TV-Duell mit Merkel und Steinbrück Breitner bei Jauch: "FDP bot mir 100.000 Mark für Wahlkampf"

Ex-Fußballprofi Paul Breitner plauderte in der Talkshow von Günther Jauch über ein Angebot der FDP aus dem Jahr 1972. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nach dem TV Duell zwischen Angela Merkel (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) sorgte Paul Breitner in der Talkshow von Günther Jauch durch eine Aussage über die FDP für Aufsehen.

 

Berlin – Das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück war gerade zuende, da empfing Günther Jauch im Ersten seine Talk-Runde um über den Schlagabtausch der Spitzenkandidaten zu diskutieren. Auch Anne Will, Teil des Moderatorenteams beim TV-Duell, war zu Gast und kam direkt vom anderen Studio dazu, um ihren Eindruck von der Debatte zu schildern.

Zu Gast bei Günther jauch waren: Frank-Walter Steinmeier (SPD-Fraktionschef), Alice Schwarzer (Autorin und Feministin), Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des "Stern"), Edmund Stoiber (Ehemaliger Ministerpräsident Bayerns, CSU), Moderatorin Anne Will UND: Ex-Fußballprofi Paul Breitner.

Letzterer sorgte mit einer bemerkenswerten Aussage über ein Wahlkampf-Angebot der FDP für Gesprächsstoff:

Nachdem Günther Jauch Breitner unterstellte, bereits für Willy Brandt Wahlkampf betrieben zu haben, widersprach der EX-Fußballer. Das sei nie der Fall gewesen. Breitner plauderte aus dem Nähkästchen: „Aber 1972 hat mir die FDP 100.000 Mark angeboten, damit ich für sie Wahlkampf mache.“ Angenommen habe er das Angebot aber nicht.

Ein Raunen ging durch das Studio, Jauch hakte nach: "Wer hat ihnen das Geld denn angeboten?". Doch das wollte Paul Breitner nicht beantworten. Lediglich die Information, dass es sich um einen Vertreter aus der Parteispitze gehandelt habe, ließ er noch aus sich herauskitzeln.

SPD-Fraktionschef Steinmeier fügte süffisant hinzu: "So läuft das also bei denen. Das ist ja ein sehr informativer Abend heute!"

Weiter wurde nicht auf das Thema eingegangen. Anschließend ging es wieder um das TV-Duell.

 

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