FC Bayern: Wer welchen Anteil an der Meisterschale hat

Der FC Bayern sichert sich die 29. Meisterschaft – obwohl es einige Kapriolen in dieser Saison gab. Welche Stars besonders wichtig waren – und wer sich Fehler erlaubte: Die Titel-Analyse der AZ.
| Maximilian Koch
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Niko Kovac - 20 Prozent: Unterschätzt, angezählt – und am Ende doch ein großer Sieger: Der Coach hat in seiner ersten Bayern-Saison Willensstärke bewiesen und Haltung gezeigt. Das verdient Respekt – genauso wie die Aufholjagd auf Borussia Dortmund nach neun Punkten Rückstand.
"Natürlich" hoffe er, dass Kovac Trainer bleiben werde, sagte Süle: "Im Verein herrscht so viel Druck. Ich finde, er hat es in diesem Jahr sehr gut gemacht." Doch im Team gibt es Vorbehalte gegen Kovac, Kritik an dessen Taktik und Ansprache. Nach dem Pokalfinale werden die Bosse über Kovacs Zukunft entscheiden.
Alexander Hassenstein/Bongarts/FC Bayern München/dpa 11 Niko Kovac - 20 Prozent: Unterschätzt, angezählt – und am Ende doch ein großer Sieger: Der Coach hat in seiner ersten Bayern-Saison Willensstärke bewiesen und Haltung gezeigt. Das verdient Respekt – genauso wie die Aufholjagd auf Borussia Dortmund nach neun Punkten Rückstand. "Natürlich" hoffe er, dass Kovac Trainer bleiben werde, sagte Süle: "Im Verein herrscht so viel Druck. Ich finde, er hat es in diesem Jahr sehr gut gemacht." Doch im Team gibt es Vorbehalte gegen Kovac, Kritik an dessen Taktik und Ansprache. Nach dem Pokalfinale werden die Bosse über Kovacs Zukunft entscheiden.
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Borussia Dortmund - 15 Prozent: In keiner der sechs Saisons zuvor war es leichter, die strauchelnden Bayern zu entthronen, doch der BVB brachte sich mit einer mäßigen Rückrunde selbst um den Titel. Das 0:5 in München war blamabel.
Ina Fassbender/dpa 11 Borussia Dortmund - 15 Prozent: In keiner der sechs Saisons zuvor war es leichter, die strauchelnden Bayern zu entthronen, doch der BVB brachte sich mit einer mäßigen Rückrunde selbst um den Titel. Das 0:5 in München war blamabel.
Die Defensive - 10 Prozent: Im Gegensatz zur Offensive stimmte im Abwehrbereich um Niklas Süle (l.) nicht alles. 32 Gegentore bedeuteten den schwächsten Wert seit 2011 (damals 40). Und das, obwohl Kovac viel Wert auf die Defensive legt.
imago/GEPA Pictures 11 Die Defensive - 10 Prozent: Im Gegensatz zur Offensive stimmte im Abwehrbereich um Niklas Süle (l.) nicht alles. 32 Gegentore bedeuteten den schwächsten Wert seit 2011 (damals 40). Und das, obwohl Kovac viel Wert auf die Defensive legt.
Die neue Generation - 10 Prozent: Joshua Kimmich, Niklas Süle, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Kingsley Coman – sämtliche Spieler des Jahrgangs 1995 oder jünger spielten eine gute bis sehr gute Saison, sie deuteten an, dass Bayern in Zukunft auf sie vertrauen kann.
Besonders stark: Gnabry (zehn Tore und sieben Vorlagen), der nicht nur für Präsident Uli Hoeneß die positive Überraschung dieser Saison war.
dpa, imago, GES, Rauchensteiner, sampics, firo/Augenklick 11 Die neue Generation - 10 Prozent: Joshua Kimmich, Niklas Süle, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Kingsley Coman – sämtliche Spieler des Jahrgangs 1995 oder jünger spielten eine gute bis sehr gute Saison, sie deuteten an, dass Bayern in Zukunft auf sie vertrauen kann. Besonders stark: Gnabry (zehn Tore und sieben Vorlagen), der nicht nur für Präsident Uli Hoeneß die positive Überraschung dieser Saison war.
Die Bosse - 7 Prozent: Bei ihrer Hinhalte-Taktik mit Kovac gaben Präsident Uli Hoeneß (r.), der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Sportdirektor Hasan Salihamidzic in den vergangenen Wochen ein schlechtes Bild ab, ebenso bei der Pressebeschimpfungskonferenz im Herbst.
Der Brazzo-Transfer Alphonso Davies floppte, Gnabry (zuvor an Hoffenheim ausgeliehen) und Goretzka waren hingegen Volltreffer. Und letztlich brachten die Bosse Kovac während der Vorrunden-Krise auch auf den richtigen Weg Richtung Titel (weniger Rotation etc.).
Peter Kneffel/dpa 11 Die Bosse - 7 Prozent: Bei ihrer Hinhalte-Taktik mit Kovac gaben Präsident Uli Hoeneß (r.), der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Sportdirektor Hasan Salihamidzic in den vergangenen Wochen ein schlechtes Bild ab, ebenso bei der Pressebeschimpfungskonferenz im Herbst. Der Brazzo-Transfer Alphonso Davies floppte, Gnabry (zuvor an Hoffenheim ausgeliehen) und Goretzka waren hingegen Volltreffer. Und letztlich brachten die Bosse Kovac während der Vorrunden-Krise auch auf den richtigen Weg Richtung Titel (weniger Rotation etc.).
Robben Ribery Abschied
sampics/Augenklick 11 Robben Ribery Abschied
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Dodi Lukebakio
Matthias Balk/dpa 11 Dodi Lukebakio
FC Liverpool - 3 Prozent: Das völlig verdiente Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen Jürgen Klopps Team (0:0, 1:3) war ein Schocker, motivierte Bayern aber bei der Jagd nach dem Double.
Tobias Hase/dpa 11 FC Liverpool - 3 Prozent: Das völlig verdiente Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen Jürgen Klopps Team (0:0, 1:3) war ein Schocker, motivierte Bayern aber bei der Jagd nach dem Double.
Sandro Wagner FC Bayern
imago/ULMER 11 Sandro Wagner FC Bayern

