Fix! Stephan Salger wechselt zu den Löwen

Der TSV 1860 stellt seinen zweiten externen Neuzugang in diesem Sommer vor: Innenverteidiger Stephan Salger wechselt von Aufsteiger Arminia Bielefeld zu den Löwen.
| Krischan Kaufmann
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Neuzugang des TSV 1860: Stephan Salger kommt von Arminia Bielefeld.
Neuzugang des TSV 1860: Stephan Salger kommt von Arminia Bielefeld. © imago/pmk

München - Das ging wirklich fix! Nur einen Tag nachdem die Sechzger die langersehnte Etaterhöhung verkündet haben, folgte am Dienstag prompt die nächste Positiv-Nachricht aus Giesing: Wie erwartet wird der Ex-Bielefelder Stephan Salger ein Löwe – um genau zu sein: ein Qualitätslöwe. Denn nach exakt diesem Typ Profi hatte 1860 gesucht.

Mit Blick auf die Zusammensetzung des Kaders hatte Coach Michael Köllner in den letzten Wochen beinahe mantra-mäßig seine Forderung nach "drei, vier Qualitätsspielern" wiederholt. Nun wurde er erhört.
Nachdem Investor Hasan Ismaik und das Präsidium um Robert Reisinger sich während des Trainingslagers in Windischgarsten auf eine Aufstockung des Budgets um 1,1 Millionen Euro für die kommende Spielzeit verständigt hatten, durfte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel nun gleich Nägel mit Köpfen machen und den zweiten Wunschtransfer nach Mittelfeld-Ass Eric Tallig eintüten.

Günther Gorenzel erhofft sich von Salger Stabilität

"Stephan bringt genau das Spielerprofil und die Persönlichkeit mit, die Michael Köllner und meine Person für unsere Idee, in den nächsten Spielzeiten Fußball zu spielen, brauchen", sagte Gorenzel und stellte gleichzeitig klar, welche Erwartungen die Löwen in den robusten Verteidger (30) setzen: "Er wird mit seiner Art Fußball zu spielen unserer Defensive die gewünschte Stabilität verleihen und damit nicht nur die Mannschaft, sondern insbesondere unsere vielen jungen Talente voranbringen."

Erfahrung hat der 30-Jährige genug. Salger absolvierte für den 1. FC Köln fünf Spiele in der Ersten Liga. Für Bundesliga-Aufsteiger Bielefeld stand er in 132 Spielen im deutschen Unterhaus und für den VfL Osnabrück und Arminia insgesamt 105 Mal in der Dritten Liga auf dem Feld. Vor fünf Jahren erreichte er mit den Westfalen im DFB-Pokal sogar das Halbfinale.

Ähnliches hat Salger nun auch mit Sechzig vor: "Besonders das persönliche Gespräch mit dem Trainer und das stetige Bemühen der Verantwortlichen im Sport um meine Person haben meine Entscheidung sehr erleichtert. Nach langer Zeit in Bielefeld will ich mit den Löwen einen ähnlich erfolgreichen Weg einschlagen, der damals auch in der 3. Liga angefangen hat." Das klingt schon mal wohltuend ambitioniert – und träumen ist in Giesing ja immer erlaubt. 

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