Landtagswahl Bayern 2018 Bayern hat entschieden - der AZ-Newsblog zum Nachlesen

Ministerpräsident Markus Söder (l) und seine CSU müssen einen herben Verlust verkraften, kommen nur auf 37,2 Prozent der Gesamtstimmen. Die Grünen Spitzenkandidaten Ludwig Hartmann und Katharina Schulze freuen sich über 17,5 Prozent. Foto: dpa/AZ

Heute hat Bayern einen neuen Landtag gewählt. Die Wahlbeteiligung war deutlich höher, als vor fünf Jahren. Wer zieht ins Maximilianeum ein, wer hat Stimmen verloren? Der AZ-Newsblog zur Landtagswahl in Bayern 2018.

Die Wahllokale sind geschlossen und die vorläufigen Ergebnisse sind da. Vor allem die CSU und die SPD mussten herbe Schlappen bei der Landtagswahl 2018 in Bayern hinnehmen. Ministerpräsident Markus Söder spricht von einem "schmerzhaften Ergebnis", in München werden bereits Stimmen für einen Rücktritt von Bayerns SPD-Chefin Natascha Kohnen laut. 

Die Grünen und die Freien Wähler dagegen jubeln über starke Ergebnisse. Der AZ-Newsblog zum Nachlesen. 

  Erststimmen (in %) Gesamtstimmen (in %)
CSU 36,8 37,3
SPD 10,1 9,7
Freie Wähler 11,9 11,6
Grüne 17,5 17,5
FDP 5,2 5,0
Die Linke 3,2 3,2
AfD 10,3 10,2
Andere 5,0 5,4

+++ 02.02 Uhr: Mission gescheitert - der AZ-Kommentar zum Ausgang der Landtagswahl +++

Ministerpräsident Markus Söder dürfte mit Bauchschmerzen in Bett gegangen sein, seine Mission Machterhalt ist krachend gescheitert. Mit dem ersten Kommentar von AZ-Politik-Chefin Natalie Kettinger (hier entlang) verabschieden auch wir uns nun in die Nacht. Am Montag finden Sie auf az-muenchen.de die neuesten Entwicklungen, Analysen und Reaktionen zur Landtagswahl. 

Wir bedanken und ganz herzlich fürs Mitlesen und wünschen einen gute Nacht!

+++ 0.51 Uhr: So hat München gewählt +++

Das hat gedauert. Bis weit nach Mitternacht dauerte die Auszählung der Stimmen in München. Noch mehr als in Gesamt-Bayern verlor die CSU in der Landeshauptstadt. Nur noch vier der neun Münchner Stimmkreise gingen an die Christsozialen. Die Grünen sicherten sich die anderen fünf. Eine Übersicht, wer wo wie abgeschnitten hat, finden Sie hier!

+++ 23.33 Uhr: Monatzeder freut sich schon jetzt über das Ergebnis +++

Hep Monatzeder ist wegen des knappen Rennens im Stimmkreis Pasing erst spät in der Muffathalle angekommen. Gegen 23.30 liegt er knapp hinter Josef Schmid (CSU) - aber auch wenn er das Mandat tatsächlich verpassen sollte, zeigt sich Monatzeder zufrieden: "Wenn es heute knapp nicht reicht, kann ich sagen, ich war dem Schmid auf den Fersen und das freut mich. In diesem rabenschwarzen Wahlkreis, hatte viele gesagt, da hast du nie eine Chance."

+++ 22.58 Uhr: Großteil der Stimmbezirke ausgezählt +++

Um kurz vor 23 Uhr sind 862 vin 954 Stimmbezirken in München ausgezählt. Bis die ersten Ergebnisse feststehen, wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern. Noch immer liegen die Kandidaten der Grünen in fünf von neun Stimmkreisen vorne. 

+++ 22.25 Uhr: Grüne feiern in der Muffathalle +++

Bei der Wahlparty der Grünen wird mittlerweile getanzt, berichtet die AZ-Reporterin aus der Muffathalle. Die Münchner Kandidaten dürften weiter unter Spannung stehen: In der Landeshauptstadt sind 790 von 954 Stimmbezirken ausgezählt. In einigen liegen die Direktkandidaten von CSU und Grünen nur wenige Prozentpunkte auseinander. 

+++ 21.45 Uhr: Bei der Linken bleibt die Feier aus +++

Die Linke hat den Einzug in den Landtag wohl verpasst. "Leider ist das Wunder ausgeblieben", sagt Spitzenkandidat Ates Gürpinar der AZ. Sein Trost: "Im Kampf gegen das Polizeiaufgabengesetz, gegen Rechts und für soziale Sicherheit haben wir Bewegungen groß gemacht." Leider sei die Linke vor Ort noch zu wenig verankert, sagt Gürpinar – und nennt bereits ein Ziel für die Zukunft: "Die Wahl in den Kommunen 2020 wird die nächste Aufgabe sein, das zu verändern."

+++21.00 Uhr: Freude bei den Freien Wählern +++

Hubert Aiwanger gibt sich bei seiner Rede selbstbewusst: "Wir lassen uns nicht an den Rand drängen. Wir sagen ganz klar: Wir wollen mitarbeiten, aber lassen uns in keine Ecke drängen." Unsere AZ-Reporterin vor Ort berichtet von glücklichen Menschen im Saal, die sich über das Ergebnis der Partei freuen. Man müsse nicht unbedingt rechte Parteien wählen, wenn man mit der Regierung unzufrieden sei, sagt Aiwanger weiter. 

+++20.45 Uhr: Die Auszählung der Münchner Stimmbezirke bleibt spannend +++

In München ist etwa die Hälfte der Gebiete bereits ausgezählt - und das Zwischenergebnis ist sehr grün. In fünf von neun Stimmkreisen liegen derzeit die grünen Kandidaten vorne. Ludwig Hartmann sagt auf der Wahlparty der Grünen in der Muffathalle: "Die Zukunft in Bayern hat eine Farbe und die ist grün." Das Rennen bleibt spannend.

+++ 20.28 Uhr: Cem Özdemir kritisiert Söder +++

Der Grünen-Spitzenpolitiker Cem Özdemir übt in seiner Rede in der Muffathalle harsche Kritik an Ministerpräsident Söder: "Das Ergebnis zeigt, dass man mit einem klaren pro-europäischen Kurs gewinnen kann. "Bavaria first" ist heute nicht gewählt worden." Die Stimmung in der Halle ist nach wie vor ausgelassen, berichtet AZ-Reporterin Myriam Siegert. Noch immer drängen sich hier die Menschen. 

+++ 20.19 Uhr: So läuft die Auszählung in München +++

Wie bereits berichtet verzögert sich die Auszählung in München aufgrund der vielen späten Wähler. Derzeit sind erst 234 von 954 Gebieten ausgezählt. Die CSU liefert sich nach aktuellem Stand ein enges Kopf an Kopf rennen mit den Grünen, die nach aktuellem Stand fünf der neun Stimmkreise für sich gewonnen hätten. Das kann sich aber mit der weiteren Auszählung noch ändern.

+++ 20.13 Uhr: Strahlende Gesichter bei den Freien Wählern +++

Die Freien Wähler feiern sich und ihr (vorläufiges) Ergebnis: Plus zweieinhalb Prozent  - das beste Ergebnis für die Freien Wähler. Dazu haben sich auch noch die Möglichkeit auf der Regierungsbank zu sitzen: Im Unionsbräu in der Einsteinstraße sind nur strahlende Gesichter zu sehen.

Die Freien Wähler sehen sich in ihrer Politik bestätigt, ihrer Meinung nach haben sie auf die richtigen Themen gesetzt. Wie unsere Reporterin Julia Sextl berichtet, wird gemahnt: Es müsse jetzt auch weitergehen mit einer vernünftigen und bodenständigen Politik. Aiwanger betonte zuvor: „Wir sind eine Partei ohne Scheuklappen rechts oder links. Wir wollen pragmatische, vernünftige Politik machen“. Er wird auf der Wahlparty etwas später erscheinen. 

+++ 20.01 Uhr: Hofreiter hält flammende Rede +++

Anton Hofreiter (Grüne) hat bei der Wahlparty der Grünen eine flammende Rede gehalten. "Ich bin stolz auf unsere bayerischen Wählerinnen und Wähler. Jetzt feiern wir intensiv, morgen geht's dann richtig weiter, denn wir wissen, wie es geht. Diesen Schwung tragen wir in die ganze Republik. Wir werden die ganze Bundesrepublik verändern und zwar zum Guten."  Hofreiter lobte außerdem das "klasse Wahlergebnis".

+++ 19.39 Uhr: Ergebnisse in München erst spät erwartet +++

Weil viele Wähler in München ihre Stimmen erst spät abgegeben haben, rechnet man im KVR nicht vor 23 Uhr mit ersten Ergebnissen. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

+++ 19.10 Uhr: AfD feiert leicht gedämpft in Mamming - Weidel fordert Neuwahlen im Bund +++

Bayernfahnen, Dirndl, Weißbier - und ein wenig Ernüchterung bei der AfD-Wahlparty im niederbayerischen Mamming. Hier wollen die rechtspopulisten "Merkeldämmerung" feiern. Dafür kommt sogar Alice Weidel in die Provinz und winkt gemeinsam mit der niederbayerischen Spitzenkandidatin Katrin Ebner-Steiner und MdB Stefan Protschka in die Kameras. Dann, um 18 Uhr Kopfschütteln und ein Raunen im Wirtshaus: 18,5 Prozent für die Grünen- den ausgemachten Todfeind der hier anwesenden AfDler.