München - Es geht jede Party zu Ende – auch beim FC Bayern, der am Samstag die emotionalste Meisterfeier seit Jahren erlebte: Fünf Tore gegen die Frankfurter Eintracht, dazu unendlich viele Tränen, weil Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha den Fans Servus sagten. Es war ein meisterlicher Nachmittag, der am Abend und in der Nacht seine Fortsetzung fand.

Am Dienstagvormittag bittet Meistercoach Niko Kovac zum ersten Training nach dem großen Triumph. Am Montag absolvierten nur Manuel Neuer und James Rodríguez nach ihren Verletzungen ein individuelles Programm an der Säbener Straße. Falls noch Restalkohol vorhanden ist, wird der sich schnell verziehen. Kovacs Einheiten haben es oft in sich.

Schafft der FC Bayern das Double?

Und klar: Ein großes Ziel bleibt den Münchnern noch. Am Samstag soll im Pokalfinale gegen RB Leipzig das Double perfekt gemacht werden. "Das würde uns allen viel bedeuten", sagt Mats Hummels. Und Niklas Süle meint: "Mit dem Double wäre es eine Top-Saison." Eine gute war es dank der siebten Meisterschaft in Folge schon jetzt.

Die AZ erklärt in der Bilderstrecke, wer welchen Anteil an der Schale hat.

FC Bayern: Rührender Abschied von Robben, Ribéry und RafinhaLesen Sie auch: FC Bayern und Leroy Sané - Es soll konkret werden!

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