TSV 1860: Kaderplanung in Corona-Zeiten - Gorenzel vor Herkulesaufgabe

Das Coronavirus stellt die Kaderplanungen der Profiklubs auf den Kopf, auch der TSV 1860 muss derzeit die weiteren Entwicklungen abwarten. Günther Gorenzel gibt sich dennoch optimistisch: "Wir haben vor Corona viele Hausaufgaben erledigt."
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Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel
sampics/Augenklick Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel

Das Coronavirus stellt die Planungen der Profiklubs auf den Kopf, auch der TSV 1860 muss derzeit die weiteren Entwicklungen abwarten. Günther Gorenzel gibt sich dennoch optimistisch: "Wir haben vor Corona viele Hausaufgaben erledigt."

München - Wie sieht der Kader des TSV 1860 in der Nach-Corona-Ära aus? Was für Fans und Beobachter viel zu weit weg klingt, um es sich vorstellen zu können, stellt für Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel in diesen Wochen eine Herkulesaufgabe dar.

Rund ein Dutzend Verträge laufen zum Ende der aktuellen Spielzeit aus, dazu enden die Leihverträge mit Prince Owusu und Tim Rieder. Mit einem Budget kann der Österreicher aktuell nicht planen, die Vertragsgespräche liegen auf Eis.

Trotz Corona: TSV 1860 bereitet Vertragsgespräche vor

Am Donnerstag äußerte sich Gorenzel zur aktuellen Situation. "Wir haben vor Corona viele Hausaufgaben erledigt und Verträge verlängert, einige Perspektivspieler an uns gebunden", sagt er in einer Video-Pressekonferenz, gab aber zu: "Natürlich fehlt uns momentan die Entscheidungsgrundlage." Aktuell bereite der Verein unterschiedliche Szenarien vor, auch Vorbereitungsgespräche würden geführt.

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Auch Trainer Michael Köllner steht den Spielern in dieser Zeit der Ungewissheit für Gespräche zur Verfügung. "Es ist ganz klar, dass man sich eine gewisse Sorge um die Zukunft macht. Von dem her ist es wichtig, auch als Trainer den Spielern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen", sagte der Oberpfälzer, dem vor allem eines am Herzen liegt: "Wir müssen ehrlich mit den Spielern umgehen und weiter gut mit ihnen arbeiten, damit sie - egal bei welchem Verein es weitergeht - auf einem Top-Niveau sind."

Gorenzel: Lieber Geisterspiele als Saisonabbruch

Seit dem 7. März ist der Spielbetrieb in der 3. Liga mittlerweile unterbrochen, Sechzig sind bereits jetzt die Einnahmen aus drei Heimspielen entgangen. Ob und wann es weitergeht, ist noch unklar.

Die Löwen sprachen sich am Donnerstag einmal mehr für die Durchführung von Geisterspielen aus. Günther Gorenzel sieht hier zumindest etwas Vermarktungspotenzial. "Jede Form der Medienpräsenz hilft uns weiter und bedeutet einen Mehrwert für unser Produkt. Jedes Spiel bei Magenta Sport oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lässt sich besser vermarkten als gar kein Spiel", erklärte Gorenzel.

Lesen Sie auch: Was spricht für Geisterspiele - und was dagegen?

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