Die erste Hochrechnung schmeckt den Parteigranden nicht besonders. Da hatten sie schon auf etwas mehr als elf Prozent gehofft. Doch nur wenige Minuten später schaltet Ebner-Steiner wieder in den Angriffsmodus. Sie sei froh, dass die AfD jetzt im Landtag sei und endlich dafür sorgen könne, dass sich Frauen abends wieder raustrauen könnten. Den "Kartellparteien" mit ihren "blutleeren Figuren" und den Medien sagt sie direkt den Kampf an. Und sowieso: in Bayern gebe es ja die Freien Wähler, von daher sei es hier besonders schwer, ein so gutes Ergebnis einzufahren.

Die AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel sprach in ihrer Rede über das Debakel für die CSU. Ministerpräsident Markus Söder und CSU-Chef Horst Seehofer müssten sich fragen, was sie falsch gemacht hätten. "Wählertäuschung noch und nöcher, das zahlt sich nicht aus."

Wer in Bayern AfD gewählt habe, sage auch: "Merkel muss weg." Rund 33 Prozent für die CSU und für die SPD rund zehn Prozent, das sei keine große Koalition in Berlin mehr. "Das ist eine Mini-Koalition." Daher sollten die Koalitionsparteien im Bund den Weg frei machen für Neuwahlen.

+++ 19.10 Uhr: Seehofer lobt Söder - "famos" +++

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich soeben auf der Wahlparty der CSU im Landtagan die Parteimitglieder gewandt: "Es ist kein schöner Tag für uns als CSU. Es ist ein Wahlergebnis, das uns nicht zufriedenstellen kann. Aber wir haben von Bayerns Wählern einen klaren Auftrag erhalten, eine neue Regierung für Bayern zu bilden. In den nächsten Drei Vier wochen werden wir uns auf die Bildung einer stabilen Regierung konzentrieren."

Seinen Dank richtete Seehofer an die Basis, alle Mitglieder und alle Helfer im Wahlkampf. "Ganz besonders aber an unseren Spitzenkandidaten und Ministerpräsidenten Markus Söder - das war famos." Gein böses Wort also an den Erzfeind. In den kommenden Wochen werde es darauf ankommen, "dass wir genau aufarbeiten, woran dieses Ergebnis liegt. Und dann auch die nötigen Konsequenzen ziehen." 

+++ 19.05 Uhr: Wahldesaster der SPD ein "Schlag auf die Nieren" +++

Der SPD-Politiker Florian Pronold hat das historisch schlechte Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl als Fiasko und Desaster bezeichnet. "Suchen Sie sich einen Begriff aus, jeder passt", sagte er. Es sei ein Tiefschlag für die SPD, den man sicher nicht so leicht verdauen werde. "Ein Boxer, wenn er einen Schlag auf die Nieren kriegt, steht auch nicht sofort wieder auf und schreit juhu", sagte der Bundestagsabgeordnete und frühere SPD-Landesvorsitzende.

+++ 19.01 Uhr: Freie Wähler zweistellig - Hubert Aiwanger warnt vor schwarz-grün +++

Der FW-Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger darf sich wohl über über ein deutlich zweistelliges Ergebnis freuen. Bei seiner Rede im Landtag machte er sich breits für eine Koalition mit der CSU stark und tat seine Abneigung gegen eine schwarz-grüne Regierung kund: "Wir wollen Bayern davor bewahren, dass irgendwelche schwarz-grünen Spielchen hier Einzug halten...".

Zur AZ sagte Aiwanger: "Ich gehe davon aus, dass es für eine bürgerliche Mehrheit reichen wird. Jetzt stellt sich die Frage: Schaffen wir es alleine oder wird es eine Dreier-Koalition werden? Wir haben viele gute Leute und würden viele Themen besetzen können. Aber über die können wir heute natürlich noch nicht reden."

Dazu, dass die FDP ganz knapp in den Landtag einziehen könnte: "Die sind wohl irgendwo auf Messers Schneide. Und ich hoffe, dass es am Ende knapp nicht reicht für die FDP, dann würde es für eine stabile bürgerliche Zweier-Kombination reichen, und wir hätten bei vielen Themen eine einfachere Schnittmenge. Denn die FDP tickt ganz anders als wir. Sie ist sehr neoliberal und wäre ein Störenfried in der Koalition."

+++ 18.53 Uhr: Die Wählerwanderungen - wo die CSU eingebüßt hat +++

Wie kam das miserable Ergebnis für die CSU zustande? Laut ARD haben die Christsozialen rund 180.000 Wähler an die Freien Wähler verloren, rund 200.000 wanderten zu den Grünen ab. Positiv: rund 210.000 Nichtwähler konnten mobilisiert werden, ihr Kreuz bei der CSU zu machen. 

+++ 18.50 Uhr: Gewinnerin Katharina Schulze belegt gerne Platz zwei +++

Grund zum Feiern haben die Grünen. "Es ist ein historisches Ergebnis, vor einem Jahr haben wir uns auf den Weg gemacht. Deswegen hat dieses Landtagswahl-Ergebnis Bayern schon verändert". Den zweiten Platz nehme sie gerne an: "Bayern braucht eine Politik, die Mut gibt statt Angst zu machen. Wir haben gesagt, dass ab 14. Oktober die absolute Mehrheit der CSU Geschichte in Bayern ist und auch das ist passiert."

+++ 18.43 Uhr: Schlechtes Ergebnis der SPD - Münchner Genossen fordern Rücktritt von Natascha Kohnen +++

Die Wahllokale haben geschlossen, die SPD hat ihr Ergebnis der letzten Landtagswahl halbiert und eine brutale Niederlage eingesteckt. In der Münchner SPD werden bereits die Stimmen nach einem Rückzug Natascha Kohnens laut. Hier lesen Sie mehr dazu.

Auf der SPD-Wahlparty herrscht seit 18 Uhr Totengräberstimmung. Erst als Münchens OB Dieter, einer der letzten erfolgreichen Genossen, ins Wirtshaus am Schlachthof kommt, brandet Jubel auf.

+++ Die Hochrechnung der ARD von 18.24 Uhr +++

  • CSU: 35,3 %,
  • Grüne: 18,5 %
  • Freie Wähler: 11,6%
  • AfD: 10,9 %
  • SPD: 9,9 %
  • FDP: 5,1 %
  • Linke: 3,5 %
  • Sonstige: 5,2

+++ 18.33 Uhr: Markus Söder spricht zu den Medienvertretern +++

Ministerpräsident Markus Söder hat sich soeben zum Wahl-Debakel der CSU geäußert und kämpferisch gegeben. "Wir haben kein gutes Ergebnis erzielt. Wir haben sogar ein schmerzhaftes Ergebnis erzielt. Wir nehmen das Ergebnis an, auch mit Demut", so Söder. Das Ergebnis werde man in den kommenden Tagen gründlich analysieren müssen, auch was sich generell in Bayern und der Gesellschaft geändert habe. Unter zaghaftem Applaus stellte er fest: "Die CSU hat nicht nur die Mehrheit bekommen, sondern auch den klaren Regierungsauftrag erhalten." Die Hauptaufgabe sei es nun, besser zu werden und eine "vernünftige, stabile und starke Regierung zu bilden". 

Auch einen Seitenhieb gegen Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer konnte sich Söder nicht verkneifen. Die öffentliche Debatte sei von Themen auf Bundesebene bestimmt gewesen, vor allem in der Migrations- und Asylpolitik. "Sich als Bayern davon abzukoppeln, ist nicht einfach." Auch Münchens Bürgermeister Josef Schmid ist dieser Meinung: "Markus Söder ist nicht für dieses Ergebnis verantwortlich, die Probleme lagen in Berlin."

+++ 18.32 Uhr: SPD bei der Prognose des ZDF sogar noch schwächer +++

+++ 18.26 Uhr: Mögliche Koalitionspartner der CSU +++

Jetzt beginnen die Rechenspielchen. Welche Koalitionspartner für die CSU kommen in Frage und wie sähe die Sitzverteilung aus? 

CSU und Freie Wähler würden auf 104 Sitze im Landtag kommen (79 CSU, 25 Freie Wähler)

CSU und Grüne würden auf 119 Sitze kommen (79 CSU, 40 Grüne)

Eine komfortable Mehrheit hätte also eine schwarz-grüne Koalition, die Umfragen zufolge auch von vielen Bürgern bevorzugt wird. Ministerpräsident Markus Söder erklärte jedoch erst am Freitag nochmals, dass das Programm der Grünen mit ihren Spitzenkandidaten Katharina Schulze und Ludwig Hartmann "nicht koalitionsfähig" sei. Kaum überbrückbar erscheinende Differenzen gibt es vor allem in Fragen der inneren Sicherheit und der Asylpolitik.

