ruft der Zugführer euphorisch ins Mikro: "Fantastisch!". Jubel im Zug.

16:32 Uhr: An der Leopoldstraße bilden sich schon jetzt lange Schlangen vor den Kneipen.

16.30 Uhr: Ab Haltestelle Universität besteht keine Chance mehr, in eine U-Bahn Richtung Fröttmaning einzusteigen.

16.28 Uhr: Die AZ-Reporter werden später übrigens direkt über der Bayernbank sitzen. Das hat ein DFB-Pressesprecher Reporter Filippo Cataldo in der Allianz erzählt. Wenn jemand also taktische Tipps für Jupp Heynckes hat später...

16.24 Uhr: "Stelle gerade entsetzt fest, dass ich die rote Reinhold-Beckmann-SAT1-ran-Jeansjacke aus den frühen 90ern im Frühjahr nach fast 20 Jahren aufm Dachboden zu früh in die Altkleider-Sammlung gegeben habe. Was trage ich jetzt zum Public viewing?", fragt sich AZ-Lokalchef Michael Schilling.

16.20 Uhr: U6 steht im Tunnel. "Stau", sagt der Zugführer. "Mia ham Ausnahmezustand wegam Fußball."

16.10 Uhr: Warten auf der Theresienwiese. Manche Fans sitzen schon seit vier Stunden in der prallen Sonne vor den Eingängen zum Public-Viewing-Areal, um Plätze möglichst nah an der Leinwand zu bekommen.

16.00 Uhr: Hier sind sie übrigens gerade:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

15.55 Uhr: "Beim FC Bayern ist momentan noch Mittagsruhe angesagt. Wer kann, versucht noch ein Stündchen zu schlafen, wobei das sicher den wenigsten gelingen dürfte", schreibt der Liveticker des Vereins. Kein Wunder. In knapp fünf Stunden ist Anstoß.

15.50 Uhr: Anlassbezogener Fensterschmuck. User "maxbernhard", ein Sportjournalist, hat's auf Twitter gepostet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.38 Uhr: Sogar in der Seniorendisco Undosa am Starnberger See gibt's heute Abend Fußball statt Foxtrott.

15.34 Uhr: Verkehrschaos am Stachus. Geradezu idyllisch nimmt sich dagegen der Sendlinger-Tor-Platz aus. Zwei Straßenmusiker spielen ein Duett.

15.30 Uhr: "Hier regiert der FCB!" AZ-Reporter Bernhard Fritz hat in der Innenstadt ein Video gedreht. Hier das Ergebnis.

15.24 Uhr: Baaaayern-Sprechchöre im Hauptbahnhof. Wie sonst zwischen Nord- und Südkurve. Jetzt zwischen Nord- und Südseite des Gebäudes.

15.19 Uhr: Ihr letztes "Anschwitzen" haben die Bayernspieler heute am Hans-Bayer-Stadion in Unterschleißheim absolviert, versteckt hinter einem Grashügel. AZ-Redakteurin Susanne Höppner hat's aus gebotener Distanz fotografiert. Die Menschen in den gelben Leibchen sind übrigens Mitglieder des SV Lohhof, die als Aufpasser dabei waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.01 Uhr: Chelsea-Fans übernehmen die Feldherrnhalle! Jetzt hängen hier England-Fahnen. Vor lauter Sprechchören haben die Stadtführer keine Chance, den Touristen zu erzählen, dass hier schon einmal ganz andere Flaggen hingen...

14:55 Uhr: Kleine Attraktion an der Leopoldstraße: der rote Flitzer mit den Bayernfahnen. Rathausreporter Willi Bock hat ihn fotografiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14:48 Uhr: AZ-Sportreporter Julian Galinski meldet Rote an der Isar. Eine nähere Recherche habe jedoch ergeben, dass es sich lediglich um Nackte mit starkem Sonnenbrand handelt.

14.46 Uhr: Am Viktualienmarktbiergarten wollen sich ein paar Löwenfans in 1860-Trikots Chelsea-Fans anschließen. Als die Engländer irritiert schauen und fragen, von welchem Verein sie denn seien, stehen am Nachbartisch Bayernfans auf und singen: "In Europa kennt euch keine Sau!"

14.39 Uhr: Beim Italiener in Schwabing. Am Nachbartisch sitzen zwei Chelsea-Fans. Erste Bestellung: "Two Sambucas, two Pints of Lager and a bottle of red wine, please." Politikredakteurin Annette Zoch hat's gehört.

