Einigung erzielt? Bei Bayern-Kandidat Dayot Upamecano droht jetzt Ärger

Bald im Trikot des FC Bayern zu sehen? Dayot Upamecano von RB Leipzig. Foto: Sven Hoppe/dpa

Dayot Upamecano, Abwehrstar von RB Leipzig, soll sich mit dem FC Bayern einig sein. Warum dies Konfliktpotenzial birgt.

 

München - Er ist derzeit einer der begehrtesten Verteidiger Europas, zweifellos einer der besten Abwehrmänner der Bundesliga: Dayot Upamecano, 21-jähriger Franzose in Diensten von RB Leipzig.

Auch der FC Bayern beobachtet die Entwicklung des Innenverteidigers – und ist offenbar schon aktiv geworden. Laut "Bild" sollen sich die Münchner über einen Wechsel einig sein mit Upamecano, dessen Vertrag bei RB noch bis 2021 läuft.

Upamecanos Berater droht RB Leipzig

Für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro kann der Spieler in diesem Sommer vorzeitig wechseln, dem Vernehmen nach versucht Bayern, den Preis zu drücken.

Leipzig gefällt das freilich nicht, die Sachsen würden Upamecano ohnehin lieber ins Ausland verkaufen, statt einen direkten Konkurrenten zu stärken. Deshalb droht nun Ärger. Upamecanos Berater drohen angeblich damit, dass ihr Klient Leipzig 2021 ablösefrei verlässt, wenn RB nicht zu einer Senkung im kommenden Transferfenster bereit ist.

Upamecano hat starke Konkurrenz beim FC Bayern

Der heiße Kampf um Upamecano. Eine Verpflichtung würde aus Bayern-Sicht vor allem dann Sinn ergeben, wenn Javi Martínez (31) und/oder Jérôme Boateng (31) den Klub am Ende dieser Spielzeit verlassen. Bislang gibt es aber keine konkreten Hinweise darauf.

Sowohl Martínez als auch Boateng haben ein gutes Verhältnis zu Trainer Hansi Flick. Als Innenverteidiger stehen Bayern zudem noch Lucas Hernández (24), David Alaba (27), Benjamin Pavard (24) und Niklas Süle (24/aktuell in der Reha) zur Verfügung. Eine ziemlich starke Auswahl.

 

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