Diese Promitode haben uns 2020 besonders bewegt

2020 mussten wir von einigen großartigen Persönlichkeiten Abschied nehmen. Diese Stars werden für immer in Erinnerung bleiben.
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Eddie Van Halen (l.) und Udo Walz sind 2020 verstorben.
Eddie Van Halen (l.) und Udo Walz sind 2020 verstorben. © [M] Debby Wong / Shutterstock.com / imago images / Future Image / F. Kern

2020 sind einige berühmte Persönlichkeiten verstorben. Darunter Musiklegenden, Schauspielgrößen, herausragende Sportler und einflussreiche Politiker. Diese Stars bleiben unvergessen.

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Karl Dall (1941-2020)

Die deutsche Fernsehlandschaft trauerte 2020 um einen ganz Großen: Karl Dall verstarb am 23. November im Alter von 79 Jahren. Rund zwölf Tage zuvor erlitt der Kult-Komiker einen Schlaganfall mit Hirnblutungen, von dem er sich nicht mehr erholte. Der Schauspieler stand zuletzt für die ARD-Telenovela "Rote Rosen" vor der Kamera. Viele Stars nahmen von der Legende des deutschen Fernsehens Abschied. So schrieb etwa Til Schweiger (56, "Kokowääh") zu einem Bild von Dall auf Instagram: "Ruhe in Frieden, Karl. Wir werden dich sehr vermissen."

Roy Horn (1944-2020)

Die Welt war geschockt, als der Tod von Starmagier Roy Horn bekannt wurde. Das Leben des 75-Jährigen erlosch am 8. Mai in Las Vegas. Er starb an den Folgen von Komplikationen einer Sars-CoV-2-Infektion. Die traurige Nachricht gab sein langjähriger Partner Siegfried Fischbacher (81) in einem Statement bekannt. Die deutschen Entertainer Siegfried Fischbacher und Uwe Ludwig Horn, so sein Geburtsname, wurden durch ihre Zaubershows und Dompteurkunst als Magier-Duo Siegfried & Roy weltberühmt.

Udo Walz (1944-2020)

Udo Walz war wohl der bekannteste Starfriseur Deutschlands. Am 20. November schloss der 76-Jährige für immer seine Augen, nachdem er zwei Wochen zuvor einen Diabetesschock erlitten hatte und danach im Koma lag. Er sei "friedlich um 12 Uhr eingeschlafen", zitierte die "Bild"-Zeitung ein Statement von Walz' Ehemann Carsten Thamm-Walz. In den sozialen Medien nahmen Stars wie Sylvie Meis (42), Oliver Kalkofe (55) oder Klaas Heufer-Umlauf (37) und Joko Winterscheidt (41) Abschied vom Friseur aus Berlin.

Werner Böhm (1941-2020)

Werner Böhm erlangte mit seiner Kunstfigur Gottlieb Wendehals in den 1980er Jahren in Deutschland Berühmtheit. Am 2. Juni 2020 starb er in seinem Haus auf Gran Canaria, drei Tage vor seinem 79. Geburtstag. 1981 landete er mit dem Song "Polonäse Blankenese" auf Platz eins der deutschen Charts.

Herbert Feuerstein (1937-2020)

Journalist, Kabarettist und Entertainer: Herbert Feuerstein war ein absolutes Urgestein des deutschen Fernsehens. Am 6. Oktober endete das Leben des 83-Jährigen in Erftstadt, nahe Bonn. In den 1980er Jahren gelang dem in Österreich geborenen Feuerstein mit "Wild am Sonntag" der Sprung ins Fernsehen. 1990 erlangte er mit der Ratesendung "Pssst ..." große Bekanntheit, in der Harald Schmidt (63) die Moderation übernahm. Gemeinsam mit Schmidt führte er von 1990 bis 1994 durch die Comedysendung "Schmidteinander". Im Laufe seiner Karriere wurde er mit dem Grimme-Preis, einem Bambi und dem Comedy-Ehrenpreis ausgezeichnet.

Sean Connery (1930-2020)

Er war eine Ikone Hollywoods: James-Bond-Darsteller Sean Connery schied am 31. Oktober im Alter von 90 Jahren aus dem Leben. Der Schotte verstarb in seiner Wahlheimat, auf den Bahamas. Insgesamt sieben Mal war er als Doppel-Null-Agent im Einsatz, von "James Bond jagt Dr. No" (1962) über "Diamantenfieber" (1971) bis "Sag niemals nie" (1983). Auch in Filmen wie "Der Name der Rose" (1986), "The Untouchables - Die Unbestechlichen" (1987) und "Jagd auf Roter Oktober" (1990) brillierte der Schauspieler. Mit "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" erschien 2003 der letzte Kinofilm mit Connery.