14.35 Uhr: "Ob die Abendzeitung sich schon für die bayerische Landtagswahl positioniert?", fragt Journalist und jetzt.de-Chef Dirk von Gehlen auf Twitter angesichts der roten Titelseite der AZ.

14.20 Uhr: "Von dem, was Chelsea hinkriegt, bleibt dies hoffentlich heute das Einzige, was Hand und Fuß hat", schreibt AZ-Lokalchef Michael Schilling zum untenstehenden Bild.

14.06 Uhr: Chelsea-Fan Tom hat seine hochschwangere Freundin zu Hause gelassen. Seine, nun ja, liebevolle Botschaft per Plakat: "Beine übereinanderlegen, tief durchatmen und nicht pressen! Bin Sonntag zurück! Kuss, Tom." Filippo Cataldo hat's fotografiert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.05 Uhr: Wer sich allmählich rüstet und das Haus verlässt: Dranbleiben am Ticker kann man über die Gratis-Apps der Abendzeitung. Für iPhone und Android kostenlos.

13:57 Uhr: Ein erschöpfter Chelsea-Fan schläft vor dem Innenministerium. AZ-Reporter Filippo Cataldo hat ihn aus sicherer Distanz abgelichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

13.45 Uhr: AZ-Sportchef Gunnar Jans meldet sich aus dem Olympiastadion: "Die Legenden sind weg, die Ordner lassen jetzt das Olympiastadion räumen. Muss ja noch leergefegt werden fürs Public Viewing am Abend. Auch die Polizei hilft mit."

13.30 Uhr: Bayern hat verloren! Also im Olympiastadion. Hier unterliegen die Allstars der Weltauswahl mit 2:3. Und Paul Breitner hat einen Elfer verschossen. "Er gehörte aber zu den Lauffreudigsten", verteidigt ihn AZ-Reporter Thomas Becker.

13.25 Uhr: Guter Lesestoff für zwischendurch: Das Interview, das Sportchef Gunnar Jans und Bayern-Reporter Patrick Strasser mit Horst Seehofer geführt haben. Dürfen wir alles drucken. Hier.

13.20 Uhr: "Die heutige Aufstellung der Bayern: Robby, Riby und das Fliewatüüt!" Gelesen auf Twitter bei tomknieper.

13.15 Uhr: Tor im Olympiastadion! Frank de Boer erzielt das 3:2 für die "World All-Stars". Und Olaf Thon kann immer noch grätschen, beobachtet AZ-Reporter Thomas Becker.

13.10 Uhr: Auf der Sky-Bühne im Olympiapark tippt Sky-Moderator Rolle Fuhrmann das Ergebnis: "3:1 für Bayern, alle Tore durch Bayern. Chelseas einzigen Treffer erzielt Boateng per Eigentor."

13.02 Uhr: Milliardär und Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch ist gelandet. AZ-Leute-Kolumnistin Kimberly Hoppe weiß es.

12.50 Uhr: AZ-Reporter Filippo Cataldo hat ein Bild aus der Arena geschickt. "Die Ruhe vor dem Sturm", schreibt er. "Ein paar Touristen, die meisten ohne Ticket. Vom Schwarzmarkt nichts zu sehen. Wohl zu früh."

 

 

 

 

 

 

 

 

12.37 Uhr: 2:2 im Olympiastadion! Predrag Mijatovic gleicht für die World All-Stars aus."Schöner Volley", sagt AZ-Reporter Becker. Historisch Versierte erinnern sich: 1998 schoss Mijatovic für Real Madrid das entscheidende Tor im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin.

12.35 Uhr: AZ-Reporter Thomas Becker meldet sich aus dem Olympiastadion. Dort findet das "Spiel der Legenden" statt - die "World All-Stars" treffen auf das Team der "FC Bayern All-Stars & Friends".  Eto'o schießt das 1:0 für die Weltstars, Roy Makaay und Giovane Elber drehen das Spiel um. Jetzt steht's 2:1 für die Bayern. 

12.21 Uhr: "Biggest day in world football", schreibt die "Sun" online. Außerdem im Angebot: ein Vergleich der Hinterteile von Kim Kardashian und Carol Vordermann.

12.16 Uhr: Odeonsplatz und Hofgarten sind fest in englischer Hand. Die Bayernfans beherrschen den Marienplatz.

12.14 Uhr: "Liebe Nichtversteher: Der Fußball, das müsst ihr wissen, ist eine grausame, herrische Geliebte", philosophiert "Baron von Agitpop" auf Twitter.