+++ 18.14 Uhr: Totale Betroffenheit bei der CSU, Jubelstürme bei den Grünen +++

Die absolute Mehrheit ist weg. Das muss die CSU erst mal verdauen. Unsere Reporterin ist bei Josef Schmid in der Gaststätte Inselmühle, wo an die 40 Wahlhelfer eingetroffen sind. Hier herrscht betretene Stimmung. Der Bürgermeister versucht, sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren: "Afd, elf Prozent, bravo". Und weiter: "Ich habe mit Allem zwischen 30 und 40 Prozent für uns gerechnet. Und ich kann mit jedem Ergebnis leben, weil ich Demokrat bin." Er begrüßt seine Leute "nicht zu einer Wahlparty, sondern zu einer Zusammenkunft. Ich habe den Champagner gestrichen, weil es nichts zu feiern gibt".

"Lauter Jubel und Applaus beim grünen Ergebnis, laute Buh-Rufe bei der AfD", meldet unsere Reporterin von der Wahlparty der Grünen.

Bei der FDP wird "aufatmend gejubelt", so unsere Reporterin. Die Anwesenden drängen zu den Bildschirmen. Spitzenkandidat Martin Hagen dankt. Und meint, man müsse abwarten.

Und wie sieht's bei der SPD aus? Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter ist noch nicht auf der Wahlparty angekommen. Er hat sich die Hochrechnung in Ruhe in den Fraktionsräumen angesehen.

+++ 18 Uhr: Die ersten Prognosen sind da - die absolute Mehrheit der CSU ist weg! +++

Das CSU-Beben wird konkret! Das Ergebnis für die Christsozialen wird wohl so schwach, wie die Umfragen im Vorfeld bereits angedeutet hatten. Hier kommt die 18-Uhr Prognose im Überblick:

  • CSU: 35,5 %
  • SPD: 10,0 % 
  • FW: 11,5 %
  • Grüne: 18,5 %
  • FDP: 5,0 %
  • Die Linke: 3,5 %
  • AfD: 11,0 %
  • Andere: 5,0 %

+++ 17.57 Uhr: Um 18 Uhr kommen die ersten Prognosen - AZ bei den Wahlpartys +++

Bald ist es so weit. Um Punkt 18 Uhr gibt's die ersten Prognosen zum Ausgang der Landtagswahl. Unsere Reporter haben sich bereits auf die Wahlpartys der verschiedenen Münchner Parteien verteilt. Wir schauen mal rein.

Die (öffentliche) Wahlparty der Grünen findet in der Muffathalle statt. Hier ist es schon richtig voll, das Medieninteresse ist angesichts des erwarteten starken Ergebnisses groß:

Unser Reporter meldet sich aus dem Landtag. Isabell Zacharias kommt, die SPD-Kandidatin in Schwabing. Frau Zacharias, wie geht's Ihnen? "Scheiße!" Ihre Hoffnung: ein persönlicher Erfolg. Ludwig Spaenle aus dem Landtag hauen.

"Hier ist's auch schon ziemlich voll. Die Stimmung ist (noch) sehr gut", berichtet die AZ/-Reporterin von der Wahlparty der Münchner FDP in der Eventlocation "Das Schloss" in der Schwere-Reiter-Straße.

+++ 17.16 Uhr: Was passiert, wenn Sie um 18 Uhr noch in der Schlange stehen? +++

Der Andrang ist bei den Wahllokalen in München ungebrochen groß - auch weniger als eine Stunde vor Schließung der Wahllokale. Ein Twitter-User stellt die Frage in den Raum, was mit den Menschen passiert, die um 18 Uhr noch in der Schlange vor dem Wahllokal stehen.

Die AZ hat beim KVR nachgefragt. Die Antwort des Sprechers Johannes Mayer ist kurz und klar: "Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Die Stimmannahme ist damit beendet." Aber: Wer um 18 Uhr noch in der Schlange steht, muss nicht verzweifeln und sollte auf gar keinen Fall unverrichteter Dinge nach Hause gehen. Denn wer bis um 18 Uhr in der Schlange steh, der kommt auch noch dran. Das könnte zum Beispiel so ablaufen: Ein Wahlhelfer stellt sich Punkt 18 Uhr in die Reihe der Wartenden, so es denn eine gibt. Wer in der Schlange davor steht, kann seine Stimme noch abgeben, auch wenn der Zeiger schon an der sechs vorbei ist. Wer dahinter steht, ist zu spät und kann nicht mehr wählen.

Angesichts der überraschend hohen Wahlbeteiligung in München, ein Szenario, das zumindest in München sehr wahrscheinlich ist. Laut "Bild" haben bis 16 Uhr schon 62,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Noch immer gibt es Andrang auf einige Wahllokale.

+++ 17.10 Uhr: FC-Bayern-Spieler schickt Video-Botschaft zur Wahl +++

In einer Video-Botschaft hat der Fußballer Javi Martínez die Bayern dazu aufgerufen zur Wahl zu gehen. Jede Stimme sei wichtig, also geht raus und wählt, so Martínez. 

+++ 16.10 Uhr: Trotz Straßensperren ins Wahllokal +++

Wer von den Straßensperren anlässlich des München Marathons befürchtet nicht zu seinem Wahllokal zu kommen, kann sich hier über die Querungen informieren. Entlang der Strecke sind eben zu diesem Zweck Öffnungen für Fußgänger eingeplant worden. Wo genau sich diese Stellen befinden, erfahren Sie hier.

+++ 15 Uhr: Wahlzettelpanne in Augsburg +++

Wie "BR24" berichtet, hat es in Augsburg eine kleinere Panne gegeben: In einem Wahllokal sind zwischenzeitlich die Stimmzettel ausgegangen. Etwa 25-30 Wähler haben demnach eine Viertelstunde auf Nachschub warten müssen. Zwei oder drei Wähler haben offenbar aus Unmut über die Wartezeit das Wahllokal verlassen.

+++ 14.57 Uhr: Wahlbeteiligung bis Mittag bayernweit hoch +++

Für München wurde die Wahlbeteiligung bis 14.00 Uhr einschließlich der Briefwähler mit 54,6 Prozent angegeben (2013: 49,7 Prozent). In Nürnberg lag sie - mit Briefwählern - um 12.00 Uhr bei 26,1 Prozent (2013: 21,2 Prozent). In den Wahllokalen sei wirklich einiges los, hieß es bei der Stadt.  In Augsburg lag die Wahlbeteiligung um 12.00 Uhr bei 24,4 Prozent (ohne Briefwähler), vor fünf Jahren waren es nach Angaben der Stadt zum gleichen Zeitpunkt erst 16,7 Prozent. 

Ein ähnliches Bild zeigte sich in Würzburg: Dort wurde die Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr mit 14,6 Prozent (ohne Briefwähler) angegeben, dort seien es 2013 zum gleichen Zeitpunkt 11,0 Prozent gewesen. Im Bamberg lag die Wahlbeteiligung um 12.00 Uhr (mit Briefwählern) bei 38,31 Prozent (2013: 30,92 Prozent). Das sehe schon nach einer höheren Wahlbeteiligung aus, sagte eine Sprecherin der Stadt. Für Regensburg wurde die Wahlbeteiligung für 12.00 Uhr mit 22,6 Prozent angegeben, einschließlich der Briefwähler waren es 43,7 Prozent. In Ingolstadt hatten - ohne Briefwähler - bis 14.00 Uhr 33,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben.

+++ 13.23 Uhr: Noch unentschlossen? Alle Münchner Kandidaten im Überblick +++

Wer sich am Wahltag noch nicht festgelegt hat, dem wird diese Übersicht helfen: Wir zeigen alle Kandidaten der Münchner Stimmkreise zusammengefasst im Überblick

+++ 13.16 Uhr: Zur Erinnerung: Das ist in der Wahlkabine erlaubt und das nicht +++

Darf man aus seinem Stimmzettel einen Origamischwan falten? Muss es ein Kreuz sein oder sind auch andere Symbole erlaubt? Diese und andere kuriose Fragen und Antworten rund um den Wahlzettel, finden Sie hier.

+++ 12.41 Uhr: Natascha Kohnen (SPD) geht mit ihrer Tochter ins Wahllokal +++

Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der SPD, kommt am Sonntag mit ihrer Tochter Hannah zur Stimmabgabe. Sie ist die Direktkandidation für den Stimmkreis München Land Süd.

Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der SPD,mit ihrer Tochter Hannah.

Bild: Angelika Warmuth/dpa

+++ 11.58 Uhr: Schlange stehen beim Wählen in der Maxvorstadt +++ 

Inzwischen sind auch die Spätaufsteher auf den Beinen. In manchen Wahllokalen müssen sie sogar Schlange stehen, so wie hier in München:

Besonders in der Maxvorstadt muss der Andrang gewaltig sein. Mehrere Leute twittern Fotos vor dem Wahllokal:

Auch in München Sendling das gleiche Bild: Lange Warteschlange vor dem Wahlraum: 

In München Schwabing zeigt sich ein Wähler erstaunt: "Ich hab noch nie erlebt, dass so viel los ist und ich so lang warten muss". 

