TSV 1860 München: Die Schreckensbilanz vom Regionalliga-Derby beim FC Augsburg

Dieses Derby gerät abseits des Platzes völlig aus den Fugen: Die Augsburger Polizei ermittelt eigenen Angaben zufolge nach dem Hochrisikospiel zwischen dem FC Augsburg II und dem TSV 1860 wegen 50 Straftaten gegen Fans aus beiden Lagern. In der Stadt werden zwei Straßenbahnen und ein Bus demoliert.
dpa/AZ |
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Vermummt: Ein mutmaßlicher Ultra des TSV 1860 während des Pyro-Eklats in Augsburg.
imago/DeFodi Vermummt: Ein mutmaßlicher Ultra des TSV 1860 während des Pyro-Eklats in Augsburg.

Augsburg/München - Was für eine Bilanz, mit Verlaub, des Schreckens: Nach dem Derby in der Regionalliga Bayern zwischen dem FC Augsburg II und dem TSV 1860 München (2:3) ermittelt die Augsburger Polizei wegen rund 50 Straftaten gegen Fans aus beiden Lagern. Nach Angaben der Polizei hatten sich am Sonntagabend nach dem Hochrisikospiel gewaltbereite Ultra-Fans in der Innenstadt versammelt und waren aufeinander losgegangen.

Ermittlungen gegen 1860-Fans und Augsburg-Anhänger

"Trotz Anwesenheit von Kräften der Bereitschaftspolizei entwickelte sich sofort eine körperliche Auseinandersetzung", berichtete Polizeisprecher Michael Jakob. Mehr als 20 Menschen seien verletzt worden, insbesondere durch den Pfeffersprayeinsatz der Beamten. Danach sei es in der Nacht ruhig geblieben, erzählte Jakob an diesem Montag.

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Allein nach der abendlichen Schlägerei seien gegen 42 Beschuldigte Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet worden. Bereits vor dem Spiel war es zu einzelnen Delikten wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen gekommen. Die Fans hatten zwei Straßenbahnen und einen Bus der Augsburger Stadtwerke demoliert.

Problemspiel zwischen FC Augsburg II und TSV 1860

Die Ultra-Anhänger der Augsburger und der Münchner Löwen gelten seit langem als verfeindet. Die Polizei hatte sich seit Tagen auf das Problemspiel vorbereitet. Mehrere Hundert Beamte waren deswegen im Einsatz.

Mehr als 21 200 Besucher kamen zu dem Spiel in der neuen Augsburger Fußballarena, was ein neuer Zuschauerrekord in der Regionalliga Bayern war. Aus Sicherheitsgründen fand die Partie nicht im historischen Rosenaustadion in Augsburg statt, in dem sonst die zweite Mannschaft des Bundesligisten ihre Spiele austrägt.

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