Innenverteidiger des FC Bayern Hummels zurück zum BVB? Das sagen die Dortmunder

Gemeinsam mit Kapitän Marco Reus im Sturm, dem Belgier Axel Witsel im Mittelfeld und Torwart Roman Bürki könnte Mats Hummels beim BVB eine Führungs-Achse bilden. Foto: Sina Schuldt/dpa

Es wäre ein echter Transfer-Coup: Borussia Dortmund will zu einer möglichen Rückkehr von Mats Hummels von FC Bayern vorerst nicht Stellung beziehen. Auch Hummels und sein aktueller Arbeitgeber schweigen.

 

München/Dortmund - Läuft Mats Hummels bald wieder im BVB-Trikot auf? Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund halten sich in dieser Frage bedeckt. BVB-Sportdirektor Michael Zorc teilte am Samstag mit: "Ich möchte die Gerüchte aktuell nicht kommentieren." Aber: Ein Dementi klingt anders.

Die Gerüchte sind folgende: Der BVB soll bei den Münchnern bereits sein Interesse an einem Transfer des früheren Nationalverteidigers hinterlegt, berichten "Bild" und "Sport Bild". Bayern-Trainer Niko Kovac habe einen möglichen Verkauf des 30-Jährigen akzeptiert.

Hummels zum BVB? Bayern-Bosse schweigen

Der Weltmeister von 2014 soll zur neuen Saison kommen, als Ablösesumme seien 15 bis 20 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Nachschläge im Gespräch. Hummels' aktueller Marktwert liegt angeblich bei rund 35 Millionen Euro, sein Vertrag in München läuft noch bis 2021. Weder der Spieler selbst noch die Bosse des FC Bayern haben sich bislang geäußert.

Auch "Sky" bestätigt die Verhandlungen, die angeblich "weit fortgeschritten" sind. Als Ablöse werden hier 30 Millionen Euro genannt.

Hummels beim FC Bayern: Immer wieder Kritik

Für Hummels könnte die Rückkehr zum früheren Arbeitgeber, für den er bereits von 2008 bis 2016 spielte, eine willkommene Herausforderung sein. In München war er zuletzt hinter Niklas Süle nur noch die Nummer zwei in der Innenverteidigung, musste öfter auch auf der Bank Platz nehmen.

der neuen Saison würde dem Routinier diese Rolle noch häufiger drohen. Lucas Hernández, für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtet, und der bisherige Stuttgarter Benjamin Pavard sind neben Süle die Zukunft in der Bayern-Abwehr. Hummels steht eher für die Vergangenheit, geriet zuletzt häufiger in die Kritik.

Hummels in Dortmund: Teil einer Führungs-Achse

Dem jungen Dortmunder Ensemble könnte Hummels hingegen den nötigen Schuss Erfahrung bringen, der dem Team in der Vorsaison möglicherweise zur Meisterschaft fehlte. Gemeinsam mit Kapitän Marco Reus im Sturm, dem Belgier Axel Witsel im Mittelfeld und Torwart Roman Bürki könnte der Verteidiger eine Führungs-Achse bilden.

Es wäre nicht die erste Rückhol-Aktion der Dortmunder. 2016 war Mario Götze nach drei eher durchwachsenen Jahren vom FC Bayern zu den Westfalen zurückgekehrt. Die Frage ist nun, ob Hummels den gleichen Weg gehen will.

Hummels von 2008 bis 2016 beim BVB

Hummels stammt aus der Jugend des FC Bayern und spielte von 2008 bis 2016 für Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er 2011 Meister und holte 2012 sogar das Double. Mit den Münchnern gewann er in der abgelaufenen Saison Meisterschaft und Pokal.

Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte Hummels 70 Länderspiele, im März teilte Bundestrainer Joachim Löw ihm wie auch den Bayern-Profis Thomas Müller und Jérôme Boateng mit, dass er nicht mehr mit ihnen plant.

Das Hummels-Gerücht im Video

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