Chadwick Boseman (1976-2020)

Überraschend war die Todesmeldung von Chadwick Boseman. Am 28. August erlag er mit nur 43 Jahren seiner Darmkrebserkrankung. Bereits 2016 wurde bei ihm Krebs im dritten Stadium festgestellt, vier Jahre später verlor er den Kampf. Berühmt machte ihn seine Rolle als Superheld "Black Panther", den er erstmals 2016 im Film "The First Avenger: Civil War" verkörperte. Zwei Jahre später folgte mit "Black Panther" der erste Soloauftritt des Marvel-Helden. Bei den MTV Movie & TV Awards wurde er 2020 posthum mit der Trophäe "Hero for the Ages" als "Held für die Ewigkeit" geehrt.

Kirk Douglas (1916-2020)

103 Jahre wurde Kirk Douglas alt, bevor er am 5. Februar für immer von uns ging. Das gab sein Sohn, Schauspieler Michael Douglas (76, "The Kominsky Method"), damals "mit großer Trauer" via Social Media bekannt. Seine Rollen in "20.000 Meilen unter dem Meer" (1954), "Die Fahrten des Odysseus" (1954), "Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft" (1956) und "Spartacus" (1960) bleiben unvergessen. Zuletzt stand er für "Mord im Empire State Building" (2008) vor der Kamera.

Jerry Stiller (1927-2020)

Seine Rolle als Arthur Spooner in der Serie "King of Queens" machte Jerry Stiller beim breiten Publikum bekannt. Der US-Schauspieler starb am 11. Mai 92-jährig eines natürlichen Todes, wie sein Sohn Ben Stiller (55, "Nach 7 Tagen Ausgeflittert") auf Twitter bekanntgab. Nach einer langen Comedykarriere, Auftritten am Broadway und als Gaststar in Fernsehserien gelang Stiller Anfang der 1990er Jahre mit seine Rolle als Frank Costanza in "Seinfeld" der TV-Durchbruch. Im Film "Zoolander" (2001) spielte er Seite an Seite mit seinem Sohn.

Kelly Preston (1962-2020)

Hollywood-Star John Travolta (66) musste 2020 einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Die Ehefrau des "Grease"-Darstellers Kelly Preston erlag am 12. Juli mit gerade einmal 57 Jahren ihrer Krebserkrankung. "Mit sehr schwerem Herzen teile ich euch mit, dass meine wunderschöne Frau Kelly ihren zweijährigen Kampf gegen Brustkrebs verloren hat", erklärt der 66-Jährige zu einem Foto von Preston auf Instagram. Travolta und Preston waren seit 1991 verheiratet, das Paar hat drei gemeinsame Kinder: Ella (20), Benjamin (10) und Jett (1992-2009), der mit 16 Jahren nach einem Krampfanfall starb.

Naya Rivera (1987-2020)

Dramatisch endete das Leben von "Glee"-Star Naya Rivera. Die 33-Jährige hatte am 8. Juli ein Boot gemietet, um mit ihrem vierjährigen Sohn einen Ausflug auf dem Piru-See im Los Padres National Forest im kalifornischen Ventura County zu machen - von diesem sollte sie nicht mehr zurückkehren. Als die Rückgabe des Bootes überfällig war, begann der Vermieter offenbar nach dem Wasserfahrzeug zu suchen. Der kleine Junge wurde schlafend auf dem Boot gefunden, Rivera galt als vermisst. Am 13. Juli fanden Taucher schließlich die Leiche der Schauspielerin. Die Behörden bestätigten, dass sie ertrank.

Eddie Van Halen (1955-2020)

Am 6. Oktober schloss Musiklegende Eddie Van Halen mit 65 Jahren für immer seine Augen. Der einflussreiche Gitarrist kam 1955 in den Niederlanden zur Welt und zog 1962 mit seiner Familie in die USA. Gemeinsam mit seinem Bruder und Schlagzeuger Alex (67) gründete er in den 1970er Jahren die Band Van Halen, zu der auch Sänger David Lee Roth (66) und Bassist Michael Anthony (66) zählten. Zu ihren erfolgreichsten Hits gehören die Songs "Jump" (1984) und "Eruption" (1978).

Ennio Morricone (1928-2020)

Der vielfach ausgezeichnete italienische Filmmusik-Komponist Ennio Morricone verstarb in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli in einer römischen Klinik an den Folgen eines Sturzes. Der 91-Jährige komponierte Zeit seines Lebens für mehr als 500 Filme, darunter "The Untouchables - Die Unbestechlichen" (1987) oder "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968) - wofür er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Morricone hinterlässt seine Ehefrau, Maria Travia (87), sowie drei Söhne und eine Tochter.

