Bayern gegen BVB: Transfer-Duell um Adeyemi

Die beiden Top-Klubs wollen den Jungstürmer holen. Förderer Schwabl: "30 Millionen aufwärts".
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Karim Adeyemi beim WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien.
Karim Adeyemi beim WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien. © Moritz Mueller/Imago

Karim Adeyemi und der FC Bayern - der Flirt wird immer heißer! Am Wochenende wurden sein Berater Thomas Solomon und sein Vater Abbey Adeyemi an der Säbener Straße gesichtet.

Auch in Dortmund wird um ihn geworben

Sky berichtet, dass Gespräche mit den Bossen des Rekordmeisters bereits stattgefunden haben. Allerdings sind die Bayern mit ihrem Bemühen um den Nationalspieler nicht allein. Denn beim Werben um Jung-Nationalspieler gibt es Konkurrenz von Rivale Borussia Dortmund.

Förderer rechnet mit mindestens 30 Millionen Euro Ablöse

Sein langjähriger Förderer Manfred Schwabl rechnet damit, dass der aktuell für Red Bull Salzburg in der österreichischen Bundesliga stürmende Adeyemi "teuer" wird, wenn er vermutlich im Sommer 2022 zu haben sein wird. Der Präsident der SpVgg Unterhaching, der sich bei Adeyemi (19) als "Mentor im Hintergrund" bezeichnet, taxierte die Ablösesumme am Sonntag beim TV-Sender Bild auf 30 Millionen Euro "aufwärts".

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Adeyemi hat schon drei Länderspieleinsätze

Vor drei Jahren war er als 16-Jähriger für mehr als drei Millionen Euro von den Hachingern nach Salzburg gewechselt, wo er noch bis 2024 unter Vertrag steht. Er sehe "deutschlandweit keinen Stürmer", der einen ähnlichen Tordrang habe wie Adeyemi, schwärmte Schwabl (55) vom Salzburg-Stürmer, der unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick im September in der Nationalmannschaft debütiert hatte. Inzwischen kommt er auf drei Länderspieleinsätze und ein Tor.

Nachfolger von Haaland?

Neben den Bayern gelten aber auch RB Leipzig und Dortmund sowie der FC Liverpool . Besonders der BVB könnte zur kommenden Saison einen Nachfolger für seinen Topstürmer Erling Haaland benötigen, falls dieser dann auch dank einer Ausstiegsklausel wechseln sollte. "Der FC Bayern wäre blöd, wenn er sich um so ein Thema nicht kümmern würde", meinte Ex-Bayern-Profi Schwabl.

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Damals wollten die Bayern ihn noch nicht

Dabei hätten die Münchner den Stürmer auch deutlich günstiger haben können, wie Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge kürzlich erst zugab: "Ich kenne ihn noch aus Unterhaching. Der Manni Schwabl hat ja damals auch den Uli Hoeneß kontaktiert und wir waren damals nicht dazu bereit, so viel für ihn zu bezahlen. Damals sollte der Transfer so um die drei Millionen Euro kosten. Das war für einen 16-Jährigen zu dieser Zeit eine sehr stolze Summe."

Schwabl erwartet "spannende Wochen"

Sehr zum Vorteil von Schwabl, denn sein Verein verdient mit. Der SpVgg-Boss erwartet "spannende Wochen" und findet: "Er würde auch nach Dortmund passen von der Spielweise." Am wichtigsten für ein 19 Jahre altes Talent sei nicht das Geld, sondern die sportliche Perspektive.

"Er muss spielen", sagte Schwabl. Für Adeyemi geht es auch darum, sich mittels Spielzeit bei Bundestrainer Flick für die WM 2022 in Katar und die Heim-EM 2024 zu empfehlen.

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