Audi S3, SQ7 und SQ8 TFSI: Wenn's mehr sein darf 

Leistung schadet nicht, mehr Leistung ist auch gerne gesehen. So wie beim Audi-Sporttrio namens S3 Sportback, SQ7 und SQ8 TFSI.
| Rudolf Huber/mid
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Auf Wunsch auch als kräftig motorisierter Siebensitzer: der Audi SQ7 TFSI.
Rudolf Huber 11 Auf Wunsch auch als kräftig motorisierter Siebensitzer: der Audi SQ7 TFSI.

München/Neuburg - Die S-Versionen von Audi bieten innerhalb der Modellfamilie mit den vier Ringen immer eine Portion mehr. Mehr Leistung, mehr Traktion, mehr Souveränität beim Überholen, mehr Aufwand bei Fahrwerk, Lenkung und Bremsen.

Das jüngste S-Trio - es startet im Herbst - macht da keine Ausnahme. Wir haben vorab an S3 Sportback, SQ7 und SQ8 TFSI ausprobiert, wie sich dieses Mehr bemerkbar macht.

Los geht es mit dem S3 Sportback, der nicht nur optisch und aerodynamisch ordentlich was hermacht, sondern es auch faustdick hinter dem knackigen Singleframe-Kühlergrill mit seinem Gitter aus großen Rauten und den großen Lufteinlässen hat.

Audi S3 Sportback: Bei 250 km/h eingebremst

310 PS liefert sein Zweiliter-TFSI-Motor in der jüngsten Evolutionsstufe, das Drehmoment von 400 Newtonmetern (Nm) steht zwischen 2.000 und 5.450 U/min parat - also im Prinzip immer dann, wenn es gebraucht wird.

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Nach einer winzigen Bedenkzeit legt der Allradler beim Druck aufs Gaspedal ungemein kräftig los, die Antriebskraft wird über eine siebenstufige S tronic per hydraulischer Lamellenkupplung vor der Hinterachse je nach Bedarf vollvariabel zwischen vorn und hinten verteilt.

Im Idealfall und im Fahrmodus "Dynamic" sprintet der S3 Audi in nur 4,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und wird erst bei 250 km/h elektronisch eingebremst.

Audi S3 Sportback: Hohes Tempo, null Nervosität

Beeindruckend dabei ist die Souveränität, mit der das 4,35 Meter lange und mit 75-Kilo-Pilot 1.575 Kilo schwere Sportgerät die viele Kraft umsetzt und auch bei sehr hohem Tempo keinen Hauch von Nervosität zeigt. Das ist mit ein Verdienst der aufwendigen Vierlenker-Hinterachse und der Progressivlenkung.

Teils als Serienstandard, teils als Option gibt es für den S3 Sportback und die Limousine so ziemlich alles, was das Autofahren angenehmer und sicherer macht.

Dank leicht gewachsener Abmessungen haben es die bis zu fünf Passagiere ein bisschen luftiger als im Vorgänger, der Kofferraum erfüllt mit seinem Volumen von 325 bis 1.145 Liter entspannt die Alltagsansprüche.

7,4 Liter je 100 Kilometer gibt Audi für den Verbrauch an. Lässt sich sicher machen, macht aber keinen Spaß. Interessant wird es erst ab knapp unter einem zweistelligen Verbrauchswert. Und fünfstellig wird es beim Preis: Der S3 Sportback kostet zum Marktstart im Oktober 2020 ab 46.302,53 Euro, die S3 Limousine ab 47.179,83 Euro.

Audi-Spaß: Achtstufige Tiptronic, permanenter Allradantrieb

Von allen Zutaten noch mehr haben die neuen Benzin-Versionen von SQ7 und SQ8 zu bieten. Vier Zylinder mehr zum Beispiel, der Biturbo-V8 realisiert aus vier Litern Hubraum 507 PS und ein maximales Drehmoment von druckvollen 770 Nm. Angesichts der Leergewichte von gut 2.200 Kilo ist die bei beiden identische Sprintzeit von 4,1 Sekunden schon recht beachtlich, abregelt wird wie gehabt bei 250 km/h.

Eine achtstufige Tiptronic und der permanente Allradantrieb sind entscheidende Parameter für die beeindruckende Vorstellung. Serienmäßig sind eine Sport-Luftfederung und die Allradlenkung installiert, optional sind auch ein Sportdifferenzial und die elektromechanische aktive Wankstabilisierung zu haben.

Damit geht es in das große SUV noch zackiger um die Ecke, ohne dass der standesgemäße Komfort auf der Strecke bleibt. Und damit auch der schnelle Stillstand garantiert ist, gibt es in der Aufpreisliste noch eine auf Wunsch heftigst und standhaft zubeißende Keramikbremse.

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Platz ohne Ende, reichlich Luxus, feinste Zutaten und dazu Verbrenner-Power bis zum Abwinken - so richtig zeitgemäß sind die SQ-Modelle aus Ingolstadt angesichts von Normverbrachswerten von rund zwölf Litern Super je 100 Kilometer und des entsprechenden CO2-Ausstoßes von mehr als 270 g/km sicher nicht. Aber sie demonstrieren auf beeindruckende Weise, was sich mit einem 2,2-Tonner in Sachen Fahrdynamik so alles anfangen lässt.

Zu Preisen ab 93.287,40 Euro für den auf Wunsch auch als Siebensitzer angebotenen SQ7 und ab 101.085,72 Euro für den rundum noch feineren und immer fünfsitzigen SQ8. In der Aufpreisliste gibt es eine auf Wunsch heftigst und standhaft zubeißende Keramikbremse.

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