12.06 Uhr: AZ-Bayernreporter Patrick Strasser nimmt sich eine Auszeit und besucht die Gerhard-Polt-Ausstellung im Literaturhaus am Salvatorplatz. Titel: "Braucht's des?!" Bezieht sich selbstverständlich nicht auf den Fußballsport.

11:55 Uhr: "Tausche Schwester gegen Endspielkarte", twittert Scudetto. Ob sich jemand meldet?

11.51 Uhr: "Vormittags ist erst mal Kirchgang angesagt. Man darf ruhig höhere Mächte bemühen, wenn's ums Ganze geht", schreibt AZ-Vizelokalchef Thomas Müller per Mail. "Ein Kerzerl anzünden, in St. Benno, um genau zu sein. Hat übrigens schon mal geholfen - 2001 war das. Ganz schön lange her wieder."

11:45 Uhr: "Die Mannschaft befindet sich übrigens im Moment beim sogenannten ,Anschwitzen', einer lockeren Trainingseinheit. Ein bisschen laufen, ein bisschen dehnen, Ballgefühl entwickeln - darum geht es", meldet der Liveticker des FC Bayern hier.

11.39 Uhr: Vor der Erlöserkirche steht ein Franzose mit dunkler Sonnenbrille und einem "Suche Tickets"-Schild. In Wirklichkeit will er welche verkaufen. Für 2500 Euro pro Stück. Ob die echt sind?

11.37 Uhr: Viele Bayernplakate von Adidas am U-Bahnhof Sendlinger Tor sind spurlos verschwunden, hat AZ-Redakteurin Anne-Kathrin Koophamel beobachtet. Jetzt hängt dort überwiegend Chelsea.

11.35 Uhr: Der Radiosender M 94,5 bringt eine angebliche Liveschalte in die Arena. Dort gewinnt der FC Bayern gerade mit 1:0. Rathausreporter Willi Bock hat's gehört.

11.32 Uhr: Bilder zum Träumen: So bevölkern die Chelsea-Fans München.

 

 

 

 

 

 

 

 

11.22 Uhr: Gerichtsreporter Torsten Huber meldet per SMS: "Chelsea-Fans mit drei Wohnmobils am Ausflugslokal Hinterbrühl gesehen. Saßen mit freiem Oberkörper von ihren Autos. Figurtechnisch könnten es Fußballspieler sein."

11.20 Uhr: AZ-Redakteur Timo Lokoschat übernimmt die Liveticker-Schicht. Wo soll er auch sonst hin? In seiner Wohnung schlafen drei schwedische Chelsea-Fans ihren Rausch aus.

11:15 Uhr: Ein Tipp für alle Fans, die das Pokalfinale in München erleben: Heute um 12 Uhr steigt im Olympiastadion das Spiel der Bayern-Allstars gegen eine internationale Auswahl. Mit dabei sind Fußball-Legenden wie Giovane Elber, Roy Makaay, Carsten Jancker, Alexander Zickler und Wiggerl Kögl. Auf der Gegenseite spielen unter anderem Edwin van der Sar, Michael Laudrup, Frank und Ronald de Boer, Clarence Seedorf, Zico und Cafu. Das Beste: Der Eintritt ist frei!

11:11 Uhr: Was wäre ein schöneres Geburtstagsgeschenk, als ein Pokalsieg der Bayern? Dieter Reiter ist als OB-Spitzenkandidat der SPD nicht nur politisch rot. Seit Generationen verpasst seine Familie kein Bayern-Spiel und so will er auch heute seinen Ehrentag im Stadion verbringen - und seine Roten gewinnen sehen. Er hofft auf einen roten Doppelsieg, sagt er AZ-Rathausreporter Willi Bock. "2012 und 2014." Heute und bei den Stadtratswahlen.

11:06 Uhr: Der Anstoß ist noch Stunden entfernt, aber die Stadt ist trotzdem schon im Ausnahmezustand. Wir empfehlen: Bereits jetzt gemütlich auf den Weg machen und die besten Plätze fürs Public Viewing sichern. Für den kleinen Hunger zwischendurch kommen rot-weiße Schmankerl in den Picknick-Korb - Tomate-Mozzarella-Salat, rote Würstl mit Mayo, Radieserl, Quark mit Erdbeeren...