+++ 11:47 Uhr: Offizielle Seite zur Landtagswahl der Stadt München: Wahlergebnisse am Abend +++ 


Die Spannung steigt. Wie schneiden die Parteien in München ab? Die Ergebnisse der 9 Stimmkreise der Landeshauptstadt werden am Abend auf der offiziellen Seite der Stadt zur Landtagswahl veröffentlicht (kurzfristig war die Seite nicht erreichbar - sie funktioniert aber wieder).
 

+++ 11.53 Uhr: Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze kommt lässig gekleidet ins Wahllokal +++

Mit Sonnenbrille, Jeanshemd und speziellem "Heimat"-Motto-Shirt schaute Katharina Schulze - hoffentlich gut ausgeschlafen -  im Wahllokal vorbei. 
Auf dem T-Shirt steht "Mi Heimat es su Heimat" ("meine Heimat ist Ihre Heimat"). Der Spruch erinnert an die "Ausgehetzt"-Demo. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

+++ 10.30 Uhr: Schönes Wetter? Egal, die Wahllokale haben offen bis 18 Uhr.... +++ 

Das traumhafte Wetter macht Lust auf Biergarten (und Berge). Wer heute unterwegs ist, kann trotzdem noch bis 18 Uhr sein Kreuzchen in der Wahlkabine machen - so lange sind die Wahllokale bayernweit geöffnet. Nochmal zur Erinnerung... Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt man einen Kandidaten in einem der 91 Stimmkreise direkt. Mit der Zweitstimme wählt man einen Listen-Kandidaten einer Partei. Kreuzt man keinen einzelnen Kandidaten an, sondern allgemein eine Partei, wird die Stimme der Partei bei der Sitzverteilung zugerechnet.

Wichtig: Anders als bei der Bundestagswahl entscheidet die Summe aus Erst- und Zweitstimmen über die Sitzverteilung im Landtag. Beide Stimmen sind für die Sitzverteilung also genau gleich wichtig.

Alle Bayern können heute zudem über die Bezirkstage in den sieben Regierungsbezirken abstimmen.

+++ 10 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat gewählt +++

Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war schon im Wahllokal. Der 51-Jährige machte seine Kreuze in seiner Heimatstadt Nürnberg. Für ihn könnte die Wahl heute zum Schicksalstag werden, die CSU war in den Umfragen zuletzt frappierend abgestürzt. Söder kam mit seiner Frau Karin, sie wählten im Nürnberger Stadt Mögelsdorf. Der CSU-Boss sieht dezent übermüdet aus. Ob er wohl eine schlaflose Nacht hatte?

+++ 9.32 Uhr: Grünen-Spitzenkandidat gibt seine Stimme ab +++ 

Die ersten Frühaufsteher haben schon gewählt. Unter ihnen: Spitzen-Kandidat der Grünen, Ludwig Hartmann, der im Wahlkreis München-Mitte antritt, der sich aus Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Schwanthalerhöhe sowie Teilen von Au-Haidhausen und Untergiesing-Harlaching zusammensetzt.

+++ Wahllokale seit 8 Uhr geöffnet - jetzt zählt's! +++ 


 


8 Uhr: Herzlich willkommen im Newsblog der AZ zur Landtagswahl Bayern 2018. Um Punkt 8.00 Uhr öffneten landesweit die Wahllokale. Rund 9,5 Millionen Bürger sind aufgerufen, einen neuen Landtag für die nächsten fünf Jahre zu wählen, darunter 600 000 Erstwähler. 180 Sitze sind zu vergeben, darunter 91 Direkt- und 89 Listenmandate. Durch Überhang- und Ausgleichmandate könnte die Zahl noch steigen.

Die CSU muss nach allen Umfragen mit dem Verlust ihrer absoluten Mehrheit im Landtag rechnen, wird sich also voraussichtlich einen Koalitionspartner suchen müssen. Zweitstärkste Kraft könnten diesmal die Grünen werden. Völlig offen ist, wie viele Parteien künftig im Landtag vertreten sein werden - es könnten den Umfragen zufolge bis zu sieben sein. Die AfD ist wohl sicher drin, bangen müssen dagegen FDP und Linke - wobei die FDP in jüngsten Umfragen meist knapp über der Fünf-Prozent-Hürde lag und die Linke meist knapp darunter. Allerdings haben vergangene Wahlen gezeigt, dass Umfragen heutzutage nur eine begrenzte Aussagekraft haben, wie die Wahl ausgeht.

Ein Grund ist, dass viele Wahlberechtigte bis zum Schluss unentschlossen sind, ob sie überhaupt zur Wahl gehen und wen sie dann wählen werden. Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt man einen Kandidaten in einem der 91 Stimmkreise direkt. Mit der Zweitstimme wählt man einen Listen-Kandidaten einer Partei.

Kreuzt man keinen einzelnen Kandidaten an, sondern allgemein eine Partei, wird die Stimme der Partei bei der Sitzverteilung zugerechnet. Wichtig: Anders als bei der Bundestagswahl entscheidet die Summe aus Erst- und Zweitstimmen über die Sitzverteilung im Landtag. Beide Stimmen sind für die Sitzverteilung also genau gleich wichtig. Zudem dürfen die Bayern über die Bezirkstage in den sieben Regierungsbezirken abstimmen.

Während das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl noch am späten Abend oder in der Nacht feststehen soll, werden die Ergebnisse der Bezirkstagswahlen erst später ermittelt.

+++ Umfragen für CSU waren alarmierend +++ 

Die Umfragen zur Landtagswahl waren für die CSU bislang eher alarmierend: Unter 40 Prozent bekam die Partei von Horst Seehofer. Der CSU-Vorsitzende verfolgt hauptsächlich aus Berlin die Geschicke seiner Kollegen in Bayern, als Bundesinnenminister sitzt er im Kabinett und mischt sich deswegen nur bedingt in den bayerischen Wahlkampf ein.

Das Abschneiden der CSU, das Ergebnis der SPD, die Grünen, die in Bayern zweitstärkste Kraft werden könnten: Die Landtagswahl im Oktober ist für viele Parteien eine besondere. In diesem Newsblog hält die AZ Sie rund um die Wahl auf dem Laufenden. Hier finden Sie Umfragen, Interviews, Ergebnisse und Stimmen zur Wahl.


+++ Wie schnell wird die neue Landesregierung gebildet? +++

In den vergangenen Jahrzehnten war die Wahl eines bayerischen Ministerpräsidenten eine ziemlich langweilige Angelegenheit. Die CSU wählte mit ihrer absoluten Mehrheit (Ausnahme: 2008) einen der ihren zum Regierungschef und fertig. Interessant war allenfalls, ob alle Mitglieder der christsozialen Fraktion bei der Stange geblieben waren. Das dürfte sich diesmal ändern. Aber bis wann muss eine neue Regierung im Freistaat gebildet werden?

+++ "Ich wähle mit": Über Wahlmuffel und Protestwähler +++

"Jede Stimme ist 29.400 Euro wert" - Und wer so viel Geld privat ausgibt, würde doch eine vernünftige Entscheidung treffen, sagt Bernhard Goodwin, Chef des Vereins "Ich wähle mit". Im AZ-Interview spricht er über Wahlmuffel und Protestwähler.

+++ Ingolstadt: Briefwahlunterlagen verschwunden +++

Bei der Briefwahl ist es in Ingolstadt zu einer Panne gekommen. Etwa 700 Bürger haben ihre angeforderten Unterlagen nicht erhalten. Wie eine Sprecherin der Stadt am Freitag bestätigte, wurden rund 700 Anträge für ungültig erklärt und neu ausgestellt. Der "Donaukurier" berichtete darüber. Demnach machte die Stadt die Post für das Verschwinden der Briefwahlunterlagen verantwortlich. Diese sah dagegen keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten. Die betroffenen Bürger erhielten nach einer eidesstattlichen Erklärung über den Verlust neue Wahlscheine für die Landtagswahl. Was bei der Wahl auf dem Stimmzettel erlaubt ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst: Smiley statt Kreuzchen auf dem Stimmzettel - darf man das?

+++ Söder: Grünen-Programm nicht koalitionsfähig +++

Kurz vor der Wahl hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Skepsis gegenüber einer möglichen schwarz-grünen Koalition bekräftigt. "Das Programm der Grünen ist aus meiner Sicht so in der Form nicht koalitionsfähig", sagte der Regierungschef am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das wirkt zwar frisch, aber das Programm ist uralt." Vor allem bei der Inneren Sicherheit wollten die Grünen alles zurückdrehen, was die CSU beschlossen habe. Er könne sich bei den inhaltlichen Unterschieden eine Zusammenarbeit derzeit kaum vorstellen.

+++ Frage vor der Wahl: Rentenaufstockung aus Landesmitteln? +++

Das Rentenniveau wird in den kommenden Jahrzehnten sinken – was die Parteien tun. Eine Frage, sieben Antworten vor der Landtagswahl 2018.

+++ Weiß-blaue Götterdämmerung: Bayern vor Zeitenwende +++

In Bayerns Politik deutet sich eine Zeitenwende an und die Schuld wird schon verteilt. Am nahenden Wahldebakel wird auch ein CSU-Gast nichts ändern können. Hier gibt's die große Geschichte zum Nachlesen.

