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Corona-Debatte im Bundestag: Viel zu spät!

AZ-Korrespondent Torsten Henke über die Corona-Debatte im Bundestag.
| Torsten Henke
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Nein, dies war keine Sternstunde des Parlamentarismus in Deutschland. Anders als sonst häufig mangelte es am Donnerstag bei der Debatte über das neue Corona-Gesetz der Ampelparteien SPD, Grüne und FDP zwar nicht an Lebhaftigkeit, aber an Niveau: Du hast aber dies, du aber auch, du aber zuerst und viel öfter, du hast jenes nicht, du aber auch nicht - das war unterirdisch und wurde dem Ernst der Lage nicht gerecht.

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Endlich eine gemeinsame Linie

Doch Schuldzuweisungen führen in der jetzigen Krise zu nichts. Es muss gehandelt werden. Darum sollten die Ministerpräsidenten der Union sich hüten, das Ampel-Gesetz im Bundesrat auszubremsen. Die allermeisten Instrumente stehen weiter zur Verfügung.

Dass sich die Länderchefs mit der Noch-Kanzlerin Angela Merkel und ihrem wahrscheinlichen Nachfolger Olaf Scholz nach Monaten der Unbekümmertheit auf eine gemeinsame Linie einigen konnten, ist zu begrüßen. So soll endlich mit Hochdruck geboostert werden. Viel zu spät!

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