Unerwartete Pokal-Einnahmen: Köllner schließt Winter-Transfer nicht aus

Mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale bekommt der TSV 1860 Geld, das zumindest nicht von vornherein eingeplant war. Wie die Prämien investiert werden, ist noch unklar – kommt im Winter möglicherweise ein Neuzugang?
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Michael Köllner hat seinen Spielern bis Mittwoch freigegeben.
Michael Köllner hat seinen Spielern bis Mittwoch freigegeben. © imago/Ulrich Wagner

München - Der DFB-Pokal sorgt bei so manchem Verein für einen unerwarteten Geldregen, vor allem die Außenseiter können bei einem Weiterkommen vom Wettbewerb profitieren. So wie der TSV 1860 in dieser Saison.

Neben dem Startgeld von rund 129.000 Euro gab es für den Einzug in die zweite Runde etwa 257.500 Euro. Nach den Siegen gegen Darmstadt und Schalke stehen die Löwen nun sogar im Pokal-Achtelfinale, wofür es rund 515.000 Euro gibt. Geld, mit dem die Sechzger zu Beginn der Saison keineswegs geplant hatten.

Köllner: Mannschaft kann zuletzt gezeigte Leistungen dauerhaft abrufen

Das weiß auch Löwen-Trainer Michael Köllner. "Dass nicht eingeplante Einnahmen für jeden Verein hilfreich sind, versteht sich von selbst. Da fällt dann sicherlich manche Investition leichter", sagte er im Interview auf der Webseite des Deutschen Fußball-Bundes.

Doch in was werden die Pokal-Prämien investiert? Das ist noch nicht bekannt, Köllner schließt einen möglichen Winter-Transfer aber zumindest nicht gänzlich aus. "Ob wir uns im Winter auf dem Transfermarkt umschauen, darüber wurde noch gar nicht gesprochen", sagte er. Gleichzeitig stellte er klar, dass die Führungsriege und auch er der Mannschaft "zu 100 Prozent vertrauen". Er sei davon überzeugt, dass das Team die zuletzt gezeigten Leistungen nun auch in der Liga dauerhaft abrufen könne.

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Eine Million Euro fürs Pokal-Viertelfinale

Am kommenden Wochenende geht es gegen den aktuellen Tabellenzweiten VfL Osnabrück weiter, am Mittwoch startet die Vorbereitung auf das Spiel. Bis dahin gibt es eine Pause für die Spieler. Köllner erwarte, "dass sich nach der anstrengenden Englischen Woche alle gut erholen. Deshalb habe ich den Jungs auch zu Wochenbeginn freigegeben, damit sie mal wieder etwas mit ihren Familien unternehmen können", so der Löwen-Trainer. Die Mannschaft werde laut Köllner alles dafür tun, die Sechzig-Fans "auch in den nächsten Wochen und Monaten glücklich zu machen".

Das soll auch in rund zweieinhalb Monaten der Fall sein, wenn das Pokal-Achtelfinale gegen den Karlsruher SC ansteht. Komplett schlecht stehen die Chancen auf ein Weiterkommen nicht, die Löwen sind in dieser Saison der Zweitliga-Schreck im Pokal. Vielleicht geht der Geldregen für 1860 also weiter – fürs Viertelfinale gibt es immerhin knapp über eine Million Euro.

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