Einzelkritik zum TSV 1860: Traumfreistoß und erneute Gala von Alphalöwe Sascha Mölders

Der TSV 1860 gewinnt beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:0. So hat der AZ-Reporter die Löwen-Stars gesehen. Die Noten für die Sechzger.
| Matthias Eicher
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
16  Kommentare Empfehlungen

München - Die Löwen wollten den Rückenwind des 5:0-Schützenfestes gegen Waldhof Mannheim mit auf den Betzenberg nehmen - und sie nahmen ihn mit: Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner fuhr auch beim 1. FC Kaiserslautern drei Punkte ein.

Richard Neudecker (6.) und Sascha Mölders (36.) sorgten schon vor der Pause für eine komfortable Führung, der Alphalöwe besorgte schließlich den Endstand (81.). Auch zwei Youngster durften beim ungefährdeten 3:0-Sieg der Giesinger sich wieder zeigen. Die Noten für die Löwen:

MARCO HILLER, NOTE 3: Zum zweiten Mal in Folge zu Null. Flugeinlage gegen Redondo, ein paar dankbare Bälle und sein wichtiger Ausflug kurz nach der Pause. Nicht ganz souverän bei hohen Bällen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 2: Trieb das Spiel der Giesinger über rechts immer wieder an. Nach der Pause wie auch einige andere Löwen etwas fahrlässig, bevor er sich wieder stabilisierte - und einen Flanken-Assist servierte.

SEMI BELKAHIA, NOTE 3: Gegen Mannheim Saison-Debüt, der erste Auftritt in der Startelf als Salger-Stellvertreter folgt sogleich. Seine Pluspunkte: Schnelligkeit, Kopfballstärke, gute Physis. Teils noch etwas zu brav. Glück, dass sein Ellbogen-Einsatz im Strafraum keinen Strafstoß nach sich zog.

Erdmann wird zum Turm in der Schlacht

DENNIS ERDMANN, NOTE 2:  Zum zweiten Mal in Folge in der Innenverteidigung zu finden. Zwei Klärungsaktionen jeweils kurz vor Hiller und unter Bedrängnis. Fleißpunkte als Turm in der Schlacht.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 3: Die eine oder andere Flanke rutschte auf seiner linken Seite durch. Vorne wie gewohnt Dampfmacher. Ballgewinn vor dem 2:0.

QUIRIN MOLL, NOTE 2: Durfte erneut als Abräumer und Taktgeber fungieren. Holte mit Spielübersicht und Kampfgeist viele Bälle und leitete sie zumeist auch mehr als brauchbar an seine Kollegen weiter.

ERIK TALLIG, NOTE 3: Scheint sein Formtief überwunden zu haben: kampf- und laufstarker Auftritt, immer wieder an Sechzigs Angriffen beteiligt - auch beim 2:0.

Lesen Sie auch

Neudecker sorgt für den Dosenöffner

RICHARD NEUDECKER, NOTE 2: Was für ein Auftakt: Aus 16 Metern und ein paar zerquetschten Zentimetern zwirbelte er die Kugel mustergültig über die Wand voller Roter Teufel. Gute Leistung.

FABIAN GREILINGER, NOTE 2: Wird immer zielstrebiger. Wegbereiter vor dem 1:0. Fast-Vorlage für Lex (16.). Selbst vergab er womöglich eine Hundertprozentige, als er schon vor der Ballannahme wegrutschte. Misslungene Flanke auf Mölders, der diese dennoch versenkte.

Mölders: Zwei Tore sind mal wieder Chefsache

Lesen Sie auch

STEFAN LEX, NOTE 2: Verpasste das 2:0 mit einem strammen Schuss, den Spahic parieren konnte. Mehrfach nur mit Fouls zu bremsen. Top-Flanke auf Greilinger, einer der vielen Vorbereiter beim 2:0.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 1: Löwe des Spiels? Löwe der Woche! Unnachahmliche Ballverarbeitung vor dem 1:0. Der zweite und der dritte Streich waren jeweils Chefsache: Saisontreffer Nummer zehn und elf. Satte SECHS Scorerpunkte in zwei Spielen.

DENNIS DRESSEL, NOTE 3: Ersetzte Lex zur Pause und half mit, das Spiel kontrolliert nach Hause zu schaukeln.

DANIEL WEIN, OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

LORENZ KNÖFERL, OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

Umfrage zum Spiel

Anzeige für den Anbieter pinpoll über den Consent-Anbieter verweigert
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 16  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
16 Kommentare
Artikel kommentieren