+++ Aiwanger: Wahlergebnis wird für Freie Wähler und CSU reichen +++

Zwei Tage vor der Landtagswahl in Bayern hat sich der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, optimistisch zu einer Regierungsbeteiligung seiner Partei geäußert. "Ich gehe davon aus, dass es für CSU und Freie Wähler reichen wird, weil wir unterm Strich immer mehr Direktstimmen bekommen als Zweitstimmen. Damit werden wir etwas stärker sein", sagte Aiwanger am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Im schlimmsten Fall müsse die FDP dritter Koalitionspartner werden. Die Freien Wähler lagen in den letzten Umfragen bei 10 bis 11 Prozent.

+++ Neueste Umfrage: CSU bei 34 Prozent +++

Kurz vor der Landtagswahl in Bayern hat die CSU einer neuen Umfrage zufolge leicht an Zustimmung eingebüßt. Einem "Politbarometer" des ZDF vom Donnerstagabend zufolge kommen die Christsozialen auf 34 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Zweitstärkste Kraft bleiben vor der Abstimmung am Sonntag die Grünen mit 19 Prozent - ein Plus von einem Prozentpunkt verglichen mit der vorherigen ZDF-Umfrage. Dahinter liegen jeweils unverändert die SPD mit 12 Prozent, die Freien Wähler mit 10 Prozent und die AfD mit ebenfalls 10 Prozent. Die FDP erreicht nach dem neuen "Politbarometer" 5,5 Prozent, die Linke liegt bei 4 Prozent (minus 0,5 Punkte). Beide müssen um den Einzug ins Landesparlament bangen.

Die in Bayern bislang allein regierende CSU lag auch in anderen Umfragen zuletzt zwischen 33 und 35 Prozent. Sie wird sich also wohl einen Koalitionspartner suchen müssen. Das stabilste Bündnis wäre eines mit den Grünen, aber auch andere Konstellationen sind möglich.

Bei der Landtagswahl 2013 war die CSU auf noch auf 47,7 Prozent der Stimmen gekommen, die SPD landete bei 20,6 Prozent, die Freien Wähler holten 9,0 Prozent und die Grünen 8,6 Prozent.

+++ Studie: Mögliche Regierungspartner trennen Inhalte +++

Schwarz-Grün haben viele Wähler bei den letzten Umfragen zur Landtagswahl als ihre Lieblingskoalition angegeben. Rechnerisch sei das auch möglich, aber inhaltlich kaum - zu dem Ergebnis kommt eine Analyse der Universität Mannheim. Die CSU und die Grünen hätten bei 23 politischen Themen Widersprüche und bei nur 4 Gemeinsamkeiten. Ganz anders sieht das der Studie zufolge bei Christsozialen und der AfD aus: In 6 politischen Themenfeldern gebe es Konflikt, in 21 dagegen übereinstimmende Positionen.

Die Mannheimer Politikwissenschaftler hatten die Antworten der Parteien für den von den Landes- und Bundeszentralen für politische Bildung verantworteten Wahl-O-Mat ausgewertet. Mit dem Internetangebot können Wähler testen, welche Partei am nächsten bei den eigenen Einstellungen ist.

CSU und SPD kommen nach der der Untersuchung auf 7 Gemeinsamkeiten, ein Bündnis der Christsozialen mit Freien Wählern und FDP käme auf 10 gemeinsame Standpunkte. Mit 27 Übereinstimmungen gebe es die meisten Schnittmengen demnach bei einer rechnerisch eher unwahrscheinlichen grün-rot-roten Koalition. "Dieses Beispiel zeigt aber sehr anschaulich, wie vergleichsweise riesig die inhaltlichen Gegensätze bei den wahrscheinlicheren Koalitionen sind – und wie schwierig es in Bayern sein wird, eine handlungsfähige Mehrheitsregierung zu bilden", erklärten die Forscher.

+++ Umfrage sieht CSU unter 33 Prozent +++

Kurz vor der bayerischen Landtagswahl am Sonntag liegt die bisher allein regierende CSU nach einer Umfrage bei nur noch 32,9 Prozent. Die Grünen kommen derzeit auf einen Rekordwert von 18,5 Prozent, wie die Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die "Augsburger Allgemeine" (Donnerstag) und "Spiegel Online" ergab. Die AfD erreicht in der Umfrage mit 12,8 Prozent den dritten Platz und wird wohl erstmals in den Landtag einziehen. Die SPD rangiert mit 11,0 Prozent nur noch an vierter Stelle. Die Freien Wähler kommen auf 9,8 Prozent. Die FDP kann sich mit 5,9 Prozent Hoffnungen auf den Einzug ins Parlament machen. Die Linke bliebe mit 3,9 Prozent draußen.

Rechnerisch möglich wäre den Zahlen zufolge als einziges Zweierbündnis eine schwarz-grüne Koalition. Auch ein Dreierbündnis aus CSU, Freien Wählern und FDP könnte voraussichtlich eine Mehrheit im Parlament auf sich vereinen, wenn das Wahlergebnis der Umfrage entsprechen sollte. Auch andere Meinungsforschungsinstitute haben in den vergangenen Wochen festgestellt, dass die CSU in der Wählergunst dramatisch abgestürzt ist.

+++ Umfrage: Jeder Zweite in Bayern noch unentschlossen +++

Kurz vor der Bayern-Wahl am Sonntag ist einer neuen Umfrage zufolge jeder zweite Wahlberechtigte noch unentschlossen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts GMS im Auftrag von "17:30 Sat.1 Bayern" gaben 53 Prozent an, ihre Wahlteilnahme oder Wahlabsicht sei noch unsicher. Der Anteil ist im Vergleich zu den vergangenen Wochen sogar noch leicht gestiegen. Auf eine Veröffentlichung der "Sonntagsfrage" verzichte man, teilte der TV-Sender mit. Denn drei Tage vor der Landtagswahl könnte dies sonst "als Wahlbeeinflussung per Umfrage missverstanden werden". Gespalten sind die Bayern laut Umfrage darin, welche Koalition besser wäre, sollte das Wahlergebnis Zweierbündnisse ermöglichen. 37 Prozent wären dann für Schwarz-Grün, 33 Prozent für eine Koalition von CSU und Freien Wählern. Von den CSU-Anhängern sind 40 Prozent für eine Koalition mit den Freien Wählern, 38 Prozent für eine mit den Grünen.

+++ Spitzenkandidat der Bayernpartei im Interview +++

Florian Weber will seine Bayernpartei nach langer Abstinenz wieder in den Landtag führen – ein Gespräch über FJS, Fußball und Flachdächer. Hier gibt's das gesamte Interview zum Nachlesen.


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+++ Grünen-Politiker Dieter Janecek geht gegen AfD vor +++ 

Ein Bub mit Filzhut, ein blondes Mädchen mit Blumenkranz, dazu der Schriftzug: "Familie schützen. Heimat bewahren. Jetzt eine Alternative für Deutschland wählen". Mit solchen Plakaten und wirbt der "Deutschland Kurier" derzeit für die AfD, andere Motive sind klar islamfeindlich. Die großflächigen Plakate hängen unter anderem in München, Grafing, Straubing, Passau und Regensburg. Der rechtspopulistische "Kurier" wird vom "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten" herausgegeben und im Wahlkampf gratis verteilt. Öffentlich distanziert sich die AfD von dem Verein und dessen kostenloser Unterstützung. Eine Zusammenarbeit habe es nie gegeben, sagte etwa Parteichef Jörg Meuthen der ARD. Der grüne Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek mag daran allerdings nicht so recht glauben – und hat die AfD nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Parteiengesetz bei der Staatsanwaltschaft München I angezeigt.

+++ Kuriose Stimmzettel: Smileys statt Kreuzchen +++

Es muss nicht unbedingt ein Kreuz sein, das am Wahlsonntag auf den Stimmzettel gesetzt wird. Was ist gültig - was nicht? Die Entscheidung ist nicht immer einfach. Alle Infos - und was laut Kreisverwaltungsreferat schon so alles vorgekommen ist, lesen Sie hier.

+++ Seehofer weist Verwantwortung für CSU-Umfragewerte zurück +++ 

Gut eine Woche vor  der Landtagswahl in Bayern weist der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer eine Mitverantwortung für die schwachen Umfragewerte seiner Partei zurück: "Ich habe mich in den letzten sechs Monaten weder in die bayerische Politik noch in die Wahlkampfführung eingemischt", sagte der Bundesinnenminister der SZ (Samstag). "Das ist das persönliche Vorrecht des Ministerpräsidenten Markus Söder. ER ist zuständig für strategische Überlegungen im Wahlkampf". In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" war die CSU auf 35 Prozent gekommen, in einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage schnitten die Christsozialen zwei Prozentpunkte schlechter ab. Nach der Veröffentlichung der Zahlen vom Donnerstag hatte Söder die große Koalition in Berlin zumindest mitverantwortlich für die schlechten Umfragewerte gemacht. Natascha Kohnen kritisierte im AZ-Interview: "Ich finde es grotesk, was Söder da gerade tut. Schließlich war er neben seinem Parteivorsitzenden maßgeblich derjenige, der die Bundesregierung immer wieder in die Instabilität hineingefahren hat."

