Das 1:1 in Verl in Noten: Eine Zwei und sechs Vierer für die Löwen

Der SC Verl und der TSV 1860 trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden. So hat der AZ-Reporter die Löwen-Profis erlebt: Die Noten für die Sechzger.
| Matthias Eicher
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Löwen-Torschütze Stefan Lex (links) im Zweikampf mit Verls Julian Stöckner.
Löwen-Torschütze Stefan Lex (links) im Zweikampf mit Verls Julian Stöckner. © imago images/MIS

München - Zweiter Akt in der englischen Woche, zweites Remis: Drei Tage nach dem 0:0 daheim gegen den KFC Uerdingen kommt der TSV 1860 beim frechen Aufsteiger SC Verl zu einem 1:1 (1:1)

Trotz verspäteten Anpfiffs - das Flugzeug der Münchner hatte technische Probleme - waren die Löwen hellwach. Stefan Lex brachte Sechzig mit einem schönen Kopfballtreffer in Führung (19.), und ausgerechnet Ex-Löwe Christopher Lannert glich für die Heimelf aus (37.). Zum dritten Mal in Folge bleibt der TSV 1860 ohne Sieg.

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Wie sah der Löwen-Reporter die Leistung der Sechzger? Die Noten:

Marco Hiller - Note 2: Schon wieder bester Sechzger. Gegen Uerdingen wegen Nackenbeschwerden "Roughneck"-Löwe, jetzt schien er mindestens genauso fit zu sein. Verhinderte das 1:1 mit einer sensationellen Doppel-Parade, beim tatsächlichen Ausgleich ohne Chance. Alles andere hielt er fest.

Marius Willsch - Note 3: Der Rechtsverteidiger war gegen Uerdingen noch Joker, jetzt endgültig zurück in der Startelf. Hielt seine Seite besser dicht als Pendant Steinhart.

Quirin Moll - Note 3 : Ordentliche Abwehr-Leistung. Vor dem 1:1 köpfte er den Ball vermeintlich aus der Gefahrenzone, bevor Lannert den Hammer auspackte. Erster Löwe, der einen Freistoß in die Mauer setzte.

Stephan Salger - Note 4: Diesmal etwas Unsicherheitsfaktor. Ein gefährlicher Ballverlust zu Beginn. Kann sich beim Schiedsrichter bedanken, dass er Verls Abseitstor zurücknahm.

Steinhart gegen Yildirim mit Problemen

Philipp Steinhart - Note 4: Hatte seine liebe Müh und Not mit Dribbelkünstler Aygün Yildirim, kassierte dabei auch einen "Beiner". Biss sich aber immer wieder zurück in die Zweikämpfe und ließ daher nicht allzu viel anbrennen. Böser, aber folgenloser Fehlpass-Patzer.

Daniel Wein - Note 3: Nicht mehr Aushilfs-Rechtsverteidiger, sondern wieder im Mittelfeld, aber an der Seite von Erdmann und daher offensiver. Daher auch mit Szenen vor dem Kasten. Präziser Flanken-Assist auf Lex‘ Schädel. Zweiter Löwe, der einen Freistoß in die Mauer setzte.

Dennis Erdmann - Note 3: Trotz Weins Rückversetzung blieb er drin. Und kämpfte munter drauflos. Bei einigen Verler Angriffen lief er eher hinterher, als sie zu zerschlagen. Verpasste per Lattenkopfball das 2:1.

Dennis Dressel - Note 4: Initiierte einige 1860-Angriffe, tauchte aber wie zuletzt phasenweise länger unter, als es Coach Köllner lieb sein kann.

Johann Ngounou Djayo - Note 4: Bekam seine Startelf-Premiere. Nach einigen unglücklichen Aktionen kämpfte er sich ins Spiel, musste aber nach 45 Minuten runter. Viel Luft nach oben.

Torschütze Lex sorgt für Schwung

Sascha Mölders - Note 4: Zuletzt öfter abgemeldet, diesmal als Ball-Dieb Wegbereiter der frühen Führung. Insgesamt strahlte er zu wenig Torgefahr aus.

Stefan Lex - Note 3: Löwen-Läufer und Wusler, der für viel Schwung sorgte. Überragender Kopfball über Verls Torhüter hinweg zum 1:0.

Richard Neudecker - Note 4: Kam zur Pause und prompt gehörte ihm die erste Offensivszene. Belebte das Spiel der Blauen, die entscheidenden Szenen blieb er schuldig.

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