Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern Edmund Stoiber: Uli kommt mir vor wie ein 50-Jähriger

Edmund Stoiber (r.) spricht von Uli Hoeneß in den höchsten Tönen. Foto: dpa

Edmund Stoiber sieht das Alter von Uli Hoeneß als unproblematisch an. Für Philipp Lahm und dessen Zukunft hat er einen Ratschlag parat und einen Bayern-Profi erklärt er für unverkäuflich.

 

München - Der bayerische Ex-Ministerpräsident und Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern, Edmund Stoiber, sieht positiv in die Zukunft mit dem neuen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß.

"Er ist wie ein 50-Jähriger", sagt Stoiber in der Bild über den 64-jährigen Bayern-Präsidenten und begründet dies mit der These des ehemaligen Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss. Dieser hatte behauptet, dass das biologische Alter dem tatsächlichen um bis zu 15 Jahre hinterherhinke.

Hoeneß soll Bayern für die Zukunft aufstellen

Hoeneß' wichtigste Aufgabe sei es "den Verein für die Zukunft aufzustellen", so Stoiber und ergänzt: Das Markenzeichen des FC Bayern ist, dass drei überragende Fußballer diesem Verein ein besonderes Image verliehen haben: Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß."

Nun sei es an Hoeneß und Rummenigge "die nächsten Spieler finden, die die Geschichte fortsetzen" fordert der 75-Jährige. Ein Kandidat, der schon länger als künftiger Sportdirektor gehandelt wird, ist Philipp Lahm. Doch Stoiber ist skeptisch: "Ich glaube nicht, dass man ohne weiteres Sportvorstand beim FCB werden kann. Da muss man hineinwachsen."

Stoiber rät von Wechsel ab

Sollte Lahm, zu welchem Zeitpunkt auch immer, Sportdirektor werden muss er auch über Spielertransfers entscheiden. Doch geht es nach Stoiber, darf ein Spieler niemals die Bayern-Familie verlassen. "Die Mitglieder und Fans hätten es uns aber nicht verziehen, Thomas Müller zu verkaufen", erklärt Stoiber das Bayern-Eigengewächs erneut für unverkäuflich.

"Heute braucht man als Bayern-Spieler keinen Vereinswechsel, um zu strahlen. Weil die Marke "FCB" genau so groß ist und die Chancen, etwas ganz Großes zu gewinnen, ebenfalls", schwärmt das Bayern-Aufsichtsratsmitglied von der Stärke des Rekordmeisters.

 

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