TSV-1860-Sportchef Gorenzel gibt Einblicke in die Löwenwelt: "Sechzig läuft seiner Geschichte hinterher"

Sportchef Gorenzel spricht im Landtag über die Löwen-Lage. Keine Jobgarantie für Köllner.
| Matthias Eicher
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Ein Blauer und eine Rote: 1860-Sportchef Günther Gorenzel (l). im Bayerischen Landtag mit SPD-Politikerin Inge Aures.
Ein Blauer und eine Rote: 1860-Sportchef Günther Gorenzel (l). im Bayerischen Landtag mit SPD-Politikerin Inge Aures. © ME

München - Ganze anderthalb Jahre nach dem Besuch von Präsident Robert Reisinger hat wieder ein Löwe Einzug in den Bayerischen Landtag erhalten: Sportchef Günther Gorenzel schaute, kurz nach seinem 50. Geburtstag, beim politischen Sechzger-Stammtisch im Maximilianeum vorbei.

Gorenzel gibt Einblicke in die (kriselnde) Löwen-Welt

Im Bayern-Zimmer (nein, nicht das Zimmer der Roten, vielmehr das des Freistaats) stellte sich Gorenzel nach der Übergabe eines Präsents allen Fragen von Initiator Martin Hagen (FDP), Ex-1860-Präsident Hep Monatzeder (Grüne) und Co. und gab tiefe Einblicke in die (kriselnde) Löwen-Welt.

"Sechzig läuft seiner Geschichte hinterher", gestand der Österreicher über die traditionell hohe Erwartungshaltung auf Basis der Erfolge vergangener Tage: "Wir sind der Erwartungshaltung seit 10, 15 Jahren nicht mehr gerecht geworden. In den letzten drei, vier Jahren haben wir etwas aufgebaut, diese Entwicklung musst du Schritt für Schritt weiter gehen."

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Gorenzel spricht Köllner keine Jobgarantie aus

Dumm nur, dass die Aufwärtstrend-Löwen in der aktuellen Spielzeit (13 Punkte, Rang 13) jäh ausgebremst wurden. Gorenzel dazu: "Vor wenigen Monaten hat noch jeder gesagt: Ihr habt’s a geile Kugel gespielt. Du kannst doch nicht innerhalb von vier Monaten das Fußballspielen verlernt." Vielmehr fehle es "an Details", aufgrund der Enttäuschung des verpassten Aufstiegs und der aufoktroyierten Favoritenrolle.

Auffällig: Gorenzel lobte Trainer Michael Köllner zwar, sprach ihm aber selbst auf Nachfrage keine Jobgarantie aus: "Du musst im Fußball bei allen Prozessen sehr wachsam sein. Fußball ist ein Wochengeschäft. Ich weiß, dass wir einen sehr guten Trainer haben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Vielmehr appellierte Gorenzel an die Mannschaft: "Solange ich das Gefühl habe, dass der Spirit von Buchbach und Viktoria Berlin wirkt, bin ich guter Dinge, dass wir das Ding in die richtige Richtung lenken." Doch was, wenn nicht?

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