Transferplan des Rekordmeisters Die Zukunft des FC Bayern: Welche Personalien jetzt heiß werden

Transferkandidaten beim FC Bayern: Mittelfeldspieler Rodrigo (l.) und Flügelstürmer Leroy Sané Foto: AZ-Montage, Augenklick/firo

Wer verstärkt den FC Bayern zur neuen Saison? Der Flirt mit Leroy Sané wird immer heißer, Uli Hoeneß bestätigt das Interesse am Nationalspieler. Der Spanier Rodrigo von Atlético Madrid könnte bald vor der Abwehr aufräumen.

 

München - In der Führungsetage des FC Bayern ist dieser Tage durchaus Erleichterung spürbar – und das liegt am Rekordneuzugang der Münchner: Lucas Hernández (23), der 80 Millionen Euro teure Innenverteidiger, der von Atlético Madrid verpflichtet wurde, macht nach seiner Knie-Operation deutliche Fortschritte und wird wohl schneller wieder fit sein als zunächst angenommen.

Das lädierte rechte Innenband des Weltmeisters sei inzwischen wieder in einem sehr guten Zustand, die Verletzung komplett ausgeheilt, meldet die spanische Zeitung "Marca". Hernández soll in Kürze sein Reha-Training beginnen und Bayern zum Vorbereitungsstart zur Verfügung stehen. Exzellente Nachrichten für den alten und neuen Deutschen Meister.

Bericht: FC Bayern will Rodrigo von Atlético Madrid

Ob Hernández beim Trainingsbeginn im Juli dann auch einen Atlético-Kollegen begrüßen darf? Möglich. Denn nach übereinstimmenden Medienberichten ist nun auch Rodrigo (22) ein heißes Thema bei Bayern. Der spielstarke Mittelfeldakteur, der vor der Abwehr als Sechser bei den Spaniern aufräumt, wird laut "Kicker" auch von Pep Guardiolas Manchester City, dem FC Barcelona und Real Madrid umworben.

Würde der Transfer Sinn ergeben für Bayern? Jedenfalls wäre Rodrigo Hernández Cascante, den manche auch nur Rodri nennen, für eine festgeschriebene Ablösesumme von 70 Millionen Euro zu bekommen – und würde damit unter dem Transferlimit liegen, das Uli Hoeneß kürzlich formulierte. "Wir haben mit 80 Millionen eine Grenze erreicht, und ich glaube nicht, dass wir die bei weiteren Transfers übertreffen werden", sagte der Präsident.

Zudem ist es in München kein Geheimnis, dass sich Trainer Niko Kovac einen weiteren Sechser im Kader wünscht. Über N’Golo Kanté (28) vom FC Chelsea sagte Kovac etwa: "Vielleicht fehlt uns so ein Spielertyp. Wir werden danach suchen und einen finden." Rodrigo allerdings ist nicht unbedingt mit dem kampfstarken Kanté zu vergleichen, er ähnelt mehr Sergio Busquets (30), dem eleganten Spielgestalter des FC Barcelona.

FC Bayern: Lewandowski macht sich für Sané-Verpflichtung stark

Falls James Rodríguez (27) und Renato Sanches (21) Bayern am Saisonende verlassen sollten, bräuchte es definitiv noch einen Top-Mann fürs Zentrum – sofern Joshua Kimmich (24) weiter als Rechtsverteidiger eingeplant ist.

Die Zukunfts-Bayern. Es wird sich noch etwas tun, oder wie Robert Lewandowski sagt: "Bayern hat das letzte Wort noch nicht gesprochen." Der Pole machte sich am Mittwoch für eine Verpflichtung von Manchester-City-Juwel Leroy Sané (23) stark. Und tatsächlich flirten die Bayern immer intensiver mit dem deutschen Nationalspieler. Präsident Hoeneß sagte am Donnerstag der "Süddeutschen Zeitung": "Wir beschäftigen uns mit der Personalie." Damit ist das Interesse offiziell.

FC Bayern: Muss Uli Hoeneß das Transferlimit korrigieren?

Der "Kicker" hatte zuvor berichtet, dass Bayern längst Kontakt zur Sané-Familie aufgenommen habe, der Offensivstar selbst könne sich einen Wechsel nur zu den Münchnern vorstellen. Und Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola sei bereit, Sané abzugeben.

Haken an der Sache könnte aber die hohe Ablösesumme sein, Sanés Marktwert liegt bei 100 Millionen Euro (transfermarkt.de), sein Vertrag läuft bis 2021. Muss Hoeneß seine Aussagen zum Transferlimit korrigieren?

Ein anderes Personalthema ist Hansi Flick (54), Joachim Löws Assistent beim WM-Triumph 2014. Offenbar ist Flick nun als Co-Trainer der Bayern im Gespräch, weil der bisherige Assistent Peter Hermann (67) seinen Abschied nach dieser Saison plant. Es tut sich mächtig was beim FC Bayern.

 

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