+++ Die Kandidaten aller Münchner Stimmkreise im Überblick +++

In neun Wahlkreisen treten die Kandidaten zu Landtagswahl in München an. Hier sehen Sie, wen die Parteien in welchem Stimmkreis aufstellen.

+++ Immer mehr Briefwähler in Bayern +++

Die bayerischen Wähler geben immer häufiger ihre Stimme per Post ab. Auch für die kommende Landtagswahl verzeichnen die Wahlämter einen deutlichen Anstieg bei den Briefwählern. So waren neun Tage vor der Wahl beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München bereits 269.000 Briefwahlanträge eingegangen. Bei der vergangenen Landtags- und Bezirkswahl 2013 waren es insgesamt gut 258.000 Anträge. "Es lässt sich schwer sagen, ob das auf eine steigende Beliebtheit der Briefwahl oder eine mögliche hohe Wahlbeteiligung – oder beides – schließen lässt", sagte KVR-Sprecher Johannes Mayer. In der Landeshauptstadt sind rund 910.000 Personen wahlberechtigt.

Auch in anderen bayerischen Städten wird die Briefwahl beliebter. In Nürnberg waren bis Donnerstag 73.000 Anträge eingegangen, berichtet Wahlleiter Wolf Schäfer: "Wir rechnen mit rund 80.000 Anträgen bis zur Wahl." Bei der letzten Landtagswahl 2013 hatten rund 75.000 Nürnberger die Briefwahl in Anspruch genommen.

In Augsburg haben bisher fast 35.000 Personen Briefwahlunterlagen beantragt, 2013 waren es insgesamt 31.000. Würzburg verzeichnet ebenfalls schon jetzt 2.300 Anträge mehr als bei der Wahl 2013, in Ingolstadt sind es etwa 3.000. Und auch in Regensburg wird die Briefwahl immer beliebter. Hier hatten bis Donnerstag 24.000 Personen Anträge gestellt, das sind rund 23 Prozent aller Wahlberechtigten.

Damit die Stimme rechtzeitig ankommt, kann die Briefwahl vielerorts nur noch bis Mitte der kommenden Woche online beantragt werden. Danach können die Unterlagen nur noch persönlich bei den Behörden abgeholt werden. Im Regelfall geht das bis Freitag.

+++ Freie Wähler klagen gegen Söders Personalpolitik +++

Die Personalpolitik von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist nun auch ein Fall für den Bayerischen Verfassungsgerichtshof: Die Freien Wähler reichten am Freitag Klage gegen die gestiegene Zahl von sogenannten Beauftragten der Staatsregierung ein. Damit habe Söder gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung verstoßen, sagte der Abgeordnete Michael Piazolo in München. "Gemäß der Landesverfassung ist die Zahl der Staatsminister und Staatssekretäre auf 17 begrenzt. Ihre Ernennung und Entlassung bedarf der Zustimmung des Landtags." Die Gefahr sei, dass ein Beauftragter im Zweifel sein Mandat nicht mehr so frei und unabhängig ausüben könne, wie es die Verfassung fordert.

Söder hatte bei der Ernennung seines Kabinetts auch zahlreiche Beauftragte berufen, etwa für Bürokratieabbau, für Patienten und Pflege, für Integration, für staatliche Beteiligungen, für Aussiedler und Vertriebene sowie für das Ehrenamt. Später kam mit Ludwig Spaenle noch ein eigener bayerischer Antisemitismusbeauftragter hinzu.

Piazolo sagte: "Indem Söder durch die Hintertür acht Staatssekretäre "light" installiert hat, sehen wir die Prinzipien der Freiheit und Gleichheit der Abgeordneten in Gefahr." Die Beauftragten erhielten neben ihrer Abgeordnetendiät eine Entschädigung von 3.000 Euro.

+++ Analyse: Wahlprogramme sind schwer verständlich +++

Die Wahlprogramme der bayerischen Parteien sind schwer zu verstehen. Zu diesem Schluss sind Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim gekommen, die die Programme mithilfe einer Software auf komplizierte Wortwahl, zu lange und zu verschachtelte Sätze sowie Fremdwörter untersucht haben.

Eingestuft wurde auf einer Skala von 0 (völlig unverständlich) bis 20 (sehr verständlich). Am besten schnitt laut Mitteilung vom Freitag die CSU mit 12,8 Punkten ab, gefolgt von den Grünen und der SPD (beide 9,3), der FDP (9,0) und der Linken (7,5). Das Schlusslicht bildet die AfD mit nur 6,2 Punkten. Im bundesweiten Vergleich landet der Freistaat mit durchschnittlich 9,0 Punkten auf Platz zwei. Verglichen damit sind Doktorarbeiten der Politikwissenschaften mit 4,2 Punkten fast unverständlich, Hörfunk-Nachrichten kommen im Schnitt auf 16,4 Punkte.

Die Forscher monierten unter anderem die Anzahl besonders langer Wörter wie "Modernisierungsmieterhöhungen" (Linke) und Fremdwörter wie "Gender Budgeting" (SPD) oder "Fast Lanes" (CSU). Die meist genutzten Wörter der Parteien waren übrigens "Bayern" und "Menschen".

Bis auf die AfD bieten alle untersuchten Parteien Kurzversionen ihrer Wahlprogramme in einfacherer Sprache an. "Fast 50 Prozent der befragten Parteimitglieder gaben an, die Kurzversion ihres Wahlprogramms vollständig gelesen zu haben", erläuterte Prof. Frank Brettschneider. Die lange Version lasen hingegen nur 16 Prozent.

+++ Grünen-Duo Schulze und Hartmann im AZ-Interview +++

Die beiden Spitzenkandidaten der Grünen, Katharina Schulze und Ludwig Hartmann im Interview mit der AZ. Es geht um eine mögliche schwarz-grüne Koalition, den Umgang mit der AfD und über den Ausbau des ÖPNV. So viel vorab: Eine Rolle als Aufpasser, der der CSU beim Regieren auf die Finger schaut, könnten sich die beiden gut vorstellen. "Wir nennen das 'Betreutes Regieren'. Dass jemand aufpasst, was die Menschlichkeit angeht und wie man mit dem Rechtsruck umgeht. Das trauen sie Herrn Söder nicht zu. Sie wollen, dass die Herausforderungen angepackt werden – und dafür braucht es starke Grüne", sagt Ludwig Hartmann über seine potentiellen Wähler. Zum ganzen Interview geht's hier entlang.

+++ CSU schaltet Kino-Werbung mit Söder +++

Aufmerksame Kino-Gänger werden es vielleicht schon gemerkt haben: Die CSU hat vor der Landtagswahl Werbung in Kinos geschaltet. Ein Paar, das ihr Popcorn vergessen hat, spielt darin die Nebenrolle. Die Hauptrolle hat Ministerpräsident Markus Söder. Aber sehen Sie selbst.

+++ Umfrage: Schwarz-Grüne wäre unpopulär +++

Dass die CSU auch die nächsten fünf Jahre in Bayern alleine regiert, ist unwahrscheinlich. Die Grünen haben aktuell die besten Chancen, Platz zwei bei der Landtagswahl zu erreichen. Doch eine Umfrage zeigt jetzt: Eine Schwarz-Grüne Koalition wäre unbeliebt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Letzte Landtagssitzung vor der Wahl in Bayern +++

Zweieinhalb Wochen vor der Bayernwahl kommt der bayerische Landtag am Donnerstag zum letzten Mal in der laufenden Legislaturperiode zur Plenarsitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die rund einstündige Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unter dem Motto "Damit Bayern stabil bleibt". Es ist davon auszugehen, dass Söder - wie auch bereits auf dem CSU-Parteitag Anfang September - vor einer Zersplitterung der politischen Landschaft im Freistaat und in Deutschland warnen wird. Söder sieht dadurch den Erfolg des Landes in der Zukunft gefährdet. Umfragen sehen nach der Wahl bis zu sieben Fraktionen im Maximilianeum. Neben den bereits jetzt dort vertretenen Parteien CSU, SPD, Grünen und Freien Wählern wären dies auch FDP, AfD und die Linke. Die CSU muss bei der Wahl am 14. Oktober - wie die SPD - mit schweren Verlusten und dem Verlust der absoluten Mehrheit rechnen.

Hier lesen Sie, warum Söder Bayerns Zukunft ungewiss sieht.

+++ Sollten Kitas kostenlos sein?? +++

Mit dem vom Bundeskabinett vergangene Woche beschlossenen "Gute-Kita-Gesetz" sollen – neben einer geplanten Qualitätsoffensive – Geringverdiener von Kita-Gebühren befreit werden. Familiengeld, Staffelung oder unentgeltlich: Das sagen die Vertreter der Freistaat-Parteien zu kostenloses Kitas. Lesen Sie hier mehr dazu!

+++ Wie wollen die Parteien den Fachkräftemangel bekämpfen? +++

Viele Firmen klagen über Probleme bei der Suche nach qualifiziertem Personal – welche Lösungen die Parteien vorschlagen haben wir erfragt und hier für Sie zusammengefasst.

