1860-Sport-Boss Gorenzel: Der Umbruch ist noch nicht abgeschlossen

Der TSV 1860 hat im vergangenen Sommer einen enormen Umbruch erlebt, laut Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel befinde man sich aber noch immer mitten in genau dieser Phase.
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Zuständig für die Zusammenstellung des Kaders: Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel.
Zuständig für die Zusammenstellung des Kaders: Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel. © imago images/Lackovic

München - Nach starkem Beginn (drei Siege und zwei Unentschieden aus den ersten fünf Spielen) schwächeln die Löwen aktuell ein bisserl in der 3. Liga – aus den letzten drei Spielen gab es keinen einzigen Sieg. Dennoch steht die Köllner-Truppe weiterhin auf Tabellenplatz vier, mit einem Sieg im Derby gegen Türkgücü am Samstag (14 Uhr, Magenta Sport, BR und im AZ-Liveticker) können die Sechzger den Anschluss an die Spitzengruppe halten.

Gorenzel: "Keine Entwicklung findet linear statt"

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel sprach bei der Pressekonferenz am Freitag über die Entwicklung der Mannschaft, die im vergangenen Sommer enorm durchgewürfelt wurde. "Keine Entwicklung findet linear statt. Ich vergleiche das gerne mit den Bergen, mit einer Bergtour: Nicht immer kommst du direttissima auf den Gipfel. Du musst auch einige Umwege in Kauf nehmen. Es gibt Phasen, in denen die Dinge nicht so leicht von der Hand gehen." In einer solchen Phase würden sich die Löwen laut Gorenzel derzeit befinden.

Der Fokus müsse ihm zufolge nun auf dem nächsten Schritt, also dem Spiel gegen Türkgücü, liegen. Dabei verwies der Österreicher nochmal auf seine "back to the basics"-Aussage vor dem Spiel gegen den SC Verl. "Ich meine damit keinesfalls die Einstellung der Mannschaft, sondern das Augenmerk auf einfaches Spiel zu legen, uns auf unsere Stärken zu konzentrieren", so Gorenzel am Freitag.

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Der Umbruch, der im Sommer eingeläutet wurde, ist für den Sport-Chef noch lange nicht zu Ende. "Warum sollte der Umbruch mit etwa demselben Etat, wie in den letzten Jahren auch, am 12. Spieltag schon abgeschlossen sein?" Auf Gorenzel und Köllner kommt also weiterhin viel Arbeit zu, um die Entwicklung der Mannschaft weiter voranzutreiben und wieder an den starken Saisonbeginn anknüpfen zu können.

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