Bayern gegen Bayer: Die Hoffnung auf ein Pokalfinale mit Fans

Der FC Bayern trifft im DFB-Pokalfinale auf Bayer Leverkusen. Rudi Völler plädiert dafür, dass Endspiel in Berlin mit Zuschauern auszutragen.
| AZ/kby
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Das menschenleere Berliner Olympiastadion beim Stadtderby zwischen Hertha und Union.
Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa Das menschenleere Berliner Olympiastadion beim Stadtderby zwischen Hertha und Union.

München - Titel und Ehren hat Karl-Heinz Rummenigge in seiner Karriere und seinem Leben viele gesammelt, da hat es der 64-Jährige sicher nicht nötig, dass man ihn gleich mit Bezeichnungen schmückt, die ihm nicht zustehen.

Vor dem beförderte ARD-Moderator Matthias Opdenhövel den zugeschalteten Vorstandsvorsitzenden gleich noch in Personalunion zum Präsidenten. Zwei Mal. Später entschuldigte sich Opdenhövel, bekennender Gladbach-Fan, für seinen Doppelpack-Aussetzer. "Ich habe da einen Bock geschossen", natürlich sei "Herbert Hainer der Präsident, liebe Grüße".

Flick rechnet mit Geisterspiel im Pokalfinale

In seiner Funktion als Vorstandsboss gab Rummenigge den Mahner in Transferfragen. "Wir müssen ein bisschen abwarten, wie sich der Markt nach Corona entwickelt. Wir müssen berücksichtigen, dass die nächste Saison womöglich herausfordernder wird als die aktuelle", sagte Rummenigge. Die Bayern sind an der Verpflichtung der Nationalspieler Leroy Sané (Manchester City) und Kai Havertz (Leverkusen) interessiert.

Einer der Gründe der Zurückhaltung sei, dass man nicht planen kann, ab wann im Fußball wieder mit Fans im Stadion gespielt werde. Damit kann auch der FC Bayern schwer mit Zuschauereinnahmen kalkulieren. "Wenn es so wäre, dass man wieder mit Zuschauern spielen kann, wäre es natürlich schön", sagte Trainer Bayerns Hansi Flick: "Ich weiß nicht, ob das jetzt schon soweit sein kann, dass in Berlin eventuell Fans sind. Ich kann es mir fast nicht vorstellen."

Völler über Zuschauer: "Ich bin da Optimist"

Rudi Völler, Sportdirektor von Finalgegner Leverkusen, hofft, dass in Berlin Fans ins Stadion dürfen. "Ich bin da Optimist, habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir vielleicht ein paar Zuschauer dabei haben werden. Aber das entscheidet die Politik", so Völler, "in dem riesigen Stadion kann man vielleicht ein kleines Zeichen setzen".

Das sieht der Berliner Senat momentan noch anders. "Es gilt weiter die Eindämmungsmaßnahmenverordnung: im Zusammenhang mit § 1 der Verordnung über das Verbot von Großveranstaltungen. Darüber können wir uns nicht hinwegsetzen", teilte ein Sprecher mit.

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