Little Richard (1932-2020)

Musiklegende Richard Wayne Penniman, besser bekannt als Little Richard, verstummte am 9. Mai mit 87 Jahren. Er gilt als einer der Wegbereiter des Rock'n'Roll. Zu den größten Hits des Musikers zählen unter anderem "Tutti Frutti" (1955) und "Long Tall Sally" (1957). Little Richard wurde in den vergangenen Jahrzehnten mit unzähligen Preisen bedacht und bereits 1986 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Norbert Blüm (1935-2020)

Norbert Blüm (CDU) war einst der beliebteste Politiker Deutschlands. Am 23. April starb der ehemalige Arbeits- und Sozialminister (1982-1998) mit 84 Jahren. 2019 fiel Blüm aufgrund einer Blutvergiftung ins Koma und war seitdem von der Schulter abwärts gelähmt. Legendär ist bis heute der Leitspruch seiner Plakatkampagne. Darauf stand: "Denn eines ist sicher: die Rente" - leicht abgewandelter wurde daraus "Die Rente ist sicher".

Hans-Jochen Vogel (1926-2020)

Nach langer Krankheit ging am 26. Juli mit 94 Jahren der frühere SPD-Chef Hans-Jochen Vogel von uns. "Wir trauern um Hans-Jochen Vogel. Mit seiner großartigen Persönlichkeit hat er die deutsche Sozialdemokratie geprägt", schrieb Weggefährte Udo Bullmann (64) bei Twitter. Vogel hatte im Laufe seiner politischen Karriere einige Posten inne. So war er von 1960 bis 1972 Oberbürgermeister von München. Von 1987 bis 1991 hatte er den Parteivorsitz inne, bis 1991 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Thomas Oppermann (1954-2020)

Deutschland trauerte auch um SPD-Politiker und Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann. Nachdem er bei den Drehabreiten mit dem ZDF plötzlich zusammenbrach, verstarb er trotz umgehenden Maßnahmen am 25. Oktober im Alter von 66 Jahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) war "bestürzt und traurig über den viel zu frühen Tod Thomas Oppermanns", wie sie in einer offiziellen Mitteilung sagte. Seit 2017 hatte Oppermann das Amt des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages inne. Von 2013 bis 2017 war er der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Im August gab er bekannt, nicht mehr für die Bundestagswahl 2021 kandidieren zu wollen.

Wolfgang Clement (1940-2020)

Mit 80 Jahren verabschiedete sich Wolfgang Clement am 27. September aus diesem Leben. Der ehemalige Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens verstarb im Beisein seiner Familie in Bonn. Im August wurde berichtet, dass Clement an Lungenkrebs erkrankt sein soll. Der gebürtige Bochumer war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und von 2002 bis 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. 2008 trat er aus der SPD aus und unterstützte fortan die FDP.

Ruth Bader Ginsburg (1933-2020)

Der Tod der US-amerikanischen Richterin Ruth Bader Ginsburg löste ein Beben aus. Seit 1993 war sie am obersten Gerichtshof (Supreme Court) tätig, bis sie am 18. September im Alter von 87 Jahren den Kampf gegen ihren Bauchspeicheldrüsenkrebs verlor. Bader Ginsburg hatte eine liberale Haltung bei Themen wie Abtreibung, Zuwanderung oder gleichgeschlechtlicher Ehe. Viele Stars verabschiedeten sich via Social Media von der Ikone - darunter auch Herzogin Meghan (39), die ihr Statement über das US-Magazin "People" veröffentlichte. Für sie sei Bader Ginsburg "eine große Inspiration, seit ich ein kleines Mädchen war" gewesen.

Kobe Bryant (1978-2020)

Dieser Tod schockierte die ganze Welt: Der 41-jährige NBA-Superstar Kobe Bryant und seine 13-jährige Tochter Gianna kamen am 26. Januar bei einem Hubschrauberabsturz im US-Bundesstaat Kalifornien ums Leben - zusammen mit sieben weiteren Personen. Der Pilot der Maschine hatte im dichten Nebel offenbar die Orientierung verloren. Bryant hinterlässt seine Ehefrau Vanessa (38) und drei weitere Töchter: Natalia (*2003), Bianka (*2016) und Capri (*2019). Auf der ganzen Welt zollten Fans, Stars und Sportler dem Basketball-Star Tribut.

Diego Maradona (1960-2020)

Fußballlegende Diego Maradona starb am 25. November im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt. Anfang November hatte er sich einer Gehirn-OP unterziehen müssen. Der ehemalige Fußballer hatte immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. So hatte er bereits zwei Herzinfarkte, litt an Hepatitis und ließ sich mehrfach wegen einer Drogensucht behandeln. Maradona wuchs in Villa Fiorito, einem Armenviertel von Buenos Aires auf, von wo er die Herzen der Fußball-Fans eroberte. Ab 1985 wurde er mit seinem neuen Club, dem SSC Neapel, zweimal italienischer Meister und 1986 mit der argentinischen Nationalmannschaft Weltmeister. Innerhalb von nur zehn Tagen nach dem Tod der "Hand Gottes" hat der Stadtrat von Neapel der Umbennenung des städtischen Stadions in "Stadio Diego Armando Maradonna" zugestimmt.

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