Maskenaffäre: Überprüfungsverfahren gegen Löbel eingeleitet

Aus der CDU ist er bereits ausgetreten. Sein Bundestagsmandat hat er auch schon niedergelegt. Doch für Nikolas Löbel ist die Maskenaffäre noch nicht ganz ausgestanden.
| dpa
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Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will sich als Konsequenz aus der Maskenaffäre strengere Regeln geben.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will sich als Konsequenz aus der Maskenaffäre strengere Regeln geben. © Michael Kappeler/dpa
Stuttgart

Nach fragwürdigen Geschäften mit Corona-Masken hat die Staatsanwaltschaft Mannheim ein Überprüfungsverfahren gegen den bisherigen Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel eingeleitet.

Dies teilte die Behörde dem "Mannheimer Morgen" mit. Zudem seien mehrere Anzeigen gegen Löbel eingegangen, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Nun werde geprüft, ob ein hinreichender Anfangsverdacht zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegeben ist.

Löbels Firma soll Provisionen von rund 250.000 Euro kassiert haben, weil sie Kaufverträge über Corona-Schutzmasken zwischen einem baden-württembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hat. Nach heftiger Kritik trat Löbel am Montag aus der CDU aus und zog sich auch umgehend aus dem Parlament zurück. Neben Löbel ist auch der Abgeordnete Georg Nüßlein über die Masken-Affäre gestolpert.

© dpa-infocom, dpa:210309-99-743286/5

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