Gorenzel: Das war teils vogelwild! Die Stimmen vom 4:1 der Löwen - TSV 1860 siegt beim TSV 1880 Wasserburg

Der TSV 1860 hat sich bei Landesliga-Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg klar durchgesetzt. Interimstrainer Günther Gorenzel sah dennoch Anlass zur Kritik. Sehen Sie hier die Stimmen zum Spiel.
| Matthias Eicher
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Die Löwen mussten in Wasserburg über einen Hügel in die Kabine laufen. Doch auch auf dem Platz selbst lief nicht alles wie geplant.
Christina Pahnke Die Löwen mussten in Wasserburg über einen Hügel in die Kabine laufen. Doch auch auf dem Platz selbst lief nicht alles wie geplant.

Wasserburg/Inn - Der TSV 1860 gewann das dritte Testspiel der noch jungen Saison-Vorbereitung auf die Dritte Liga. Beim TSV 1880 Wasserburg siegte die Elf von Interimstrainer Günther Gorenzel mit 4:1.

"Teils waren das, man muss es wirklich so sagen, vogelwilde Abläufe", erklärte Gorenzel nach Schlusspfiff und kritisierte damit vor allem das fehlerhafte Spiel (hier gibt's den Liveticker zum Spiel) der zweiten 45 Minuten. Zudem sprach Gorenzel über...

..die erste Halbzeit: "In der ersten Halbzeit hat man klar gesehen, dass wir die Abläufe, mit denen wir im Training und auf Video intensiv gearbeitet haben, besser umgesetzt haben. Es waren drei Neuzugänge und mehr Spieler, die unsere Abläufe schon aus dem Effeff kennen. Die neuen Spieler müssen an die Automatismen noch besser gewohnt werden. Das Einzige, was noch zu optimieren ist, ist die Chancenauswertung, zwei, drei Mal haben wir zudem gefährlich auf Abseits gespielt, was gegen bessere Mannschaften tödlich ist."

Bilder: 1860 siegt auch in Wassserburg

...das Löwen-Spiel im zweiten Durchgang: "Nach der Pause waren fünf neue Spieler auf dem Spielfeld und dann merkst du, dass diese Strukturen noch nicht vorhanden waren. Dann gibt es auch keine Automatismen. Teils waren das, man muss es wirklich so sagen, vogelwilde Abläufe. An diesen Prozessen werden wir arbeiten. Das hatte nicht viel mit dem zu tun, was wir uns vorstellen."

Hier das Testspiel im Re-Live sehen

Günther Gorenzel über WM-Aus der DFB-Elf

...Sascha Mölders: "Er ist in einer guten Verfassung, ist sehr, sehr gut unterwegs. Es ist gut, dass er den Konkurrenzkampf annimmt. Wen wir 4-3-3- spielen, haben wir nur eine Spitze. Da muss jeder Spieler diesen Konkurrenzkampf annehmen, das erwarte ich mir von allen."

...das Ausscheiden der Nationalelf: "Fußballerisch fühle ich mich ganz klar als Deutscher. Von dem her ist das sehr, sehr bitter, und für ein Land wie Deutschland eine ganz, ganz bittere Situation. Da gibt es viel aufzuarbeiten. Ich maße mir nicht an zu behaupten, das man den Fortschritt verschlafen hat."

Jan Mauersberger: Lob an Sascha Mölders

Jan Mauerberger (Vizekapitän TSV 1860): "Solche Tests sind sportlich für den Trainer erkenntnisreich. Für die Spieler ist es so, dass wir uns auch vor den Fans fannah präsentieren möchten, wie wir das letzte Saison schon das ganze Jahr gemacht haben. Von daher macht das auch Spaß. Wir haben länger gebraucht, um ins Spiel zu kommen - vielleicht noch wegen dem Deutschland-Schock. Nein, Spaß beiseseite, wir brauchen für unsere Abläufe einfach noch Anlaufzeit.

Wir haben es aber phasenweise schon ganz gut gemacht, ein paar schöne Tore geschossen. Ein, zwei Tore wären noch besser gewesen, aber das ist eben der Entwicklungsstand, wo wir grade sind. Am Samstag gibt es mal einen richtigen Härtetest. Sascha Mölders weiß, wo das Tor steht. Ich glaube, der Konkurrenzkampf generell hat sich erhöht, das tut uns sicher gut, dass sich jeder hinterfragen muss."

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