Karrieresprung mit Hoeneß' Segen FC Bayern: Aufsichtsrat bestätigt - Hasan Salihamidzic soll Sportvorstand werden

, aktualisiert am 12.11.2019 - 08:07 Uhr
Ab 1. Juli 2020 will der Aufsichtsrat des FC Bayern München Hasan Salihamidzic in den Sportvorstand berufen. Foto: imago/Revierfoto

Hasan Salihamidzic steigt beim FC Bayern zum Sportvorstand auf. Das hat der Aufsichtsrat am Montagabend in seiner Sitzung beschlossen und will ihn ab 1. Juli 2020 befördern.

 

München - Der Montagabend bedeutete für Hasan Salihamidzic (42) den vorläufigen Höhepunkt seiner Zeit als Funktionär beim FC Bayern.

Wie von der AZ bereits am 26. Oktober berichtet, kam der mächtige Aufsichtsrat der Münchner zusammen, um unter anderem über Salihamidzics Beförderung zu entscheiden.

Brazzo, bislang Sportdirektor, wird wohl ab dem 1. Juli 2020 als Sportvorstand tätig sein. Das gab der FC Bayern noch am Abend in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Salihamidzic soll den Klub gemeinsam mit Oliver Kahn (50), der Karl-Heinz Rummenigge (64) zu Jahresbeginn 2022 als Vorstandsvorsitzenden beerbt und bereits 2020 in den Vorstand einzieht, auf die Zukunft vorbereiten.

Kahn und Salihamidzic sollen Zukunft prägen

"Kahn und Salihamidzic kennen sich schon lange. Zwei große Fußballer, die zusammen die Champions League gewonnen haben", sagte Bayerns Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber im AZ-Interview: "Das Werk ist geschaffen. Es liegt jetzt an der neuen Generation, die Arbeit fortzuführen."

Laut Stoiber mache Salihamidzic "wirklich eine gute Figur". Er sei zudem "nah dran an den Spielern, das können der Präsident und der Vorstandschef gar nicht in dieser Form schaffen." Noch-Präsident Uli Hoeneß (67) sieht es genauso. Ihn verbindet mit Salihamidzic seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis, in seiner Haftzeit war auch der stets loyale Brazzo eine wichtige Stütze für ihn und die Familie.

Hoeneß lobt Salihamidzic

"Hasan hat einen guten Job in diesem Jahr gemacht", sagte Hoeneß am Sonntag bei seinem Anruf im "Sport1-Doppelpass". Als Beispiel nannte er die Transfers der französischen Weltmeister Benjamin Pavard, Lucas Hernández und des jungen Kanadiers Alphonso Davies, die "allein auf seinem Mist gewachsen" seien. Salihamidzic käme "in der öffentlichen Wahrnehmung total zu schlecht weg", ergänzte Hoeneß und versicherte: "Mit ihm werden wir beim FC Bayern noch viel Spaß haben."

Demnächst als Sportvorstand. Es ist ein Karrieresprung mit Hoeneß' Segen.

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