David Alaba: Der Traum wird Real

Der Abwehrchef des FC Bayern soll bei Real Madrid einen Vierjahresvertrag erhalten, sein Wechsel im Sommer rückt immer näher. Weil auch Boateng vor dem Abschied steht, brauchen die Münchner Ersatz.
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Im Sommer läuft sein Vertrag beim FC Bayern aus, Real Madrid möchte ihn unbedingt als Verstärkung für die Abwehr verpflichten: Bayern-Star David Alaba (28), zweimaliger Triple-Sieger.
Im Sommer läuft sein Vertrag beim FC Bayern aus, Real Madrid möchte ihn unbedingt als Verstärkung für die Abwehr verpflichten: Bayern-Star David Alaba (28), zweimaliger Triple-Sieger. © imago images/Sven Simon

München - Bei einigen Bayern-Fans gibt es da so einen Traum: David Alaba (28) verlässt die Münchner im Sommer Richtung Real Madrid - und im Gegenzug wechselt Real-Abwehrlegende Sergio Ramos (34) auf seine alten Tage zum FC Bayern. Ähnlich wie es Xabi Alonso 2014 getan hatte. Der spanische Mittelfeldkünstler avancierte damals in München auf Anhieb zu einem der Publikumslieblinge.

Ramos als Kompensation für David Alaba?

Ähnlich würde es sicher auch bei Ramos sein. Aber ist ein solches Szenario auch realistisch? Klar ist: Ramos wäre eine prächtige Kompensation, sollte Alaba tatsächlich zu den Königlichen wechseln. Und danach sieht es aktuell stark aus. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung "Marca" hat Real der Alaba-Seite ein Angebot für einen Vierjahresvertrag mit einem Nettogehalt von 10 Millionen Euro pro Jahr vorgelegt. Ein üppiges Salär in finanziell schwierigen Corona-Zeiten.

Zukunft unklar: Sergio Ramos hat sich mit Real Madrid noch nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können. Wird Bayern zur Option?
Zukunft unklar: Sergio Ramos hat sich mit Real Madrid noch nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können. Wird Bayern zur Option? © dpa

Seit 1. Januar darf Alaba, der sich einen Wechsel zu Real wünscht, offiziell mit anderen Klubs verhandeln, weil sein Bayern-Vertrag Ende Juni ausläuft. Der österreichische Nationalspieler kann dann ablösefrei wechseln. Was für Alaba und dessen Berater Pini Zahavi (77) den netten Nebeneffekt mit sich bringt, dass auch noch eine Handgeld-Zahlung hinzukommt.

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Keine Angebote mehr für Alaba seitens des FC Bayerns

Nach monatelangen und teilweise öffentlich geführten Verhandlungen hatten die Bayern ihr Angebot für eine Vertragsverlängerung an Alaba Anfang November zurückgezogen. Nach AZ-Informationen ist auch kein weiterer Vorstoß von Klubseite geplant. Wenn es noch zu einer Einigung kommen sollte, müsste Alaba von sich aus auf Bayern zugehen. Doch danach sieht es nicht aus. Sein Traum von Madrid wird offenbar Real. Sehr zum Leidwesen von Bayern-Trainer Hansi Flick übrigens, der Alaba zum Abwehrchef ernannt hatte und gern weiter mit ihm zusammenarbeiten würde.

Die Bosse bleiben aber hart. "Beim Thema Alaba hat unser Präsident Herbert Hainer alles erklärt: Wir haben unser Angebot zurückgezogen, nachdem es von Alabas Seite nicht angenommen wurde", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kürzlich in der AZ: "Alaba ist natürlich ein guter Spieler, der beim FC Bayern groß geworden ist."

Top-Transfer: Von Real Madrid zum FC Bayern

2008 kam der Verteidiger von Austria Wien nach München, er entwickelte sich bei Bayern zum Star und holte zweimal das Triple (2013 und 2020). Deshalb wuchsen auch die eigenen Ansprüche gen Himmel, Alaba wollte zu den Topverdienern um Robert Lewandowski (32) und Manuel Neuer (34) aufsteigen. Doch angesichts der finanziellen Corona-Belastungen lehnte Bayern ab. Neben Alaba könnte auch Jérôme Boateng (32) Bayern im Sommer verlassen, der Vertrag des Weltmeisters läuft ebenfalls aus.

Mit Niklas Süle (25), Lucas Hernández (24), Tanguy Nianzou (18), Benjamin Pavard (24) und Chris Richards (20) hätte Flick dann zwar immer noch Innenverteidiger-Alternativen, ein Top-Transfer würde aber wohl unabdingbar sein, um die Abgänge zu kompensieren. Leipzigs Dayot Upamecano (22) ist ein heißer Kandidat - oder aber es gibt eine Überraschung: Bei Real Madrid läuft der Vertrag eines gewissen Sergio Ramos aus, bislang konnte sich der Kapitän und Spitzenverdiener nicht mit den Königlichen einigen. Ein bisschen dürfen die Bayern-Fans also von diesem spektakulären Tausch träumen: Alaba zu Real, Ramos zu Bayern.

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