Umfrage vor Sondierungsgesprächen: SPD unter 20 Prozent

Kurz vor Beginn der Sondierungen mit der Union über eine Regierungsbildung ist die SPD in einer Umfrage unter die 20-Prozent-Marke gerutscht.
| dpa
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Schwierige Zeiten für SPD-Chef Martin Schulz.
Kay Nietfeld/dpa Schwierige Zeiten für SPD-Chef Martin Schulz.

Berlin - In einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung von Forsa für das RTL/n-tv-"Trendbarometer" liegen die Sozialdemokraten bei 19 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. CDU und CSU legen einen Punkt zu und kommen zusammen auf 34 Prozent. Die Grünen halten sich bei zwölf Prozent. Die AfD kommt ebenfalls auf zwölf Prozent, die Linke auf zehn, die FDP auf acht Prozent.

Die größte politische Kompetenz billigen Forsa zufolge 28 Prozent der Deutschen der Union zu – während nur acht Prozent die SPD für am kompetentesten halten. Jeder zweite Deutsche halte gar keine Partei für hinreichend kompetent. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa hat vom 18. bis zum 22. Dezember 2.504 Menschen befragt. Die Fehlertoleranz liegt demnach bei 2,5 Prozentpunkten.

Union und SPD beginnen am 7. Januar offiziell Gespräche über eine Regierungsbildung. Koalitionsverhandlungen sind das noch nicht. SPD-Chef Martin Schulz betont, dass es keinen Automatismus für eine erneute große Koalition gibt. Gespräche der Union mit FDP und Grünen hatte die FDP abgebrochen.

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