TSV 1860: Marius Willsch läuft wieder - Kevin Goden darf gegen Lautern ran

Löwen-Verteidiger Marius Willsch kann nach quälend langer Zwangspause endlich wieder laufen. Gegen Lautern bekommt Neuzugang Kevin Goden seine Chance als Rechtsverteidiger.
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Marius Willsch konnte am Donnerstag erstmals wieder etwas laufen. Bis zum Comeback dauert es allerdings noch etwas. (Archivbild)
Marius Willsch konnte am Donnerstag erstmals wieder etwas laufen. Bis zum Comeback dauert es allerdings noch etwas. (Archivbild) © imago images / Lackovic

München - Willkommen zurück, Herr Willsch: Nach langer, quälend langer Leidenszeit hat sich Marius Willsch, der rechtsverteidigende Leistungsträger des TSV 1860, auf dem Rasen zurückgemeldet. "Er war zum ersten Mal wieder laufen. Das sind die großen Freuden, wenn du so einen Spieler zum ersten Mal wieder auf dem Platz sieht", sagte Trainer Michael Köllner über den lange verletzten Abwehrspieler.

Marius Willsch fehlt den Löwen weiterhin.
Marius Willsch fehlt den Löwen weiterhin. © IMAGO / Sven Simon

In einem Interview mit der "PNP" hatte der 30-jährige Passauer erst kürzlich erklärt, wie grausam er sein Leiden aufgrund der unkalkulierbarer Zwangspause fand: "Mit der Erfahrung der letzten Wochen kann ich sagen: Die Schambeinentzündung ist die schlimmste Verletzung, die du als Fußballer haben kannst", meinte Willsch: "Nicht einmal so sehr, was die Schmerzen angeht, da sind Brüche oder Bänderrisse natürlich schlimmer. Aber die fehlende Prognose ist hart."

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Neuzugang Deichmann fehlt gesperrt

Bis Willsch wieder eine Option für Köllner ist, wird es allerdings noch länger dauern. Den Ausfall auf der Rechtsverteidiger-Position fing Neuzugang Yannick Deichmann bislang überraschend gut auf – denn der Neulöwe ist eigentlich im offensiven Mittelfeld zuhause.

Doch Deichmann biss sich auf der rechten Abwehrseite fest, bis zum Willsch-Comeback ist er vorerst gesetzt. Doch für das kommende Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am Samstag (14 Uhr, BR, SWR, SR, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) muss Köllner nur umdisponieren. Deichmann sah im Spiel zuvor gegen Türkgücü die Gelb-Rote Karte.

Yannick Deichmann (r.) flog gegen Türkgücü vom Platz.
Yannick Deichmann (r.) flog gegen Türkgücü vom Platz. © IMAGO / Fotostand

Goden darf gegen Lautern von Beginn an ran

Deichmann gesperrt, Willsch weiter verletzt – für Köllner kein Grund, unruhig zu werden. Denn mit Kevin Goden hat 1860 im Sommer einen weiteren Spieler verpflichtet, der auf der Rechtsverteidiger-Position spielen kann.

Kevin Goden kam im Sommer aus Nürnberg.
Kevin Goden kam im Sommer aus Nürnberg. © Fotostand / Wagner / Imago Images

"Natürlich wird er spielen", sagte Köllner am Donnerstag über Goden, der vom 1. FC Nürnberg gekommen ist. "Sonst hätte ich ihn nicht im Türkgücü-Spiel aufgestellt. Kevin kam rein und hat das Spiel gut angenommen. (...) Ich hoffe dass er am Betze seine Stärken zum Einsatz bringen kann. Er hat gegen Türkgücü auf seiner Seite gut gespielt, das kann man auch am Samstag erwarten."

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