+++ Zur Primetime im TV-Duell: Söder gegen Hartmann +++ 

Am Mittwoch zur Primetime um 20.15 Uhr liefern sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Herausforderer Ludwig Hartmann von den Grünen das einzige TV-Duell vor der Landtagswahl. Neben Debatten zu Themen wie Asyl, Bildung, Wohnungsnot, Verkehr, Klimaschutz und Pflege dürfte es bei der einstündigen Sendung insbesondere um die Frage einer möglicherweise notwendigen Koalition von CSU und Grünen gehen. Es ist das erste Mal, dass der Bayerische Rundfunk keinen SPD-Kandidaten dazu eingeladen hat. Der Sender begründet dies mit den schlechten Umfragewerten der SPD, die derzeit immerhin noch zweitstärkste Kraft im Landtag ist. Die Sozialdemokraten hatten zuletzt nur noch bei maximal 12 Prozent gelegen, die Grünen kommen dagegen auf bis zu 18 Prozent. Auch die CSU schwächelt in Umfragen mit Werten um die 35/36 Prozent massiv. 

+++ Wie stehen Kandidaten zur 3. Startbahn +++

Das Milliardenprojekt einer dritten Startbahn für den Münchner Flughafen sorgt schon seit geraumer Zeit für heftige Proteste. Das Aktionsbündnis "AufgeMUCt" hat sich zum Ziel gesetzt, diese um jeden Preis zu verhindern, auch der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sah zuletzt keine mehrheitliche Befürwortung in der Bevölkerung. Wirtschaftsverbände dagegen plädieren für den Ausbau. 

Wir haben sieben Kandidaten gefragt, wie sie zur dritten Statbahn stehen. Hier sind ihre Antworten.

+++ FDP-Kandidat Markwort hat Ärger mit dem BR +++

Ex-Focus-Chef Helmut Markwort, der bei der Landtagswahl 2018 für die FDP antritt, hat Ärger mit seinem Ex-Arbeitgeber, dem BR. Die FDP wirbt mit einem Standbild des Bayerischen Rundfunks für eine Veranstaltung mit Helmut Markwort – der BR sieht sein Urheberrecht verletzt. Deswegen gab's Post vom Anwalt. Markwort ist sauer. Er hatte bis zu seiner Kandidatur beim Bayerischen Rundfunk noch die Talkrunde "Sonntags-Stammtisch" moderiert. Die ganze Geschichte lesen sie hier. 

+++ Watschn für SPD-Chefin Andrea Nahles in München +++

Als die beiden SPD-Vorsitzenden Andreas Nahles (Bund) und Natascha Kohnen (Bayern) am Donnerstagmittag vor die Mikrofone im "Senatssaal" des bayerischen Landtags in München traten, interessierte sich kein Medienvertreter so recht für die "Sachthemen" Kinderbetreuung und bezahlbaren Wohnraum, welche die beiden SPD-Damen mit Blick auf die bayerische Landtagswahl am 14. Oktober in den Vordergrund stellen wollten, sondern nur eines: Wie geht es jetzt weiter in der SPD und in der Berliner Koalition? Hier lesen Sie den ausführlichen Artikel über das Treffen in München. 

+++ Abgeordnetenwatch - ihr Draht zum Kandidaten +++

Mehr als 1.000 Politikerinnen und Politiker bewerben sich als Direktkandidaten bei der Landtagswahl in Bayern, die am 14. Oktober stattfindet. Wie schon bei vergangenen Wahlen kooperiert die Abendzeitung auch diesmal wieder mit dem Portal abgeordnetenwatch.de. Dabei handelt es sich um eine Dialog-Plattform, über die Wählerinnnen und Wähler direkt in Kontakt treten können mit den Kandidatinnen und Kandidaten in den einzelnen Wahlkreisen - und dabei ihre Fragen stellen. Mehr Details finden Sie hier. 

+++ Aiwanger: Mobilfunkanbieter sollen Funknetz gemeinsam nutzen +++

Im Kampf gegen nach wie vor klaffende Funklöcher in Bayern will Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger die Mobilfunkanbieter verpflichten, ihr Funknetz auch anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Statt Tausende neue Masten aufzustellen, müssten die Unternehmen zu sogenanntem National Roaming verpflichtet werden, forderte er. Hier lesen Sie den ganzen Artikel. 

+++ Fall Maaßen: SPD-Vize Kohnen bleibt vor Treffen mit Nahles hart +++

Bayerns SPD-Landeschefin Natascha Kohnen bleibt ungeachtet aller Erklärungen von SPD-Chefin Andrea Nahles bei ihrer harschen Kritik an der Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär. Ein Mann, der seinen Posten räumen müsse, könne nicht noch befördert werden, sagte Kohnen am Donnerstag vor einem Treffen mit Nahles in München. Dort tagen die engeren Fraktionsvorstände der Bundestags-SPD und der SPD-Landtagsfraktion.

Kohnen, die auch SPD-Vize ist, verteidigte ihren Brief an Nahles, in dem sie fordert, im Kabinett müssten die SPD-Minister gegen die Beförderung Maaßens stimmen. Weil es große Unruhe in der Partei gebe, habe sie diese Haltung so klar formuliert. Am Montag müsse im SPD-Parteivorstand über all dies gesprochen werden.

+++ Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Bayern +++

Wahl-O-Mat Landtagswahl 2018 Bayern
Klicken Sie ins Bild für den Wahl-O-Maten: wahlomat.abendzeitung-muenchen.de

Weitere Informationen zum Wahl-O-Maten finden Sie hier in einem gesonderten Artikel.

+++ Söder und Stoiber im großen AZ-Interview +++

Ministerpräsident Markus Söder und sein Vorvorgänger Edmund Stoiber zu Besuch in der AZ-Redaktion: Im ersten Teil des Doppelinterviews geht es um das Umfrage-Tief ihrer Partei und den Umgang mit der AfD. Hier gibt's den ersten Teil. Im zweiten Teil geht um Stilfragen, Großdemonstrationen in München, das Polizeiaufgabengesetz und die Pläne des Ministerpräsidenten für die bayerische Landeshauptstadt. Hier finden Sie den zweiten Teil des Interviews.

+++ Kohnen gegen Söder: So lief das Duell +++

Ausgerechnet in der Heimatstadt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fand das wohl einzige Wahlduell mit SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen statt. Sie fand für ihn wenig gute Worte. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Django Asül im Interview +++

Kabarettist Django Asül spricht im Interview über den typischen Bayern, die Versäumnisse der Christsozialen und die Chancen der Opposition bei der Landtagswahl. Hier gibt's das ganze Interview.

+++ Kohnen gegen Söder im Wahlduell +++

Zumindest in getrennten Duellen können SPD und Grüne vor der Landtagswahl in Bayern den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) herausfordern. Den Auftakt macht an diesem Dienstag (18. September) die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen in Nürnberg. Das Aufeinandertreffen auf Einladung der "Nürnberger Nachrichten" wird jedoch nicht live im Fernsehen sondern nur im Internet übertragen - unter anderem via Facebook. Lesen Sie hier mehr dazu!

+++ SPD-Vize: "Söder und Seehofer verhalten sich wie Wirtshausschläger" +++

Ralf Stegner greift die CSU-Bosse Markus Söder und Horst Seehofer vor der Landtagswahl in Bayern scharf an. Der SPD-Vize meint im AZ-Interview unter anderem, er könne die Psyche von Seehofer nicht verstehen.

+++ CSU-Parteitag in München: Söder und Seehofer üben sich in Zuversicht +++

Die CSU hat am Samstag im Münchner Postpalast ihren, anders als sonst, eintägigen Parteitag beschritten. Dass Seehofer, Söder & Co. vier Wochen vor der Landtagswahl 2018 in Bayern das Wasser bis zum Hals steht, war zu spüren. Dennoch versuchte man sich in Zuversicht. Hier mehr dazu lesen.

+++ SPD-Fraktionschef Rinderspacher teilt gegen die CSU aus +++ 

Landtags-Fraktionschef Markus Rinderspacher (SPD) über Umfragewerte, politische Manöver und Koalitionsaussagen. Das AZ-Interview finden Sie hier.

+++ Natascha Kohnen: Stimmenfang im Wahlkreis von Alexander Dobrindt +++

Bayerns SPD-Chefin Natascha Kohnen macht mit ihrer Reihe "Kohnen Plus" Station in Murnau – mitten im Wahlkreis von Alexander Dobrindt (CSU). Die Reaktionen sind trotzdem positiv. Die AZ war dabei, hier finden Sie den Bericht!

+++ SPD-Vize Stegner teilt gegen Maaßen und die CSU aus +++

Die Äußerungen von Hans-Georg Maaßen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Chemnitz sorgten für massive Diskussionen. SPD-Vize Ralf Stegner kritisiert den Verfassungsschutzpräsidenten im AZ-Gespräch hart. Lesen Sie hier mehr dazu!

