1860-Trainer Michael Köllner erklärt die Auswechslung von Johann Djayo

Johann Djayo rückt beim SC Verl für den gesperrten Erik Tallig erstmals in die Startelf des TSV 1860 - muss zur Halbzeit aber in der Kabine bleiben. Er habe kein Risiko eingehen wollen, erklärt Michael Köllner die Auswechslung seines Offensiv-Talents.
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Johann Djayo konnte seine Chance gegen den SC Verl nicht nutzen. (Archivbild)
Johann Djayo konnte seine Chance gegen den SC Verl nicht nutzen. (Archivbild) © imago images / MIS

Paderborn/München - Nach sechs Kurzeinsätzen durfte Johann Djayo gegen den SC Verl (1:1) erstmals von Beginn an für den TSV 1860 ran. Der 19-Jährige rückte für Erik Tallig, der nach seiner Gelb-Roten Karte gegen den KFC Uerdingen gesperrt fehlte, in die Anfangsformation der Löwen.

Wirklich nutzen konnte der junge Angreifer, der im Sommer aus der U19 zu den Profis befördert wurde, allerdings nicht. Nach mehreren verunglückten Aktionen versuchte sich der 19-Jährige in die Partie zu kämpfen, blieb allerdings glücklos (AZ-Note 4).

Zu allem Überfluss kam er bereits in der 15. Spielminute im Zweikampf mit Steffen Lang deutlich zu spät und sah zurecht die Gelbe Karte. Schon zur Halbzeit war das Startelf-Debüt für den vorbelasteten Djayo beendet, für ihn kam Richard Neudecker in die Partie.

Köllner: Djayo-Auswechslung "eine Sicherheitsmaßnahme"

"Ich war mit seiner Leistung zufrieden", konstatierte Trainer Michael Köllner im Anschluss: "Dennoch war das Risiko nach der Gelben Karte zu groß, dass er vom Platz fliegt. Insofern war es eine Sicherheitsmaßnahme, dass wir zur Halbzeit gewechselt haben."

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Bemerkenswert: Der Wechsel in der Halbzeit sollte der einzige der Sechzger in der kompletten Partie bleiben - trotz der Englischen Woche mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen. Schon in den vergangenen Wochen war viel über die fehlende Breite im Kader der Löwen diskutiert worden, auch beim Überraschungs-Aufsteiger Verl boten sich Löwen-Coach Köllner in Abwesenheit des noch immer verletzten Martin Pusic auf der Bank keine wirklichen Alternativen. Als eine solche konnte sich auch Djayo am Dienstagabend noch nicht aufdrängen.

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