Noten zu TSV 1860 gegen SpVgg Unterhaching: Der Fußballgott als Matchwinner - Erdmann überzeugt nicht nur hinten

Der TSV 1860 entscheidet ein umkämpftes S-Bahn-Derby für sich und schlägt die SpVgg Unterhaching 3:1. Die kurzfristig improvisierte Aufstellung der Löwen geht auf - Matchwinner wird standesgemäß Fußballgott Sascha Mölders. Die Noten für die Sechzger.
| Matthias Eicher
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Sascha Mölders erzielte das 2:1 per Fallrückzieher.
Sascha Mölders erzielte das 2:1 per Fallrückzieher. © sampics/Augenklick

München - Nach drei sieglosen Spielen in Folge fährt der TSV 1860 endlich wieder einen Sieg ein! Zum Auftakt des Spieltags setzt sich das Team von Michael Köllner dank Treffern von Dennis Erdmann, Sascha Mölders und Stefan Lex mit 3:1 gegen die SpVgg Unterhaching durch.

Der TSV 1860 in der Einzelkritik:

MARCO HILLER, NOTE 3: Entschärfte Hachings ersten Volley-Hammer stark (5.). Später wenig Beute, die er sich hätte packen können. Ein paar Hereingaben fing er souverän ab. Beim 1:1 chancenlos.

NIKLAS LANG, NOTE 3: Startelfdebüt als Willsch-Ersatz. Wichtige Rettungstat als letzter Mann gegen Luca Marseiler. Ein, zwei Mal ließ er sich aber auch düpieren. Trotzdem: Ordentliche Premiere in diesem so brisanten Derby, bei dem er gehörig einstecken musste.

SEMI BELKAHIA, NOTE 3: Der Youngster bekam jede Menge zu tun, doch er hielt zumeist Stand. Nicht nur mit seiner Zweikampfstärke, sondern auch durch seine Technik und sein feines Auge, wenn es galt, sich aus der Bredouille zu befreien. Beim Ausgleich machte er eine unglückliche Figur.

Dennis Erdmann überzeugt vorne und hinten

DENNIS ERDMANN, NOTE 2: Bester Abwehr-Löwe – und nicht nur hinten in Aktion. Hielt seine Viererkette mit viel Engagement und Kampfgeist zusammen. Dirigierte die Sechzger. Und: Jagte die Kugel volley mit Schmackes zum 1:0 in die Maschen.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Verlegte sich zunächst eher untypisch auf die Defensive, wo er eine solide Partie ablieferte. Vor dem 3:1 marschierte er plötzlich in den Strafraum und leitete die Entscheidung ein.

DENNIS DRESSEL, NOTE 3: Der Haching-Liebhaber rückte zunächst mangels (erfahrener) Alternativen auf die Sechs. Auch dort giftig und oft mittendrin im Geschehen. Zog auch geschickt das ein oder andere Foul.

ERIK TALLIG, NOTE 3: Erfuhr erst gegen dreiviertel Sieben von seinem Glück, den verletzten Wein zu ersetzen. Tat dies nicht positionsgetreu, aber als fleißiger Zweikämpfer und Ballverteiler. Gute Chance zum 1:0 knapp vorbei, noch bessere Chance zum 2:0 ans Lattenkreuz.

Biankadi und Neudecker blass - Mölders einmal mehr Matchwinner

RICHARD NEUDECKER, NOTE 4: Unglücklicher Beginn mit zwei, drei leichten Ballverlusten, aber er biss sich rein. Die Räume gaben es nur selten her, dass er sich entfalten konnte.

MERVEILLE BIANKADI, NOTE 4: Der Neulöwe agierte diesmal sichtlich defensiver, um Junglöwe Lang zu unterstützen. Neben einigen Fleißpunkten aber der nächste unglückliche Auftritt: Räumte im Dribbling mal ungewollt den Gegenspieler ab, mal spielte er ihm die Kugel in die Füße. Braucht dringend ein Erfolgserlebnis.

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SASCHA MÖLDERS, NOTE 2: Kurios: Der Alpha-Löwe hatte zu Spielbeginn genauso viele Saisontore wie die gesamte Hachinger Startelf (14 an der Zahl). Nach zehn Minuten hat nicht viel gefehlt zu Nummer 15 – und in der 66. Minute passte einfach alles für Mölders, den Matchwinner.

STEFAN LEX, NOTE 3: Zweite Spitze neben Mölders. Leitete früh die ersten Aktionen ein, nahm sich danach aber auch seine Auszeiten. Wichtig: Holte kurz vor dem 1:0 den Freistoß heraus – und machte mit dem 3:1 den Deckel drauf.

FABIAN GREILINGER, KEANU STAUDE, MAXIM GRESLER und MARCO MANNHARDT kamen zu spät für eine Bewertung.

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