+++ Münchner Freie Wähler werben um Städter +++

Die Freien Wähler würden gerne ihr Image loswerden, sie seien eine Regionalpartei, die zwar ohne Frage Landwirtschaftspolitik könne – für eine Großstadt wie München aber nicht wirklich viele Ideen habe. Der Münchner Parteichef Michael Piazolo hat Am Freitag deshalb einen Zehn-Punkte Plan vorgestellt. Dieser ist als eine direkte Reaktion auf den München-Plan von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu verstehen. "Wir wollen zeigen", so Piazolo, "dass wir all das, was da jetzt aufgekommen ist, schon viel früher und vor allem viel konkreter vorgeschlagen haben." Den ganzen Plan finden Sie hier. 

+++ FW-Chef Aiwanger im Interview +++

Hubert Aiwanger und die Freien Wähler wollen im Oktober mit der CSU regieren. Im Interview verrät uns der Spitzenkandidat, was die Freien Wähler planen - und warum München keine dritte Startbahn braucht. Das Interview finden Sie hier.

+++ Podiumsveranstaltung geplatzt +++

Einen Monat vor der Landtagswahl ist das einzige geplante Aufeinandertreffen der Spitzenkandidaten geplatzt. Das Podiumsgespräch mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und den bayerischen Spitzenpolitikern von Grünen, AfD, SPD, Freien Wählern und FDP war für Montag (17. September) bei einer dpa-Veranstaltung im Landtag in München vorgesehen. 
Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) untersagte nun der AfD und der FDP kurzfristig den Zugang, weil beide Parteien derzeit nicht im bayerischen Parlament vertreten seien. Zuvor hatte Söder seine Zusage für ein Podiumsgespräch mit AfD-Beteiligung zurückgezogen. Zur Begründung verwies er auf die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz, wo die AfD zusammen mit NPD und Pegida marschiert sei.

+++ Schlechte Umfragen: Seehofer ruft zum Kämpfen auf +++

Nach der neuen 35-Prozent-Umfragepleite nur einen Monat vor der Landtagswahl hat CSU-Chef Horst Seehofer seine Partei zum Kämpfen aufgerufen. "Jammern hilft nicht weiter", sagte der Bundesinnenminister in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Umfrageergebnisse verbessern sich nicht, indem man jammert, sondern indem man dagegen ankämpft." Es seien noch vier Wochen bis zur Wahl. "Da müssen wir richtig powern." Auf die Frage, ob die CSU die absolute Mehrheit auf Dauer aufgeben müsse, sagte er: "Nein, natürlich nicht. Das Umfrageergebnis ist schmerzlich, das ist nicht schön – aber daraus kann man keinen Dauertrend ablesen."

In dem am Mittwoch veröffentlichten "Bayerntrend" des Bayerischen Rundfunks war die CSU auf nur noch 35 Prozent abgesackt. Dies sind noch einmal drei Prozentpunkte weniger als im Juli - so wenig wie noch nie seit 1998, seit es den "Bayerntrend" gibt. Mit einem solchen Ergebnis würde die CSU ihre absolute Mehrheit im Landtag bei der Wahl am 14. Oktober verlieren. Am Samstag will sich die CSU auf einem Parteitag in München auf die heiße Wahlkampfphase einschwören.

+++ Forscher untersuchen Wechselwähler +++

Wissenschaftler aus München möchten bei der Landtagswahl das Phänomen der Wechselwähler untersuchen. Wann wechselt ein Wähler zu einer anderen Partei und vor allem: Warum? Diese Fragen beschäftigen ein Team aus Politikwissenschaftlern und Statistikern der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Um Antworten zu finden, möchten sie vor der Wahl sowie nach dem Urnengang am 14. Oktober mehrere Tausend Wähler in München, Regensburg und Passau befragen.

"Besonders Regierungen, Parteien und öffentliche Verwaltungen haben ein großes Interesse zu erfahren, wie und warum Menschen ihre Wahlentscheidung von einer Wahl zur nächsten ändern", sagte der Politikwissenschaftler Paul W. Thurner, der das Projekt zusammen mit Helmut Küchenhoff vom Statistischen Beratungslabor der LMU koordiniert.

Die Forscher greifen dabei auf eine von ihnen bei der Bundestagswahl 2013 entwickelte Methode zurück. Durch die Kombination von vor und nach der Wahl erhobenen Daten könnten sie "präzisere Aussagen zur Wählerwanderung treffen sowie zu den möglichen Gründen, warum in bestimmten Städten Wähler von Partei A zu Partei B gewechselt sind", so Thurner.

Das Meinungsforschungsinstitut Forschungsgruppe Wahlen hält das Vorgehen der Münchner Forscher indes für "methodisch äußerst fragwürdig", wie deren Vorstand Matthias Jung mitteilt. Es beruhe zu sehr auf den "aus unterschiedlichen Gründen unrichtigen Angaben der Befragten". So könnten sich Befragte oft nicht richtig erinnern, für welche Partei sie zuvor gestimmt haben.

Die Ergebnisse des Projekts, das auch in die Lehre eingebunden ist und zusammen mit rund 100 Studierenden erstellt wird, sollen kurz nach der Wahl veröffentlicht werden.

+++ Neue Umfrage: CSU sinkt weiter +++

Die CSU sinkt weiter in der Wählergunst. Eine neue repräsentative Umfrage sieht die bayerische Regierungspartei bei 35,8 Prozent - und damit weit entfernt von einer absoluten Mehrheit. Mehr dazu hier.

+++ CSU-Fraktionschef in Bayern gegen Koalition mit Grünen +++

Der Fraktionschef der CSU im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, hat einer Koalition mit den Grünen im Freistaat nochmals eine Absage erteilt. "Wir haben bereits eine Koalition mit den Grünen ausgeschlossen. Wir haben fundamental andere Auffassungen bei den Themen Bildung, Landwirtschaft und Sicherheit", sagte Kreuzer der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Nach den Umfragen könnten die Christsozialen bei der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober unter der 40-Prozent-Marke landen und wären dann auf einen Koalitionspartner angewiesen, um in München weiterregieren zu können. Die Grünen liegen bei den Umfragen bei etwa 15 Prozent und könnten zweitstärkste Kraft in Bayern werden. Auch eine Koalition mit der AfD, die in den Umfragen knapp hinter den Grünen liegt, komme für die CSU "nicht in Frage", sagte Kreuzer. "Über alles andere sprechen wir nach der Wahl."

+++ Grünen-Politiker Özdemir im Interview +++

Grünen-Politiker Cem Özdemir spricht in der AZ über Probleme in Bayern, Markus Söder, die Unruhen in Chemnitz und seine Hitlergruß-Anzeigen. Hier gibt's das Interview.

+++ Das große Oppositions-Interview +++

In der AZ sprechen die Spitzenkandidaten von SPD, Grünen und den Freien Wählern. Lesen Sie hier alle drei Teile.

+++ Markus Blume (CSU) im Interview +++

Der Generalsekretär der CSU, Markus Blume, erklärt, warum die Partei im Kampf um Stimmen wieder erfolgreich sein wird – und was er von der Haftandrohung gegen Söder hält. "Bayern ist die Musterregion Europas" – das gesamte Interview gibt es hier.

+++ Die Wahlplakate zur Landtagswahl 2018 im Check +++

Wie geben sich die Spitzenkandidaten auf ihren Plakaten, wie ist die Wirkung auf den Betrachter? Die AZ hat eine Körpersprachen-Expertin gefragt, wie sie die Wahlplakate einschätzt. Von Verschmitzt bis roboterhaft... Mehr dazu hier.

+++ Die Positionen der Parteien zu Sachfragen +++

Wie stehen CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke, AfD und Freie Wähler zu bestimmten Sachfragen? In unserere Serie "Eine Frage, sieben Antworten" antworten die Spitzenkandidaten oder Spitzenpersonal auf konkrete Fragen. Die ersten Teile zu Koalition, AfD, Wohnraum, Arbeitsmarkt und Dieselverbot finden Sie hier:

Eine Frage, sieben Antworten: Dieselverbot für München?

Eine Frage, sieben Antworten: Flüchtlinge am Arbeitsmarkt

Eine Frage, sieben Antworten: Wie mit der AfD umgehen?

Eine Frage, sieben Antworten: Wie schaffen Sie neuen Wohnraum?

Eine Frage, sieben Antworten: Mit wem würden Sie koalieren?

+++ Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Interview +++

Für ihn geht es bei der Landtagswahl am 14. Oktober auch um seine politische Zukunft. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kämpft um die absolute Mehrheit. Wir haben mit ihm über sein Programm und die Wahl gesprochen. Das ganze Interview finden Sie hier.

+++ Ilse Aigner im Interview: "Würde manches nicht sagen" +++

Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner distanziert sich im AZ-Interview von Worten, die ihre Chefs Söder und Seehofer im Asylstreit fallenließen. Hier können Sie das ganze Interview lesen.

+++ Die Münchner Kandidaten für die Landtagswahl 2018 +++

Natürlich stehen auch in München Kandidaten zur Wahl. Wie viele es sind, für welchen Stimmkreis sie antreten und welcher Partei sie angehören erfahren Sie hier.

+++ Die Themenseite zur Landtagswahl +++

Rund um die Landtagswahl in Bayern hat die AZ eine Themenseite erstellt. Hier finden Sie alle Informationen kompakt an einer Stelle.

 

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