TSV 1860 München: Das droht nach dem Pyro-Eklat beim FC Augsburg

Unverbesserliche Chaoten sorgen bei der Niederlage des TSV 1860 in der Regionalliga Bayern beim FC Augsburg für einen Pyro-Eklat. Was ist eine mögliche Strafe für die Löwen? Die AZ fragte bei BFV-Spielleiter Josef Janker nach.
| Patrick Mayer
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Unverbesserlich: Chaoten, wohl aus der Ultraszene des TSV 1860, sorgen beim Derby beim FC Augsburg für einen Pyro-Eklat.
sampics/Augenklick Unverbesserlich: Chaoten, wohl aus der Ultraszene des TSV 1860, sorgen beim Derby beim FC Augsburg für einen Pyro-Eklat.

Augsburg/München - Diese Bilder sollten eigentlich der Vergangenheit angehören: "Fans" des TSV 1860, die mit Bengalos zündeln. Doch seit der Pleite bei der Reserve des FC Augsburg (2:3) in der Regionalliga Bayern sind leider auch solche Szenen wieder Beiwerk in einer ansonsten deutlich verbesserten Außendarstellung der Löwen.

Chefoach Daniel Bierofka hatte die vereinzelten Pyro-Chaoten, die offenbar aus der Ultraszene kommen, aufs Schärfste kritisiert und als t, "das sind für mich keine Fans. Wir müssen darunter leiden. Es ist mir unbegreiflich". Am Montag legte Vereinschef Robert Reisinger nach.

1860-Chef verurteilt Pyro-Eklat

"Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Wir hatten vor der Saison eine klare Absprache mit unseren Fans, dass keine Pyro kommt", sagte der Sechzig-Präsident im Gespräch mit der AZ. Doch welche Strafe droht den Giesingern? Etwa ein Punktabzug? Oder sogar ein Teil-Ausschluss der Fans bei einem Regionalliga-Spiel?

Bierofka attackiert Pyro-Chaoten:

"Das hängt zuerst von den Berichten und Bildern des Schiedsrichters sowie der Spielaufsicht ab, die der Verbandsanwalt prüft und je nach Sachlage ein Sportgerichtsverfahren einleitet. Sollte ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet werden, wird den beteiligten Vereinen rechtliches Gehör zu den Vorfällen und Vorwürfen gegeben", erklärte BFV-Spielleiter Josef Janker auf Nachfrage der AZ

"1860 war beim BFV Ersttäter"

Der Verbandsfunktionär schilderte das weitere Prozedere: "Nach Eingang der Stellungnahmen wird der Verbandsanwalt einen Strafantrag stellen, der vor dem Sportgericht Bayern verhandelt wird. Ich gehe nicht davon aus, dass es zu einem Teil-Ausschluss der Fans kommt oder dass es einen Punktabzug gibt. Beim BFV war Sechzig Ersttäter."

Da der BFV einen demokratischen Aufbau habe, sei die Sportgerichtsbarkeit letztlich aber unabhängig, und aus diesem Grund könne er keine verbindliche Aussage zum Strafmaß machen, meinte Janker weiter. Dennoch deutet vieles auf eine Geldstrafe hin. Bleibt zu hoffen, dass sich die Chaoten nicht auch beim polarisierenden Derby gegen den FC Bayern II am Sonntag (14 Uhr, im AZ-Liveticker) daneben benehmen. 

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