TSV 1860: Wohl kein neuer Angreifer im Winter - "Können nicht ständig Forderungen stellen"

Der TSV 1860 könnte noch Verstärkung für den Sturm gebrauchen. Doch die wird es wohl nicht mehr geben - der Etat ist nach der Verpflichtung von Merveille Biankadi ausgeschöpft.
| Matthias Eicher Bernhard Lackner
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Neben Merveille Biankadi wird wohl keine weitere Unterstützung für Sascha Mölders beim TSV 1860 mehr kommen.
Neben Merveille Biankadi wird wohl keine weitere Unterstützung für Sascha Mölders beim TSV 1860 mehr kommen. © sampics/Augenklick

München - Merveille Biankadi wird aller Voraussicht nach der einzige Winter-Neuzugang beim TSV 1860 bleiben. "Aus dem laufenden Etat stehen uns keine Mittel mehr zur Verfügung", stellte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel am Freitag klar. Heißt konkret: Aus eigener Kraft kann sich Sechzig keine Spieler mehr leisten. Soll im Winter noch etwas passieren, müsste also einmal mehr Investor Hasan Ismaik einspringen.

Dabei hätten die Löwen spätestens nach der Rückkehr zur Fünf-Wechsel-Regel einen etwas breiteren Kader gut gebrauchen können. Noch im Dezember hatte sich Trainer Michael Köllner für eine dickere Personaldecke im Sturm ausgesprochen, Leih-Löwe Biankadi übernimmt dabei lediglich den Kaderplatz des abgewanderten Martin Pusic.

Köllner: "Hoffen, dass andere Klubs nicht ihr Optimum erreichen"

Köllner bleibt nun nichts, als die Situation so anzunehmen, wie sie ist. "Wir können nicht hergehen und ständig Forderungen an unsere Gesellschafter stellen: Wir brauchen noch fünf Neue", meinte der Löwen-Coach und zeigte sich zweckoptimistisch: "Wir haben keine schlechten Möglichkeiten und gute Trainingsmöglichkeiten."

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Ob Sechzig damit seine Position in der Spitzengruppe - nach einem starken ersten Halbjahr überwinterten die Löwen auf dem Relegationsplatz - halten kann, wird sich zeigen. Auch Köllner verwies auf die besseren Möglichkeiten der Konkurrenz in der 3. Liga. "Man sieht aber natürlich auch, dass andere Verein mit einem höheren Etat auf dem Transfermarkt aktiv werden", meinte der Oberpfälzer: "Wir haben das Maximum in den letzten 17 Spielen herausgeholt. Wir müssen weiter hoffen, dass andere Klubs nicht ihr Optimum erreichen."

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