TSV 1860: Auch ohne Tore - Martin Pusic punktet bei Michael Köllner

Erstmals seit seinem Wechsel zum TSV 1860 in diesem Sommer darf Martin Pusic über 90 Minuten für die Löwen stürmen. Auch wenn der Österreicher noch auf seinen ersten Treffer im neuen Trikot warten muss, zeigt sich Trainer Michael Köllner zufrieden.
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Martin Pusic gab bei der SpVgg Unterhaching sein Startelf-Debüt.
Martin Pusic gab bei der SpVgg Unterhaching sein Startelf-Debüt. © imago images / Passion2Press

München - "Meine Stärken liegen in der Box. Mein Lieblingsfach ist Toreschießen", witzelte Martin Pusic bei seiner Vorstellung als Neuzugang des TSV 1860 Anfang des Monats - genau dafür haben ihn die Löwen auch im Sommer verpflichtet.

Noch ist allerdings Geduld gefragt beim Austro-Kroaten. Nach der Insolvenz von Ex-Klub SV Mattersburg in diesem Jahr hatte er sich über Wochen hinweg privat fit halten müssen, bei den Löwen kam er entsprechend mit einem Fitness-Rückstand an. Trainer Michel Köllner führte den 33-Jährigen daher in der Frühphase der Saison behutsam an die Belastung in der 3. Liga heran. Beim S-Bahn-Derby gegen die SpVgg Unterhaching am Montag durfte Pusic in Vertretung des angeschlagenen Stefan Lex erstmals von Beginn an ran, blieb in Sachen Torgefahr und Effizienz allerdings noch einiges schuldig (AZ-Note 4).

Köllner über Pusic: "Bin sehr zufrieden mit ihm"

Trainer Michael Köllner zeigte sich dennoch zufrieden mit dem ersten 90-Minuten-Auftritt seines Angreifers. "Sehr gut" habe ihm die Leistung des 33-Jährigen gefallen, "weil er auch defensiv gut gearbeitet hat". Sicher werde ein Stürmer an seinen Toren gemessen, so Köllner, "aber er hat den Spielaufbau des Gegners gut unterbunden. Vor allem in der zweiten Halbzeit, nachdem wir in der Pause ein paar Dinge besprochen haben".

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Pusic, mit mehr als 350 Profi-Spielen auf dem Buckel einer der absoluten Haudegen im jungen Kader der Löwen, solle Sechzig insbesondere mit seiner Spielintelligenz weiterbringen. "Man sieht: Er ist ein ausgewachsener Profi, der weiß, wie er sich in den Räumen verhalten muss. Ich bin mit ihm sehr zufrieden", meinte Köllner weiter und warb um Geduld für seinen Neuzugang: "Für ihn ist es nach der langen Pause schwierig, von Null auf Hundert zu gehen. Er hat auch bei uns in den vergangenen Wochen nicht viel gespielt."

Ob sich daran demnächst etwas ändern wird? Stefan Lex befindet sich nach seiner Muskelverletzung wieder auf dem Weg der Besserung, in Fabian Greilinger haben die Löwen außerdem noch ein hoffnungsvolles Sturm-Juwel in der Hinterhand. Scheint so, als sei bei Pusic weiter Geduld gefragt.

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