Der TSV 1860 träumt vom Aufstieg - doch Michael Köllner spricht vom Klassenerhalt

Am Samstag steht das Verfolgerduell zwischen dem TSV 1860 und Hansa Rostock an. Michael Köllner nimmt vor dem Spiel der ehemaligen Bundesligisten den Druck raus und verweist auf die Erwartungshaltung, die noch vor der Saison bei den Löwen herrschte.
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Löwen-Trainer Michael Köllner bremst die Aufstiegs-Euphorie in Giesing.
Löwen-Trainer Michael Köllner bremst die Aufstiegs-Euphorie in Giesing. © sampics/Augenklick

München - Hält der TSV 1860 weiter den Kontakt zur Spitzengruppe in der 3. Liga oder folgt nach der unnötigen 0:1-Niederlage gegen den FSV Zwickau ein zweiter Dämpfer im Aufstiegsrennen? Diese Frage wird sich am Samstagnachmittag beantworten.

Um 14 Uhr gastiert Hansa Rostock zum Traditionsduell im Grünwalder Stadion (Magenta Sport, BR und im AZ-Liveticker). Die Gäste liegen mit 38 Punkten aktuell nur einen Punkt vor Sechzig auf Platz drei, haben aber noch ein Nachholspiel mehr in der Hinterhand. In Sachen Aufstiegskampf könnte die Partie der Ex-Bundesligisten für die Sechzger also durchaus richtungsweisend werden.

Köllner: "Sind gut unterwegs, den Klassenerhalt einzutüten"

So weit will Trainer Michael Köllner aber nicht denken. "Ich tue mich schwer damit, zu sagen, dass wir jetzt ins Spiel reingehen und wenn wir verlieren, ist die Saison vorbei", sagt der Oberpfälzer und stellt klar: "Wir sind relativ gut unterwegs, um den Klassenerhalt eintüten zu können."

Tatsächlich konnten die Löwen das Thema Nicht-Abstieg schon relativ früh abhaken. Zu keinem Zeitpunkt der Saison stand Sechzig schlechter als Tabellenplatz elf (14. Spieltag), den Großteil der Spielzeit verbrachten die Münchner gar auf den Aufstiegsrängen. Mit 42 Toren stellt Köllners Team die beste Offensive der Liga, auch die Defensive steht mit nur 21 Gegentreffern richtig gut (drittbester Wert der Liga).

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Dass die Löwen so gut durch die Saison kommen würden und sich sogar Chancen auf den Aufstieg ausrechnen können, war vor der Saison kaum zu erwarten. "Ich gehe wieder zurück zu Mitte Juli, da waren die Stimmen am Sechzger-Vereinsgelände noch anders", erinnert sich auch Köllner und verweist auf andere Traditionsklubs, die sich deutlich schwerer tun: "Wenn man nach Duisburg oder Magdeburg schaut, die sicher keinen schlechteren Kader haben als wir, würden die gerne mit uns tauschen."

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