TSV 1860: Michael Köllner überzeugt: Dennis Dressel bleibt trotz Riesen-Hype auf dem Boden

Nach seinem Viererpack beim berauschenden 6:1-Schützenfest gegen Halle bestimmte Dennis Dressel die Schlagzeilen. Michael Köllner macht sich dennoch keine Sorgen, dass der Youngster abheben könnte: "Er ist ein wohlerzogener Junge."
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Dennis Dressel blüht unter Michael Köllner auf.
Dennis Dressel blüht unter Michael Köllner auf. © imago images / Lackovic

München - Große Ehre für Dennis Dressel: Der Mittelfeldspieler des TSV 1860 steht im aktuellen "Team der Woche" der Fußball-Simulation "Fifa 21" – zusammen mit keinem geringeren als dem sechsfachen Weltfußballer Lionel Messi. Der Grund? Seine herausragende Leistung beim 6:1-Kantersieg gegen Halle am vergangenen Wochenende.

Eine "große Ehre" sei die Nominierung, meinte der 22-Jährige zuletzt auf Instagram. Ohnehin gehörten dem Mittelfeldspieler nach seinem Viererpack gegen die Hallenser, der ihn kurzerhand auf Platz eins der Torjägerliste in der 3. Liga katapultierte, in den vergangenen Tagen die Schlagzeilen. Dass ihm der Trubel im seine Person über den Kopf wachsen könnte, glaubt Trainer Michael Köllner aber nicht.

Köllner: "Es ist kein Selbstläufer, wenn du vier Tore schießt"

"Er ist ein wohlerzogener Junge, der den Hype einordnen kann, der entstanden ist", meinte der Löwen-Coach am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am Sonntag (14 Uhr/Magenta Sport und im AZ-Liveticker): "Für die Medien ist es natürlich ein super Tag, um so einen Spieler herauszuheben. Das ist auch wichtig, denn es gibt einem Spieler die Bestätigung für seine Arbeit und gibt Selbstvertrauen."

Dressel gehöre allerdings nicht zu den Spielern, die es nach derlei Erfolgserlebnissen im Training etwas ruhiger angehen ließen. "Er weiß auch: Es ist kein Selbstläufer, wenn du vier Tore schießt, dass du dann auch gegen Dresden spielst. Wenn er die Dinge im Training nur noch aus der kalten Hose machen würde, würde er auf der Bank sitzen", meinte Köllner weiter.

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Dass der Löwen-Coach seinen besten Torschützen beim schweren Auswärtsspiel gegen den sächsischen Aufstiegsfavorit tatsächlich auf der Bank lässt, scheint aber ohnehin ausgeschlossen. Auch wenn der Absteiger, aktuell lediglich Tabellenachter, bislang ein eher mäßiges erstes Saisonviertel hinter sich hat, warnt Köllner: "Wir wollen es schaffen, sie unter ihren Möglichkeiten zu belassen. Dresden ist eine Mannschaft, die du nicht zur Geltung kommen lassen darfst. Dann haben wir gute Chancen, dieses Spiel auch zu gewinnen." Mit einem Dressel in Top-Form allemal.

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