 


 


10:38 Uhr: "Wir versprechen, dass wir alles dafür tun werden, Ihren und unseren Traum wahr werden zu lassen." - Die Bayern-Spieler haben sich zum großen Finaltag mit einem offenen Brief an ihre Fans gewandt. Was unsere Roten sich und uns wünschen, lesen Sie hier.

10:26 Uhr: Die Gerüchteküche kocht: Laut BBC-Reportern könnte Fernando Torres heute Abend für Chelsea auf dem Platz stehen! Der Spanier soll Salomon Kalou im rechten Angriff ersetzen und seinen Fans einen ähnlichen Siegestaumel bescheren, wie schon 2008 mit seinem Siegtor im EM-Finale.

10:15 Uhr: Ein kurzer Blick ins Mannschaftshotel des FC Bayern: Die Spieler haben fertig gefrühstückt. Hoffentlich nicht nur Nuss-Nougat-Creme, damit sie heute auf dem Platz auch wirklich Höchstleistungen bringen können und den Pokal nach Hause holen!

09:59 Uhr: Wahre Fans lassen nichts unversucht: Unser AZ-Reporter Willi Bock ist auf den Schwabinger Hofflohmärkten unterwegs, wo zwischen Kitsch und Krempel verzweifelt um letzte Final-Tickets gefeilscht wird. Martin (36, "Ich bin ein Fußball-Wahnsinniger!") ist beflügelt davon, dass am Nachbarstand eine Karte für 700 € den Besitzer gewechselt hat. "Ich selbst kann nur bis zu 500 € zahlen, aber vielleicht habe ich ja Glück. Heute Abend im Stadion zu stehen, ist mein Traum!"

09:48 Uhr: Das macht uns stolz: Die Staatsoper bekennt sich ebenfalls zum FC Bayern. Und die Aktion "Heute sind wir alle rot" läuft weiter - also raus mit Fahnen, Trikots und roten Kniestrümpfen! Bei so viel Team-Spirit kann Chelsea in unserem rot-weißen Minga sicher nicht mithalten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

09:12 Uhr: Ein Blick auf die Wetterkarte verrät: Auch der Wettergott ist Bayern-Fan! Zum Anstoß heute Abend bleibt es trocken und mit angenehmen 19 Grad auch absolut Stadion-tauglich! Den Fanschal haben wir aber trotzdem im Gepäck - schließlich ist München heute von Kopf bis Fuß rot-weiß!

08:41 Uhr: Biergarten um 8 Uhr in der Früh? Klar! Nicht nur unser AZ-Reporter Patrick Strasser ist schon da - im Hirschgarten-Biergarten sendet die BBC heute live seine 3-stündige Radio-Morgenshow. Bayern- und Chelsea-Fans waren schon am Mikro, gleich darf Patrick auch ran. So macht Weißwurst-Frühstück doch gleich doppelt Spaß! Prost, auf unsere Bayern!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

08:30 Uhr: Und los gehts! Willkommen zum Endspurt am großen Finaltag! Mit unserem Champions League Liveticker sind Sie ab jetzt wieder hautnah am Geschehen und können in der ersten Reihe mitfiebern - Hintergrundinfos, Anekdoten, Promis und Spieler... Unsere Reporter sind in ganz München für Sie unterwegs, damit Ihnen am Tag der Entscheidung nichts entgeht!

06:15 Uhr: Hallo und guten Morgen aus der AZ-Redaktion. Es ist der Tag der Entscheidung. Der FC Bayern kann heute Sportgeschichte schreiben und als erstes Team die Champions League in der Heimatstadt gewinnen Das Finale dahoam - dieser Teil des großen Traums ist bereits Wirklichkeit geworden. In rund 17 Stunden werden wir wissen, ob auch Teil zwei in Erfüllung geht - und die Mannschaft den Pokal in den Nachthimmel über München stemmen darf.

Wir werden Sie wie angekündigt pünktlich ab 8:30 Uhr durch den Tag und auch die kommende Nacht begleiten. Zur Einstimmung möchten wir aber schon mal auf die Titelseite der heutigen AZ hinweisen. Die erscheint ganz in Rot und Weiß - ein klares Bekenntnis zum FC Bayern, ein Ausdruck des Finalfiebers, in dem diese Stadt liegt. Und: Überall im Blatt erzählen heute Promis, warum sie - immer oder eben heute - rot sind. Also: Es lohnt sich auch der Blick in die gedruckt Ausgabe.

Zum Nachlesen: Der Champions-League-Liveticker vom Freitag

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